Pfarre Breitenfeld — Themenformum — Das Wort des Pfarrers 2/2002 |
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Ausgaben:Das Wort des Pfarrers (2/2002)
Langweilig - es gibt keine Feste ? Das KirchenjahrIm Kirchenjahr beginnen nach Pfingsten die "Sonntage im Jahreskreis", die sog. "grünen Sonntage", deren liturgische Farbe eben grün ist. (Die Bezeichnung "Kirchenjahr" steht für den im Lauf der Zeit aus Herren - und Heiligenfesten zusammengewachsenen kirchlichen Jahreszyklus.) Die Bezeichnung Kirchenjahr taucht 1589 das erste Mal auf. Ausgangspunkt der Entfaltung des Kirchenjahres war die Ausweitung der Osterfeier über das ganze Jahr; die Inhalte der Sonn- und Festtage waren immer Feste unserer Erlösung. Die beiden großen Festkreise des Kirchenjahres sind der Oster- und der Weihnachtsfestkreis. Viele werden sich erinnern, dass die "Sonntage im Jahreskreis" bis vor einiger Zeit noch "Sonntage nach Pfingsten" genannt wurden. Im Zuge der Neuordnung der Liturgie 1964-72 wurde diese Bezeichnung "Sonntage im Jahreskreis" ersetzt. Die Überlegungen, dazu waren, dass Pfingsten nicht vom Osterfest gelö st werden, sondern nur im engen Zusammenhang mit dem Fest der Auferstehung gesehen werden kann. In diesem Sinn gibt es keine festkreislose Zeit, da sich der Zusammenhang mit Ostern bzw. Weihnachten notwendigerweise logisch ergibt. Aus der Liturgiegeschichte kennen wir viele Anfangstermine des Kirchenjahres - Ostern, Weihnachten, oder der Sonntag vor dem Pfingstfest. Die Öffnung der Hl. Pforte des Petersdoms in Rom am 6. J änner in einem Hl. Jahr, ist ein Hinweis darauf. Erst im späten 17.Jhdt. einigte man sich auf den 1.Adventsonntag. Ihr Pfarrer Elmar Mayer |
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