Aschermittwoch – Beginn der Fastenzeit

Am Aschermittwoch, 10. Februar, beginnt die österliche Bußzeit.
Neben dem Karfreitag gilt dieser Tag in der römisch-katholischen Kirche als strenger Fasttag, an dem nur eine Mahlzeit (als Sättigungsmahl) eingenommen werden soll. Vor allem gilt in der Fastenzeit aber der Ruf zu Umkehr und Buße, also zur (Neu-) Ausrichtung des eigenen Lebens auf Christus hin in der Vorbereitung auf das große Osterfest. Hierfür kann Verzicht auf manche Genussmittel (Tabak, Alkohol, Fleischspeisen, Süßigkeiten …) unterstützend hilfreich sein, aber darin erschöpft sich nicht der Sinn der Fastenzeit.

Auch wir sind eingeladen, die Vorbereitungszeit auf Ostern bewusst als geprägte Zeit zu leben.
Am Aschermittwoch feiern wir die heilige Messe mit dem Zeichen des Auflegens der Asche um 18:30 in der Pfarrkirche (die Messe um 7:30 entfällt).

An den Freitagen der Fastenzeit betrachten wir jeweils um 18:00 Uhr den Kreuzweg Jesu (Hl. Messe im Anschluss um ca. 18:40 – die Messen freitags um 7:30 entfallen in der Fastenzeit!).

Familienfastensonntag

Herzliche Einladung

Am Sonntag den 21. Februar feiern wir um 10h einen Familiengottesdienst. Bei dieser Messe werden unsere heurigen Firmlinge vorgestellt. Anschließend wird es im Rahmen des Familienfastensonntags viele köstliche Suppen geben, die wir gemeinsam im Pfarrsaal essen wollen. Schwerpunktland ist heuer Philippinen. Es wird auch einen kleinen Bücherflohmarkt geben. (Der Reinerlös kommt der Caritasarbeit der Pfarre zu Gute).

Weitere Infos zum Familienfastensonntag unter www.teilen.atshop_item-31-img1

 

Mabuhai! Erster Brief von den Philippinen

Liebe Breitenfelderinnen und Breitenfelder!

Ich sende euch herzliche Grüße von den Philippinen ins winterliche Wien! Hier in Bacolod auf der Insel Negros herrschen schwül-warme Temperaturen von 24-33°, derzeit ist es um 22:00 Uhr Ortszeit noch etwa 26° warm. Es ist durchaus gewöhnungsbedürftig, mitten im Jänner in kurzen Hosen und Sandalen unterwegs zu sein …
Vielleicht fragt ihr euch, was ich eigentlich bis 5. Februar auf den Philippinen mache. Kurz gesagt: Ich bin hier mit einer insg. 16köpfigen Gruppe aus der Erzdiözese Wien unterwegs, um zu lernen, wie sich Kirche aus dem Wort Gottes aufbauen lässt. Mit uns sind u.a. Weihbischof Stephan Turnovsky, Generalvikar Nikolaus Krasa und die Pastoralamtsleiterin Veronika Prüller-Jagenteufel unterwegs, aber auch Vertreter der Pfarren wie Gerald Gump und ich.

Nach dem Abflug von Schwechat am vergangenen Montagabend sind wir nach Zwischenstopp in Dubai am Dienstag spätabends (Ortszeit) in Manila gelandet und wurden von Fr. Marc und der Mannschaft des Pastoralinstituts „Bukal ng Tipan“ („Quelle des Bundes“) in Empfang genommen. Nach einer einstündigen Fahrt durch die nächtlichen Randbezirke der Mega-Metropole Manila (ca. 20 Millionen Einwohner) kamen wir im Zentrum „Mary Hill“ des Instituts an und bezogen für die erste Nacht auf den Philippinen unser Quartier. Die Tagungshäuser von Bukal sind frühere Priesterseminare und entsprechend schlicht ausgestattet, aber die Gastfreundschaft ist um so größer. „Mabuhai“ heißt Willkommen und zugleich „langes Leben“ – damit begrüßt man sich auf den Philippinen.

Der nächste Vormittag war – noch leicht gezeichnet vom Jetlag (7 Stunden Zeitverschiebung gegenüber MEZ) – geprägt durch erste Informationen zum Land und zum Programm der kommenden zwei Wochen. Bukal ist ein international bekanntes und renommiertes Pastoralinstitut, das in ganz Asien in Diözesen eingesetzt wird und das auch schon mit einigen deutschen Diözesen (Hildesheim, Osnabrück, Berlin, Limburg, demnächst Köln) eng zusammenarbeitet. Der Kontakt zu Wien kam über Christian Hennecke zustande, der auch schon in Wien bei Diözesanversammlungen bzw. dem Rätetag im vergangenen Herbst Referent war.
Am frühen Nachmittag ging es wieder zum Flughafen, weil wir zu unserem nächsten Aufenthaltsort auf der Insel Negros flogen, dem Zentrum „Mary Shore“ von Bukal, unserer Heimat für eine Woche.

Der Aufenthalt in Mary Shore begann mit zwei Tagen „Retreat“ (Einkehrtage, Donnerstag und Freitag), bei denen wir uns intensiv mit dem Evangelium von der Brotvermehrung (Joh 6) beschäftigt haben. Gestern waren wir nach den zwei einführenden Tagen ein wenig auf Negros in der Umgebung von Bacolod unterwegs:
1. Die Kirche zum „Angry Christ“ (wie sie im Volksmund aufgrund des expressiven Altarbilds genannt wird) steht inmitten einer früher durch Großgrundbesitzer angelegten Siedlung gleich neben einer großen Rohrzuckermühle für die Bauern der Umgebung.
Der zuständige Priester gab uns Einblick in die pastorale Praxis einer 80 qkm großen Pfarre mit ca. 20.000 Katholiken und etwa 25 Kapellen bzw. Seelsorgsstationen.
2. Der Besuch der Villa eines früheren Zuckerbarons gab uns Eindrücke der kolonialen Zeit.
3. Den Mittag und Nachmittag verbrachten wir wie viele Einheimische in einem Naturpark am Hang eines Vulkans („Mambukal Resort“) mit heißen Schwefelquellen, einem längeren Marsch zu mehreren Wasserfällen und kleinen Bergdörfern sowie einem Eindruck tropischer Vegetation inkl. Hunderten „fruit bats“ (Flughunden bzw. Fledermäusen), die in den Wipfeln hingen.
3. Danach ging es noch auf einen Uni-Campus zu einer “Earth chapel“, die aus Recycling-Materialien gestaltet wurde.
4. Die Abendmesse feierten wir mit einer Gemeinde in dem Karmelitinnen-Kloster in Bacolod mit anschließender herzlicher Begegnung mit den Schwestern (wegen der strengen Klausur durch die Gitter des Sprechzimmers). Sie haben sich über die Mannerschnitten fast noch mehr gefreut als über die Miniatur-Statue der Mariazeller Muttergottes 😉 .

Heute begann die intensive inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Konzept der „Basic ecclesial communities“ (BEC = kleine Basisgemeinschaften), das seit den 90iger Jahren das Pastoralkonzept aller philippinischen Diözesen ist und der Vision einer Kirche auf Basis überschaubarer nachbarschaftsorientierter Gemeinschaften („Communion of communities“) folgt. Bis inklusive Mittwoch werden wir uns noch mit der Ekklesiologie und pastoraltheologischen Fragen beschäftigen, ehe wir am Donnerstag auf die Nachbarinsel Iloilo dortige Pfarren und BECs im Rahmen einer viertägigen „Exposure“ besuchen werden. Am 2. Februar fliegen wir zurück nach Manila zu einer abschließenden Reflexion und fliegen am Abend des 4. Februar zurück nach Wien.

Warum findet diese Studien- und Lernreise ausgerechnet auf den Philippinen statt?
Nun, es sind sicher nicht primär touristische Erwägungen (wir sind zwar im Land unterwegs, aber nicht im Sinne touristischer oder Sightseeing-Hotspots). Urlaub ist es auch nicht, da wir gerade einmal zwei Halbtage ohne straffes Programm haben werden.
Ich denke, es sind vor allem zwei Gründe, die ausschlaggebend waren, die Reise auf die Philippinen zu organisieren:
1. Die pastoraltheologische Fachkompetenz unserer PartnerInnen von Bukal ist international anerkannt. Zwar sind wir die erste Gruppe einer österreichischen Diözese, die hier dieses Programm mitmacht, aber es sind (wie bereits erwähnt) eine ganze Reihe deutschsprachiger Diözesen bereits hier zu Gast gewesen.
2. Es ist essentiell, nicht nur theoretisch die Konzepte des Modells der BECs zu studieren, sondern auch den konkreten Gemeinden vor Ort zu begegnen. Mit allem Gelingen und Scheitern. Dabei geht es nicht um eine 1:1-Umsetzung im Wiener Alltag, sondern es geht darum, „zu kapieren, nicht zu kopieren“.
Und nur nebenbei erwähnt: Schließlich ist aufgrund des großen Entgegenkommens unserer philippinischen Partnerorganisation die 2 1/2wöchige Reise auf die Philippinen mit allen Kosten (inkl. Flug) günstiger als es eine entsprechende Schulung in einem österreichischen Tagungshaus wäre. Aber vor allem die unmittelbaren Eindrücke hier vor Ort sind unbezahlbar.

Ich weiß noch nicht, ob ich am nächsten Wochenende wieder einen Internetzugang habe. Wenn ja, möchte ich mich gern für einen weiteren Bericht wieder bei euch melden.

Ich wünsche euch eine gesegnete und gute Woche!
Ihr/euer Pfarrmoderator Gregor Jansen

PS:
Tägliche Berichte und Bilder von unserer Studienreise gibt es im Weblog auf der Diözesanhomepage:
https://www.erzdioezese-wien.at/blog/b10596/blog/65.html

18.-22. Jänner: Werktagsmessen entfallen!

Bitte beachten:

In der Zeit von Montag, 18. bis Freitag, 22. Jänner entfallen die Werktagsmessen in Breitenfeld!

Es besteht an diesen Tagen die Möglichkeit, die Hl. Messe in den Pfarren des Entwicklungsraumes mitzufeiern:

Maria Treu (Piaristenkirche): Messen in der Schmerzenskapelle
Montag, Mittwoch und Freitag: 8.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag: 19.00 Uhr

Alser Vorstadt: Messen in der Antoniuskapelle
Montag bis Freitag: 7.00 Uhr und 18.30 Uhr
Dienstag zusätzlich um 9.00 Uhr

„Wir bitten dich, erhöre uns“ – Neuordnung der Fürbitten in der Liturgie

Ab diesem Sonntag wird (zunächst in der Messe um 10:00) ein neuer liturgischer Ort eingeführt: Die Fürbitten – besser: Das „Gebet der versammelten Gemeinde“ – sollen aus der Mitte der Mitfeiernden an Gott gerichtet werden. Daher haben wir im Liturgieausschuss beschlossen, sie von einem Mikrofon im Mittelgang durch LektorInnen mit dem Blick zum Altar (gemeinsame Gebetsrichtung) vorzutragen. So wird unterstrichen, dass die Fürbitten das „Gemeindegebet“ (in Ergänzung zu den „Vorstehergebeten“ des Priesters, die von der Priestersessio aus gesprochen werden) sind. Damit wird auch deutlicher, dass der Ambo als „Tisch des Wortes“ primär für die Verkündigung und Auslegung des Wortes Gottes reserviert bleibt.


Hintergrund:

„Nach dem Evangelium und der Homilie soll – besonders an den Sonntagen und gebotenen Feiertagen – das ‚Allgemeine Gebet‘ oder ‚Gebet der Gläubigen‘ wiedereingeführt werden, damit unter Teilnahme des Volkes Fürbitten gehalten werden für die heilige Kirche, für die Regierenden, für jene, die von mancherlei Not bedrückt sind, und für alle Menschen und das Heil der ganzen Welt.“
(II. Vatikanisches Konzil, Liturgiekonstitution „Sacrosanctum Concilium“ 53)

Die herausgehobene Stellung dieses Gebetes wird in Nr. 69 der neuen Grundordnung des Römischen Messbuchs von 2002 (GORM) angesprochen:
„Im Allgemeinen Gebet beziehungsweise im Gebet der Gläubigen antwortet das Volk gewissermaßen auf das gläubig aufgenommene Wort Gottes, trägt Gott Bitten für das Heil aller vor und übt so sein priesterliches Amt aus, das es durch die Taufe empfangen hat.“

Bildungswerk Breitenfeld „Neu“

Im Rahmen des „Katholischen Bildungswerks“ laden wir kompetente Referent/innen zu spannenden Themen ein.
Verantwortlich für die Planung ist Dr. Franz Karnel.

Bildungswerk Breitenfeld 2021-2022

Dienstag, 29.3.2022 , 19 Uhr (Kirche)

Familiy Matters. Vom Wandes des Begriffs Familie. Nina Schermann, Wien

Dienstag, 26.4.2022, 19 Uhr (Kirche)

„Ein Gott, zwei Bücher,drei Religionen“ mit Toni Kalkbrenner

Ein Gott, zwei Bücher, drei Religionen

Freitag, 20.5.2022, 19 Uhr (Kirche)

Apokalypse. Abend mit Bildern, Texten und Musik. Brigitte Panis, Maria Prochazka, Wien