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Pfarre Breitenfeld — Themenformum — Pfarrblattartikel 2/2007

Pfarrblattartikel Juni 2007 - August 2007

Liebe Leserin, lieber Leser unseres Pfarrblattes!

Welchen ersten Gedanken haben Sie zum Schlagwort „Meditation“?

Denken Sie an fernöstliche Religionen? Haben Sie Erfahrungen mit einem Meditationserlebnis gehabt? Denken Sie an Bilder, Spaziergänge oder Feste?

Das Redaktionsteam hat vor allem darüber diskutiert, was denn nun Meditation ist. Jeder Einzelne von uns hatte sofort andere Impulse, die Palette reichte von – ja, finde ich sympathisch bis nein, ganz schlechte Erfahrungen damit gemacht, von mache ich bis finde ich nicht notwendig.

Einzelne Gemeinde- und Redaktionsmitglieder haben ihren Gedanken freien Lauf gelassen. Das Ergebnis wollen wir Ihnen in diesem Pfarrblatt als „Gedankensplitter zur Meditation“ näher bringen und wünschen Ihnen viel Freude mit den Impulsen.

Ihr Redaktionsteam

Ein unermüdlicher Arbeiter im Weinberg des Herrn

Sonntag 10 Uhr Gemeindemesse in Breitenfeld: knapp vor Beginn verlässt ein älterer Herr die Sakristei und geht auf den Beichtstuhl zu…

24. Dezember - 19 bis 22 Uhr: Weihnachtsfeier im Pfarrhaus Breitenfeld, 1. Stock, für alle, die am Heiligen Abend nicht allein sein wollen und sollen.

Ein Dienstag - Abend, 19 Uhr im Franziskuszimmer Breitenfeld: eine Runde älterer Damen und Herren lauscht den Ausführungen des Vortragenden Dr. Berger über Evolution versus „Intelligent Design“, Teilhard de Chardin, Gedichte von Rilke, die missionarischen Reisen des Heidenapostels Paulus…

Ein anderer Dienstagabend, 19 Uhr im Pfarrsaal Breitenfeld: Bekannte und interessante eingeladene Gäste (Bischof Krätzl, Mettnitzer, Al Rawi, Picker, Baghajati, Perner, Taschner) sprechen vor einem dicht gedrängten Publikum über die Kirche und die Lebenswirklichkeit, über Beichte und Psychotherapie, über Islam und Christentum, über den Kosmos und seine Entstehung, über Friedrich Heer und…

Sonntag früh oder am frühen Nachmittag: Eine Autobusreise, die die Insassen nach Lilienfeld, in die Bucklige Welt, auf die Schallaburg (Ausstellung), nach Brünn (Oper) nach Baden (Operette), nach Györ und Gödöllö und anschließend zu einem geselligen Abend in einem netten Gasthof bringt - ein fröhlicher, gut gelaunter Reiseleiter Dr. Berger.

Was ist dieser spiritus rector in Breitenfeld?

Ein Priester und vor allem ein Seelsorger! Obwohl 90jährig nimmt er in der Pfarre seine priesterlichen Funktionen wahr: Beichte, Telefonseelsorge, Messe und Predigt. Aber er hat auch eine Gemeinschaft um sich herum gebildet, die er mit Freude und Hingabe in die wunderbare Welt des Glaubens, der Theologie und der Vernunftwahrheiten einführt!

Für mich ist er ein Vorbild, wie man Alter und Krankheiten überspielen kann, ein Pädagoge, der seine Schüler kennt, schätzt und liebt; ein PR – Mann und Organisator, der in seinen Veranstaltungen nichts dem Zufall überlässt.

Ich möchte auf keinen Fall versäumt haben, ihm meinen Dank und meine Bewunderung verbunden mit besten Wünschen auszusprechen.

Elisabeth Dahm

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Du bist das Licht der Welt

Hände zu

Betende Hände
Gerichtet zu Gott
Hände beieinander
Hände geschlossen
Verschlossen?

Hände offen Hände offen
Hände locker entspannt
Gnade aufnehmend
Sich verschenkend
Gebend und liebend
Offen sein

Wolfgang Zischinsky

Karoline Kobermann Lieder haben für viele Menschen eine große Bedeutung – „unser Lied“, „das Lied des Urlaubs“, „das Lied meiner Hochzeit“, und viele andere Anlässe lassen eine Assoziation mit einem Lied zu.

Für mich haben viele Lieder, besonders spirituelle, einen sehr meditativen Charakter. Beim Singen verliere ich das Gefühl für Zeit, träume vor mich hin. Ich nehme einzelne Wörter nicht mehr wahr, dafür tritt die Bedeutung der Melodie in den Vordergrund. Die Lieder von Taize rufen bei mir immer den Gedanken an die Gemeinschaft der vielen singenden Menschen wach. Wiederholungen und kurze Phrasen ermöglichen das „sich verlieren“ und „in die Mitte richten“.

Lieder sind für mich immer wieder auch ein Anstoß über Feste nachzudenken oder meinen Gedanken einen Impuls zu geben. Das Lied, welches sich um diesen Gedankensplitter wickelt, verbinde ich mit der Taufe eines Mädchens unserer Gemeinde. Immer wenn dieses Lied gesungen wird, denke ich einen Moment daran und meditiere über das Wunder dieses Festes.

Karoline Kobermann

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Taufe

Mandala — Weg nach innen

Wer den Weg nach innen fand,
Wer in glühendem Sichversenken
Je der Weisheit Kern geahnt,
Dass sein Sinn sich Gott und Welt
Nur als Bild und Gleichnis wähle:
Ihm wird jedes Tun und Denken
Zwiegespräch mit seiner eignen Seele,
Welche Welt und Gott enthält.

Hermann Hesse

Von Ostern 2006 bis Ostern 2007 wurden in unserer Pfarre getauft:

  • Joana Reinprecht
  • Marie Reinprecht
  • Stefanie Zmeskal
  • Charlotte Pristauz-Telsnigg
  • Lea Kotzailias
  • Nicole Wagner
  • Jessica Miller
  • Paulina Rammer
  • Paul Kitzmüller
  • Elias Schill
  • Florian Krehan
  • Timo Bogner
  • Nils Polt
  • Maximilian Steinwendtner
  • Sara Schukaewa
  • Saskia Lakatos
  • Annika Glatt
  • Jan Schulz
  • Sophie Brock

Geschichten

Wallfahrt — eine Meditation?

Ja, denn wenn man zu Fuß unterwegs ist, geht man auch manchmal ein Stück des Weges ganz allein und ist dann allein mit sich, bekommt den Kopf leer von nebensächlichen Gedanken und wird frei um Dinge in sich aufnehmen zu können, die wir normalerweise gar nicht mehr sehen. Ruhe und Friede tritt da ein.

Mich haben solche „Zustände“ immer mit einem großen Glücksgefühl  und einer großen Dankbarkeit erfüllt.

Aber auch bei unseren Andachten, wenn wir gemeinsam beteten oder sangen konnte es passieren, dass da plötzlich eine Dichte, eine Nähe und Tiefe war, aus der man gar nicht mehr heraus wollte.

Für mich persönlich war aus diesem Grund immer der Weg das Ziel und eigentlich wollte ich gar nicht in den Alltag zurück, wo alles langsam wieder wurde wie es vorher gewesen war und gerade deshalb musste ich immer wieder zurück an die Krafttankstelle Wallfahrt.

Wallfahrt ist gehen und beten, im Vertrauen dass Gott mein Gebet annimmt, ohne dass ich weiß wann und für wen.

Gerta Riss

Geschichten begleiten uns seit unserer Kindheit durch das Leben. Jesus erzählte Geschichten.

Der Reiz der Geschichte liegt darin, dass es nicht unsere Geschichte ist, wir uns aber in ihr wieder finden können. Dazu folgende Geschichte:

Die kleine Schraube

Es gab einmal in einem riesigen Schiff eine ganz kleine Schraube die mit vielen anderen ebenso kleinen Schrauben zwei große Stahlplatten miteinander verband. Diese kleine Schraube fing an, bei der Fahrt mitten im indischen Ozean etwas lockerer zu werden, und drohte heraus zu fallen. Da sagten die nächsten Schrauben zu ihr: „Wenn du heraus fällst dann gehen wir auch.“ Und die Nägel unten am Schiffskörper sagten: „Uns wird es auch zu eng, wir lockern uns auch ein wenig.“ Als die großen eisernen Rippen das hörten, da riefen sie: „Um Gottes willen bleibt; denn wenn ihr nicht mehr haltet dann ist es um uns geschehen!“ Und das Gerücht von dem Vorhaben der kleinen Schraube verbreitete sich blitzschnell durch den ganzen riesigen Körper des Schiffes. Es ächzte und erbebte in allen Fugen. Da beschlossen sämtliche Rippen, Platten, Schrauben und auch die kleinsten Nägel, eine gemeinsame Botschaft an die kleine Schraube zu senden, sie möge doch bleiben; denn sonst würde das ganze Schiff bersten und keine von ihnen die Heimat erreichen. Das schmeichelte dem Stolz der kleinen Schraube, dass ihr solch ungeheure Bedeutung beigemessen wurde, und sie ließ sagen, sie wolle bleiben.

Rudyard Kipling

Rosenkranz

Rosenkranz
  • Das Rosenkranzgebet ist eine Urform christlicher Meditation.

  • Wir tauchen ein in das Leben Marias und werden dadurch geöffnet für das Tun Gottes, das in Maria zeichenhaft verwirklicht ist.
  • Wir tauchen ein in das Leben Jesu und dadurch in den Mittelpunkt unserer Heilsgeschichte.
  • Durch seinen Rhythmus bringt das Rosenkranzgebet Gleichmaß und Ruhe ins Leben.
  • Man fühlt sich geeint und geborgen in der Gruppe der Beter.

(aus „Der Rosenkranz, Stationen des Glaubens“ von Elmar Gruber)

Ich grüße dich Maria. Gott ist mit dir und er ist dir immer beigestanden.
Du wirst als Frau gepriesen und gepriesen wird dein Sohn Jesus Christus.
Ich bitte dich für uns, die wir jetzt leben und ganz besonders, wenn wir sterben.
Amen

Wolfgang Zischinsky

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Aus 20 Jahren Sonntagspredigten unseres Pfarrers – eine Predigt…

Meine Lieben!

Wieder ist eine Woche vergangen und ich hab mir gedacht, dass wir einmal mehr etwas getan haben, was nicht in Ordnung war. Ich bin nicht so blauäugig, dass ich dies nicht erkennen würde.  Bitte schön, ich als lederner Bursche bin auch, so fürchte ich, nicht ganz in Ordnung gewesen. Einmal mehr habe ich mir gedacht, dass manche Amtsbrüder ein Helferleinsyndrom haben, aber dadurch nicht minderwertig sind. Mein Gott, also bitteschön, zu Tode gefürchtet vor der Sünde, ist auch gestorben. In der heutigen Perikope ist mir bei der Betrachtung 5 Minuten vor der Messe dies alles zum Bewusstsein gekommen. Darüber hinaus, so habe ich gedacht, im Gegensatz zu den gescheiten Menschen, die alles wissen, steht schon in den kassidischen Geschichten etwas geschrieben von der Unvollkommenheit. Darin erzählt der Rabbi, so weit ich mich erinnere — aber das würde zu weit führen. Im anschließenden Pfarrkaffee, das vielleicht stattfindet, oder nicht, können wir bei einer schönen Stunde gemütlich beisammen sitzen.

Ich glaube an Gott…

Zusammengestellt von Dr. Wolfgang Zischinsky

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1907 – 2007 Hundert Jahre Pfadfinder/innen

Robert Stephenson Smith Baden-Powell

Vor 100 Jahren wurde die Pfadfinderbewegung von einem Mann namens Robert Stephenson Smith Baden-Powell gegründet und hat seither eine bemerkenswerte Entwicklung rund um die Welt und über die Jahrzehnte gemacht!

Seit 1907 hat sich viel verändert, die Strukturen, das Aussehen, die Aktivitäten usw. aber eines wird sich auch in den nächsten 100 Jahren nicht ändern, die Naturverbundenheit, das Abenteuer eines Lagers, und die Gemeinschaft aller Pfadfinder/innen in der ganzen Welt!

In diesem Sinne wird dieses Jubiläumsjahr auf der ganzen Welt gefeiert!

In ganz Österreich finden diese Feiern am 17.06.2007 statt.

An diesem Tag wird vor dem Rathaus eine Scout-World aufgebaut mit 100 Mitmachstationen, Geburtstagsparty, Shows, u.v.m. (Es gibt keine Altersbegrenzung!)

Falls Du vorher mehr über die Pfadfinder wissen willst, schau einfach bei uns vorbei in der Blindengasse 42, 1080 Wien.

Die Heimstunden sind:
Für Mädchen und Burschen im Alter von 7-10 Jahren jeden Montag von 17.30-19.00 Uhr und
Für Mädchen und Burschen im Alter von 10-13 Jahren jeden Donnerstag von 18.30-20.00 Uhr

Gut Pfad, Thomas Haider

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JfJ - Im letzten Ministrantenjahr ist viel passiert!

Im November 2006 waren wir mit der Ministrantenwallfahrt am „Leopoldi-Markt“, wo sich jährlich etwa 1200 Ministranten in Klosterneuburg treffen und gemeinsam eine Messe feiern. Aus unserer Pfarre waren wir an die 20 „Minis“ – anschließend an die Messe waren wir Fassl-Rutschen und im Prater.

Am Christkönigfest haben Fabian und Stefan die Ministrantensegnung erhalten.

Im März 2007 waren wir am Ostermarkt am Kalvarienberg im 17. Bezirk. Wir haben uns den Kreuzweg angeschaut und anschließend hatten wir viel Spaß beim Erforschen der Geschichte des „Bamkraxlers“ – „Zachäus steig vom Baum!“

Vor kurzem war die Erstkommunion, bei der wir Ministranten wieder eifrigst dem Herrn Pfarrer in der Messe geholfen haben.

Nach der Erstkommunion haben die Kinder die Chance auch Ministrant zu werden und daher freuen wir uns schon auf die nächsten Wochen und Monate, wenn es für Peter Gump, Veronika und Kathi König, Marina und Theresa Kobermann Ministranten auszubilden gilt. Wir freuen uns schon wenn wir wieder ganz neue Kinder dabei haben!

Bitte kontaktiere uns unter
ministranten@breitenfeld.info
wenn du mehr über die Ministranten erfahren willst oder Ministrantin oder Ministrant werden möchtest!

Gut Pfad, Thomas Haider

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Blitzlichter zur konstituierenden Sitzung des neuen PGR

  • „Der Pfarrgemeinderat (PGR) ist das vom Bischof eingesetzte Gremium, das den Pfarrer bei der Leitung der Pfarre mitverantwortlich unterstützt, in Fragen des pfarrlichen Lebens berät, zusammen mit dem Pfarrer im Sinne dieser Ordnung entscheidet und für die Durchführung dieser Beschlüsse sorgt.“ (aus der Pfarrgemeinderatsordnung 9/06; Seite 4)
  • In den PGR wurden von Ihnen gewählt:
    Mag. Maria Prochazka, Mag. Dieter Böhm, Karoline Kobermann, Dr. Erich Schmatzberger, Alexandra Kolbe, Mag. Antonio Angellotti, Mag. Kerstin Böhm, Mag. Gerhard Mayr und Eva Scherer. (Reihung nach Stimmen)
  • Stellvertretender Vorsitzender ist Dieter Böhm
  • „Er hat gemeinsam mit dem Pfarrer für die Arbeit im PGR in besonderer Weise Sorge zu tragen und vertritt ihn in der Öffentlichkeit.“ (PGO 9/06; Seite 12)
  • Der Vorstand besteht aus dem Pfarrer Elmar Mayer, dem Pastoralassistenten Gerhard Höberth, dem Diakon Max Angermann, dem stellvertretenden Vorsitzenden Dieter Böhm und zwei weiteren vom PGR gewählten Mitgliedern. Diese sind Gerhard Mayr und Karoline Kobermann.
  • „Dem Vorstand obliegt die Vorbereitung der Sitzungen des PGR… die Sorge um die aus der Kirche Ausgetretenen, die Sorge um die Durchführung der Beschlüsse des PGR und die Führung der laufenden Geschäfte des PGR zwischen den Sitzungen.“ (PGO 9/06; Seite 13)
  • Antonio Angellotti erklärte sich bereit das Amt des Schriftführers zu übernehmen.
  • Es wurden keine zusätzlichen Mitglieder in den PGR berufen. Stattdessen möchte der PGR bei Bedarf Vertreter aus der Pfarrgemeinde einladen.
  • Folgende Ausschüsse werden wieder eingesetzt um auch dieses Jahr arbeitsfähig zu bleiben: Der Finanzausschuss geleitet durch Gerhard Mayr, der Festeausschuss durch Dieter Böhm und der Liturgieausschuss durch Gerhard Höberth. Für den Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit wurde Reinhold Viehberger vom Pfarrer eingesetzt. Weitere Ausschüsse werden im Rahmen der Klausur im Juni eingesetzt.
  • „Die Sitzungen des PGR sind öffentlich…“ (PGO 9/06; Seite 17)

Ein Hinweis an alle Leser:

Alexandra Urbanitsch

Sowohl die amtlichem als auch die gewählten Mitglieder des Pfarrgemeinderates sind Ihre Vertreter. Über konkrete Wünsche und Anregungen von Ihnen freuen sie sich und werden diese gewissenhaft in den PGR einbringen.

Das Redaktionsteam möchte sich auch in Zukunft darum bemühen Sie über alle Beschlüsse und Projekte des Pfarrgemeinderates und seiner Ausschüsse auf dem Laufenden zu halten. Wir werden in jeder Ausgabe des Pfarrblattes dafür Platz bereithalten.

Alexandra Urbanitsch

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