Pfarre

„Fürchte Dich nicht. Du hast Gnade bei Gott gefunden.“ (Lk 1, 30b)

Liebe Besucher unserer Website,

Die Pfarre Breitenfeld ist eine Gemeinschaft mit über 5000 Katholiken, die jedem Menschen Geborgenheit, Hoffnung und Liebe schenken möchte. Unser Pfarrgebiet erstreckt sich über fünf Bezirke (8., 9. 16., 17., und 18.). Wir sind sehr stolz auf diese Vielfalt, da unsere Pfarre die Innen- und Außenseite des Gürtels verbindet. Innerhalb des Gürtels wohnen 40% der Pfarrangehörigen und 60% außerhalb.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

PGR und Pfarrmoderator Gregor Jansen.

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Wichtige Informationen zur Pfarrgemeinderatswahl 2017

Am 19. März werden in allen Diözesen Österreichs – also auch bei uns in Breitenfeld – die Wahlen zum Pfarrgemeinderat stattfinden.
Viele Informationen zur PGR-Wahl sind bereits im Herbst-Pfarrblatt veröffentlicht worden. Weitere Informationen zur Wahl finden sich online auf der Website: www.pgr.at
Die Vorbereitung der Wahl in Breitenfeld und die Suche der KandidatInnen wird vom PGR-Wahlvorstand koordiniert, den Peter Prechtl (Vorsitzender), Christine Bayer, Veronika König, Monika Schmatzberger und Pfarrmoderator Gregor Jansen bilden. Bei Fragen zur Wahl sprecht uns nach den Gottesdiensten oder auch sonst in der Pfarre an. Zudem werden an den Sonntagen im Jänner die derzeitigen Mitglieder des Pfarrgemeinderats nach den Messen für Fragen und zum Gespräch bereit stehen.

Als Pfarrmoderator habe ich eine große persönliche Bitte:
Wir suchen engagierte Pfarrangehörige, die sich bereiterklären, als gewählte PfarrgemeinderätInnen in den kommenden fünf Jahren (Mit-) Verantwortung in der Pfarre zu übernehmen. In Breitenfeld werden 10 Personen in den PGR gewählt.
Bitte überlegt, wer für dieses Leitungsgremium der Pfarre geeignet wäre – und überlegt auch, ob ein solches Engagement für Euch selbst in Frage kommt!

Wahlvorschläge können bis zum 31. Jänner in der Pfarrkanzlei, beim Wahlvorstand und über die Mail-Adresse wahlvorstand@breitenfeld.info eingebracht werden.
Vorgeschlagene Personen werden durch den Wahlvorstand gefragt, ob sie für die Wahl zur Verfügung stehen. Danach werden die KandidatInnen in der nächsten Ausgabe des Pfarrblatts, beim Pfarr-Jour-fixe am 23. Februar und nochmals am 12. März in der 10:00-Messe (eine Woche vor dem Wahltag) vorgestellt.

Mit Beginn der Arbeitsperiode des neuen PGR wird auch ein neues Gremium für Wirtschaftsfragen seine Arbeit aufnehmen. Für diesen Vermögensverwaltungsrat suchen wir ebenfalls Personen, die ihre Kompetenzen in Finanz-, Wirtschafts- und Baufragen einbringen können. Bitte überlegt auch, ob Ihr selbst oder jemand aus Eurem Umfeld für dieses Engagement in Frage kommt!

Wer wählt den Pfarrgemeinderat?
Wahlberechtigt sind alle Katholiken, die
• am diözesanen Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet oder davor das Sakrament der Firmung empfangen haben,
• am Wahltag einen Wohnsitz im Pfarrgebiet haben bzw. regelmäßig am Leben derPfarrgemeinde teilnehmen. Diese Feststellung ist von der Wahlkommission zu treffen.
Auch Kinder vor Erreichung der Wahlberechtigung haben eine Stimme. Das Stimmrecht wird von den erziehungsberechtigten Eltern ausgeübt. Erziehungsberechtigte Eltern vereinbaren, wer das Stimmrecht für die Kinder ausübt.

Wer darf in den Pfarrgemeinderat gewählt werden?
Wählbar sind wahlberechtigte Katholiken,
• die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben,
• sich zu Glaube und Ordnung der Kirche bekennen,
• ihrer Verpflichtung zur Zahlung des Kirchenbeitrags nachkommen und
• bereit sind, Aufgaben und Pflichten im PGR zu erfüllen.

Votum der Pfarrversammlung: 53 % für eine Kooperation mit den Pfarren der Josefstadt

Am Donnerstag hat in der Pfarrkirche die Pfarrversammlung zur Zukunft der Pfarre Breitenfeld stattgefunden. Der Verlauf der Pfarrversammlung hat die Entscheidung des Pfarrgemeinderats, wichtige Themen, welche die ganze Pfarre betreffen, in einem größeren Rahmen zu diskutieren, bestätigt und daher wird dieses Instrument wohl auch künftig bei wesentlichen Richtungsentscheidungen eingesetzt werden.

Nach einem Informationsblock wurden Fragen behandelt und es entwickelte sich unter der Leitung der Moderatorin Susanne Schuster eine engagierte Diskussion. Danke allen, die dabei waren und sich eingebracht haben – jeder Beitrag und jedes Argument wurde gehört und ist für die weitere Arbeit wertvoll und wichtig!

Pfarren_Josefstadt01Das von der Pfarrversammlung erstellte Votum fiel knapper als vermutet (53,3% zu 46,7%), aber doch klar für einen künftigen „Entwicklungsraum“ der Pfarren Alser Vorstadt, Breitenfeld und Maria Treu aus. Dieses Ergebnis wird der Diözesanleitung (Kardinal, Bischofsvikar, Steuerungsgruppe) mitgeteilt werden. Im Herbst werden in der ganzen Diözese die Entwicklungsräume, die zu einer neuen gemeinsamen Pfarre zusammenwachsen sollen, errichtet, so dass die Kooperation unter den Pfarren im Advent 2015 (mit dem Beginn des Kirchenjahres) beginnen kann. Mit den beiden in der Josefstadt benachbarten Pfarren gibt es ja bereits eine gute Zusammenarbeit, und so freue ich mich auf das gemeinsame Fronleichnamsfest am 4. Juni, das – sofern das Votum unserer Pfarrversammlung durch die Entscheidung der Diözese bestätigt wird – somit ein inoffizieller Startschuss für die künftige engere Kooperation werden kann.

Weitere Schritte:

  • bis Mai: Übermittlung des begründeten Votums an die Diözesanleitung
  • bis Herbst 2015: Entscheidung der Diözesanleitung über die Entwicklungsräume
  • November 2015: Errichtung der Entwicklungsräume
  • Jänner 2019: Evaluierung der Kooperation
  • bis 2022: Errichtung der „Pfarre neu“
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Das Gnadenbild aus unserem Hochaltar wurde gestohlen!

Nur zwei Tage, nachdem wir zum Franziskusfest mit großer Freude die Heimkehr unserer restaurierten Heiligenfiguren feiern konnten, kam es in unserer Kirche erneut zu einem schweren Vorfall: Unbekannte Täter haben am vergangenen Dienstag (vermutlich am späten Vormittag) das Gnadenbild „Maria vom Guten Rat“ (entstanden um 1800) in unserem Hochaltar aus dem Rahmen geschnitten und gestohlen.

Wir stehen fassungslos vor diesem weiteren Akt der Brutalität gegen etwas, was den Menschen unserer Pfarre seit ihrem Bestehen heilig und wertvoll ist. Und wieder ist es gar nicht so sehr der materielle Schaden, der uns besonders betroffen macht, sondern die Rücksichtslosigkeit den Empfindungen der Gläubigen gegenüber, denen etwas Wertvolles genommen und zerstört wurde.

In der Predigt am vergangenen Sonntag habe ich noch darüber gesprochen, dass derjenige, der liebt, sich verletzlich macht – und dass wir uns mit der Entscheidung, trotz der bisherigen Vorfälle unsere Kirche dennoch offen zu halten, natürlich verletzlich und angreifbar machen. Dass es so rasch wieder zu einer kriminellen Tat gegen unsere Kirche gekommen ist, macht mich traurig und ratlos.

Nach ersten Reaktionen von Pfarrangehörigen und PGR-Mitgliedern ist klar: Wir wollen weiterhin eine offene Pfarre sein und dazu gehört eine offene Kirche. Zugleich müssen die Maßnahmen, die nach den Vorfällen im März bereits besprochen wurden, konsequent umgesetzt werden, damit wir die Kirche besser schützen können. Der beste Schutz einer Kirche sind aber die Menschen, die immer wieder tagsüber in die Kirche kommen, hier beten oder einfach einige Minuten vom Alltag verschnaufen. Bitte helft uns mit, indem ihr auch unter der Woche immer wieder in die Kirche schaut!

Bitten wir die Madonna vom Guten Rat um die richtigen Ideen, wie wir unsere Kirche besser schützen und dennoch offen halten können!

Ihr/euer Pfarrmoderator Gregor Jansen

90550094

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Neuregelung der Kirchenöffnung

Ab sofort (Wochenende 5./6. April) halten wir die Kirche tagsüber wieder offen, wobei nur der Südeingang (Seite zur U6-Station hin) tagsüber geöffnet bleibt. Der Nordeingang (mit der Rampe für barrierefreien Zugang) wird bis zur Installierung weiterer Sicherungsmaßnahmen weiterhin nur zu den Gottesdienstzeiten geöffnet.

Zugleich bitten wir alle Pfarrmitglieder um eine erhöhte Aufmerksamkeit und Ihre Mithilfe: Besuchen Sie tagsüber öfter die Kirche, um durch eine möglichst hohe Präsenz in der Kirche möglichen Beschädigungen etc. vorzubeugen. Damit kann jede/r dazu beitragen, unsere Kirche sicherer zu machen.
Danke dafür!

 

Kardinal Schönborn: „Ich bin erschüttert von den Zerstörungen in den Kirchen“
„Seit Jahrhunderten kommen Menschen in die Kirche, um bei den Heiligen Hilfe in ihren Sorgen und Nöten zu erbitten. Solche Zerstörungswut an einem Ort des Hilfesuchens ist zutiefst erschreckend.“ Der Erzbischof sicherte den betroffenen Pfarren die Hilfe der Erzdiözese zu.
In einem Brief an die Pfarren, veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe der Kirchenzeitung „Der Sonntag“, schreibt der Kardinal unter anderem:
„Es ist wie ein blindwütiger Angriff auf all die Gebete, die Hoffnungen und das Vertrauen, das die Menschen vieler Generationen vor die Kruzifixe, vor die Abbilder der Heiligen getragen haben, die sie ihnen gleichsam zu Füßen gelegt haben. Keine Symbole von Macht und Unterdrückung wurden da vom Sockel gerissen, sondern der Inbegriff der Güte, der Hingabe, der Fürsorge. Darum habe ich in einem Fernsehinterview gesagt: Ich hoffe, der Täter hat gar nicht gewusst, was er da tut.

Lassen wir die Kirchentüren offen!
Meine große Bitte aus diesem Erleben ist die: Lassen wir trotzdem die Kirchentüren weit offen! Jetzt erst recht. Machen wir es den Menschen nicht schwer, den Weg zum Altar und vor den Tabernakel zu finden. Vandalen und Diebe – gottseidank selten genug in unseren Kirchen – können nichts zerstören, was wir nicht verschmerzen könnten. Einen Sieg würden sie erst erringen, wenn wir ängstlich alles wegschließen.

Besuchen Sie wochentags die Kirchen!
Freilich wollen wir uns auch nicht leichtfertig die Bilder und Statuen nehmen lassen, die so vielen Menschen im Lauf der Generationen in ihren Sorgen, in der Andacht, im Gebet eine Stütze waren. Auch da habe ich eine Bitte: Ermutigen Sie in Ihrer Pfarre die Menschen dazu, so oft wie möglich die Kirche zu besuchen! Nicht nur zur Sonntagsmesse, sondern auch unter der Woche. Und es muss ja nicht gleich sein, um zu beten. Auch wer sich nur für einen Moment der Stille oder wegen der kühlen Temperatur an einem heißen Tag in der Kirchenbank niederlässt, kommt Gott näher – und seine Präsenz verhindert vielleicht einen Übergriff.“