Ausgaben:
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- 1/2004 und
- 2/2002
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Das vollständige Pfarrblatt mit allen Bildern und
dem Pfarrkalender gibt es natürlich auch als PDF-Datei im
Downloadbereich zum herunterladen.
Nach einem halben Jahr des fließenden Übergangs ist es also doch wahr geworden: Das ist die letzte Ausgabe des Pfarrblatts in dem ich gemeinsam mit meinem Vater, Helmuth Kolbe, die Entstehung des Pfarrblatts koordiniere. Er wird sich danach neuen Aufgaben/Hobbys widmen und ich werde, wie er in seinem Artikel in diesem Pfarrblatt schreibt, frischen Wind ins Pfarrblattteam bringen.
Lieber Helmuth, ich bin traurig dass du das Team verläßt. Mit dir als vertrauten und erfahrenen Partner hat die Arbeit viel Spaß gemacht. Ich danke Dir im Namen aller, die so gerne mit Dir zusammengearbeitet haben.
Was erwartet Sie, liebe Leserin und lieber Leser, also in dieser speziellen Ausgabe? In den kommenden Monaten ist wieder viel los: Wir bekommen einen neuen Praktikanten für die Pfarre der sich bei Ihnen vorstellt, unser Pastoralassistent hat viele Pläne für das kommende Jahr die er ihnen näher bringen möchte und auch über bestehende Projekte wollen wir Sie näher informieren. Sie müssen entschuldigen wenn die Schrift diesmal besonders klein ist: Wir konnten uns einfach nicht dazu durchringen etwas zu streichen.
www.breitenfeld.info – Auf unserer Pfarrhomepage können Sie aber alle Artikel noch einmal, in extra großer Schrift, nachlesen.
Viel Freude mit dem neuen Pfarrblatt wünschen Ihnen
Alexandra Urbanitsch,
Helmuth Kolbe und
das Pfarrblattteam
Mit großer Neugierde und einem guten Gefühl trete ich am 1. September die Praktikumstelle in Breitenfeld an. Das Pfarrpraktikum ist Teil der Priesterausbildung und bereitet mich in der Zeit vor und nach der Diakonenweihe (geplant April 2009) auf den pastoralen Einsatz vor.
Für mich als „Schottenfelder“, Jahrgang 1968, ist Breitenfeld ja fast die Rückkehr in die Heimat. Ich komme nicht ganz ohne Vorprägungen und Berufserfahrungen: Nach fünf Jahren als Benediktiner und dem Abschluss des Studiums war ich beruflich die meiste Zeit an der Schnittstelle Medien-Politik-Wirtschaft tätig; im Parlament, bei „profil“ und in der Industrie. Zuletzt, seit meinem Seminareintritt, 2006, unterrichtete ich Religion an einer AHS in Floridsdorf und seit gut einem Jahr arbeite ich an einer Dissertation zum Thema „Christliche Tierethik“.
Caritas, Hinterbliebenen-Betreuung, Angebote für Fernstehende: Mit der Auswahl dieser Einsatzgebiete hat mir der Herr Pfarrer spannende Aufgaben angeboten. Daneben möchte ich in der Erstkommunionvorbereitung und in der Liturgiegestaltung mithelfen, die mir ebenfalls ein großes Anliegen ist. Vor allem aber werde ich in der Pfarre leben und freue mich daher auf die baldige Begegnung mit Ihnen!
Wolfgang Kimmel
Liebe Leserinnen und Leser des Pfarrblattes!
Begonnen hat alles als der Computer noch in den Kinderschuhen steckte. Die Artikel und Beiträge wurde mit der Schreibmaschine nach einem genauen Raster dreispaltig getippt, korrigiert, Bilder und Grafiken eingerechnet, und dann mit der Schere in den Seitenspiegel eingepasst. Schließlich wurde das Ergebnis zur Druckerei gebracht und dort gesetzt. Was jetzt falsch war, blieb falsch. Franz und Loise Haider waren damals die treibende Kraft und rund um sie bildete sich eine kleine Gruppe, die viel Freude an der Arbeit hatte. Bald schon war der Computer aus unserer Arbeit nicht mehr wegzudenken. Das Erscheinungsbild des Pfarrblattes wurde moderner. Auch in der Redaktion kam es bald zu Veränderungen. Einige fanden aus beruflichen Gründen nicht mehr die Zeit, andere fanden neue Betätigungsfelder. Neue Teammitglieder stießen dazu und brachten frischen Wind mit.
Als ich vor ca. 15 Jahren die Organisation und Leitung übernahm, konnte ich mir nicht vorstellen wie viel Freude in dieser Arbeit stecken würde. Trotzdem finde ich, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist die Leitung und Organisation abzugeben um Neues nicht zu behindern. Zu schnell steckt man in eingefahrenen Gleisen fest. Vom Pfarrgemeinderat wurde mein Vorschlag für meine Nachfolge einstimmig angenommen und so wünsche ich meiner Tochter Alexandra, die bereits seit einigen Jahren im Team rund um das Pfarrblatt mitgearbeitet hat und auch den Öffentlichkeitsausschuss der Pfarre leitete, viel Freude an der Arbeit und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Vormals für die Redaktion
Helmuth Kolbe
Kirchenjahr, Kalenderjahr – Arbeitsjahr! Die Schulzeit ist für die meisten schon lange vorbei und trotzdem fühlt es sich im Herbst so an als würden wir in ein neues Jahr starten. Wir sind, nach einem erholsamen Sommer, voll von Energie und Visionen für die kommende Zeit.
Wir nehmen dies zum Anlass ihnen die Vielfalt unsere Pfarre vorzustellen. Wird ihr Interesse geweckt dann wagen Sie auch noch einen zweiten Blick – bzw. Besuch?
Assisirunde
Im Jahre1993 fuhr eine Gruppe aus unserer Pfarre nach Assisi um spirituell auf den Spuren des Hl. Franziskus zu wandeln. Der Hl. Geist war mit uns, sodass diese Reise zu einem tollen Erlebnis des Glaubens und der Gemeinschaft führte. Zu Hause entstand spontan der Wunsch, weiterhin in der Pfarre zusammenzukommen. Seit dieser Zeit treffen wir uns regelmäßig jeden ersten Montag im Monat um 19,30 Uhr zu einem ½ stündlichen Gebet mit anschließendem gemütlichen Beisammensein. Wir sind eine offene Gruppe und freuen uns über jeden, der teilnehmen möchte.
Wir waren bis jetzt 6 mal in Assisi und wenn es genug Interessenten gibt, fahren wir vielleicht wieder.
Ingrid und Dr. Wolfgang Zischinsky
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Jugend-Club
Eigentlich ist es nichts Besonderes, was da jeden Freitag Abend ab 19 Uhr passiert. Wir sitzen beisammen, trinken Eistee, essen Toast, oder spielen witzige Spiele. Ein anderes mal entspannen sich alle nach einer anstrengenden Woche und ein weiteres Mal geht es wieder einmal heiß her, mit viel Action und Enthusiasmus. Eigentlich ist es nichts Besonderes, dass sich Jugendliche ab dem 13. Lebensjahr, an einem Abend in der Woche treffen und viel Spaß haben. Doch in Wirklichkeit ist der Jugend-Club ganz anders als alle anderen Jungschar- und Jugendaktivitäten, die die Pfarre Breitenfeld zu bieten hat. Denn es ist jedem selbst überlassen, wann er oder sie kommt oder wieder geht. Vielleicht schaut man auch nur einen Sprung vorbei, weil es die einzige Möglichkeit geworden ist, einen alten Freund oder eine alte Freundin aus vergangenen Jahren wieder zu treffen. Es gibt so viele Szenarien, Aktivitäten, Verpflichtungen, oder einfach nur Freundschaften, die den Jugend-Club so liebenswert und unverzichtbar machen.
David Neuber, Jugend-Club Veranstalter
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Liturgieausschuss
Die Tätigkeit des Liturgieausschusses besteht darin, laufend die bevorstehenden kirchlichen Festtage und liturgischen Zeiten vorzubereiten und zu planen. Dafür wird zunächst Rückschau auf gerade stattgefundene Liturgien gehalten und ausgewertet, was gut und was verbesserungswürdig war. Die Ergebnisse werden festgehalten und bilden eine wertvolle Grundlage für die weitere Planung. Bei der Vorbereitung bevorstehender Feiern wird deshalb auch nicht einfach das Gewesene wiederholt, sondern darauf geachtet, sinnvolle Veränderungen umzusetzen. Darüber hinaus entstehen bei der Arbeit des Liturgieausschusses immer wieder neue Ideen oder Initiativen. Wenn zum Beispiel im kommenden Advent einmal pro Woche eine besonders gestaltete Roratemesse gefeiert wird, geht dies auf das gemeinsame Nachdenken und Diskutieren des Liturgieausschusses zurück. Der Ausschuss ist ein offizielles Gremium des Pfarrgemeinderates. Das bedeutet aber nicht, dass sich nur Pfarrgemeinderatsmitglieder darin engagieren. Im Gegenteil, der Liturgieausschuss steht allen offen, die in unserer Pfarre liturgische Mitverantwortung übernehmen wollen.
Mag. Jochen Simon
Zusätzliche Infos per email!
Ehrenamt und freiwillige, unentgeltliche Mitarbeit in der Pfarre
Zuerst erfordert die im Bezug auf die Mithilfe bei der pfarrlichen Arbeit etwas irreführende Bezeichnung des „ehrenamtlichen Mitarbeiters“ einige Überlegungen. Eine übernommene Funktion, ein Amt als Ehre zu betrachten bedeutet, dass die Beauftragung eine besondere Anerkennung, eine Würdigung, eine besondere Auswahl – eben eine Ehre – darstellt. Freude, Begeisterung, Loyalität und Hilfsbereitschaft gehen mit vielen freiwillig erbrachten Tätigkeiten in einer Pfarre einher – geehrt im Sinne des Wortes sind – durch das „Tun dürfen“ – die Mitarbeiter eigentlich überwiegend nicht, wiewohl sie durchaus aber bedankt und geschätzt werden! Das Privileg manche Tätigkeiten tun zu dürfen erstreckt sich oft bloß auf die Tatsache, dass diese Funktionen sonst gar niemand ausfüllt – ich will nicht von Nothelfern und Notnägeln sprechen, aber auch nicht voreilig von einem Ehrenamt!
Es definiert sich meistens nicht so, aber es scheint diese Art von Ehrenamt zwar immerhin zur Ehren des Höchsten, wenn auch nicht immer zur Ehre des „Amtsinhabers“ beizutragen.
Zwar gibt es konkrete Funktionen, die dem Ausübenden zur Ehre gereichen wie etwa Ministranten, Lektoren, Kommunionsspender. Die Mehrzahl zählt aber sicher zu den freiwilligen unentgeltlichen Mitarbeitern und Helfern – wie wir sie in Zukunft nennen sollten!
Reinhold Viehberger
Auf dieser und der folgenden Seite finden Sie erstmals einen Jahreskalender zum Herausnehmen mit den wichtigen Ereignissen unseres Pfarrlebens. Es wäre schön, wenn Sie sich diesen Kalender aufheben und er für Sie ein Begleiter der nächsten Monate wird.
Anmerkung der Web-Redaktion: Die Druckausgabe finden Sie im Downloadbereich als Pfarrblatt 3/08. Dort ist der Kalender auch abgedruckt.
Zusätzlich zu den herausragenden Tagen des Kirchenjahres liegt in Breitenfeld ab September auf einem Ereignis pro Monat ein besonderer Schwerpunkt. Zu diesen Anlässen ist die ganze Pfarrgemeinde, alle die sich mit Breitenfeld verbunden fühlen, noch mehr als sonst eingeladen zusammenzukommen, Gottesdienst zu feiern und im Anschluss ein wenig beieinander zu bleiben. Die Schwerpunktsetzung soll eine Einladung sein, zum jeweiligen Termin bewusst keine anderen Aktivitäten zu planen, sondern die pfarrliche Gemeinschaft, von der wir uns getragen wissen, mitzutragen.
Wir werden uns bemühen, diese Tage so zu gestalten, dass sie in besonderer Weise ein Fest für die ganze Pfarre werden. Der erste Schwerpunkttag ist das Erntedankfest am 28. September.
Mag. Jochen Simon
Die längste Zeit meines Lebens hatte ich keinen Zugang zum Alten Testament (AT). Da ich immer sehr an Glaubensinhalten interessiert war, habe ich vor 12 Jahren den großen theologischen Kurs (für Laien) absolviert. Dadurch wurde mein Interesse am AT geweckt und ich habe dann auch die universitäre Vorlesung AT bei Prof. Dr. Braulik besucht.
Die vielen grausigen Stellen im AT, zeigen das Leben auf, wie es war. Es thematisierte, wie die Menschen damals waren und kritisiert es offen. Auch in unserer heutigen Zeit ist nicht alles Wonne, aber vieles wird vertuscht und unter den Teppich gekehrt. Ganz anders war es im AT.
Viele Stellen haben mich persönlich angesprochen. Gott spricht durch die Propheten zu den Menschen. Nur dort wo wir die gleichen oder ähnlichen Erfahrungen wie einst Israel machen und nur dort wo wir persönlich angesprochen werden, wird das AT lebendig:
- 1.Sam 16,7 Gott sieht nämlich nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der Herr aber sieht das Herz.
- Jer 12,3 Du jedoch, Herr, kennst und durchschaust mich; du hast mein Herz erprobt und weißt, daß es an dir hängt.
- Jes 49,15 Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht.
Das AT bildet eine Einheit mit dem Neuen Testament, unseren Evangelien. In unseren Messen werden deshalb in der ersten Lesung fast immer Stellen aus dem AT vorgetragen. Diese Stellen sind aus dem Zusammenhang herausgerissen meistens unverständlich. Ich bin überzeugt, man soll vor einer solchen Lesung in ein, zwei Sätzen eine kurze Erklärung geben. Ich möchte es versuchen.
Dr. Wolfgang Zischinsky
So heißt es in dem berührenden Abendgebet der beiden Kinder aus der Oper „Hänsel und Gretel“.
In unserer Kirche gelten diese Worte für unseren Herrn Jesus im Tabernakel, denn am Hochaltar stehen auch14 Engel: huldigend, anbetend und wachend.
Ebenfalls, quasi als Wächter an der Front des Presbyteriums, sind hier 2 Erzengel dargestellt: Zur linken Gabriel und zur Rechten Michael.
Gabriel hält ein Spruchband mit den Worten: „Ave Maria“, dem Beginn der Verkündigungsworte und unseres „Gegrüßet seist du Maria“.
Michael, ausgestattet mit einem Schwert, steht mit einem Fuß auf dem liegenden Luzifer, dem gefallenen Engel als Zeichen dafür, dass der Engel Gottes im Kampf mit dem Bösen siegreich ist. Interessant ist, dass es eine farbliche Abstufung zwischen Michael und dem gefallen Engel gibt: Luzifer ist deutlich dunkler gehalten.
Diese beiden Engel stammen, wie die beiden Heiligen darunter, aus der Werkstatt eines Bildhauers, wo hingegen die Engel in der Apsis, an der Decke, im Presbyterium und an den Säulen zur Stuck – Verzierung gehören, also einmal geschaffen und dann reproduziert wurden.
Auf den beiden Seitenaltären und auf den Glasfenstern, die erst nach dem Krieg eingesetzt worden sind, gibt es noch weitere Engel.
Ein ganz versteckter Engel ist unter der Kanzel zu finden, versehen mit der Jahreszahl ADMINI MDCCCXCVIII (Abkürzung für „ANNO DOMINI“, im Jahr des Herrn, 1898) Dies zeigt den Zeitpunkt der Fertigstellung unserer Kirche, auf die noch zweimal an der Decke des Kirchenschiffs, jedesmal wieder versehen mit einem Engel, hingewiesen wird.
Ich habe einige Zeit betrachtend und zählend in der Kirche verbracht, um alle Engel zu finden. Es sind im Ganzen 119 Engel!
Diese vielen Engel erinnern uns an den Psalm 91:
„Dir begegnet kein Unheil,
kein Unglück naht deinem Zelt.
Denn er befiehlt seinen Engeln,
dich zu behüten auf allen deinen Wegen.
Sie tragen dich auf ihren Händen,
damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.“
Danken wir Gott dafür
Therese G