Pfarre Breitenfeld — Kirchenmusik — Orgel |
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Orgelgeschichte - Geschichte rund um die Orgel
Ende der 90-er Jahre ergab es sich, dass für den Innsbrucker Dom eine neue Orgel geplant wurde. Die alte, noch funktionstüchtige Orgel musste weichen. Auf Initiative unseres Hr. Pfarrer, Prälat Mag. Elmar Mayer wurden nun über 60 Register, alle Windladen, der Spieltisch sowie die Magazinbälge der Innsbrucker Domorgel durch die Lungauer Orgelbauwerkstatt - Orgelbau Kraus ausgebaut und vorerst eingelagert. War ursprünglich davon ausgegangen worden, daß man für die alte "Innsbruckerin" lediglich ein neues Gehäuse bauen müßte, erforderten die räumlich von Innsbruck stark abweichende Situation der Breitenfelder Orgelempore als auch die neue Registerdisposition einen kompletten Neubau, für den alle alten Teile von Grund auf umgebaut werden mußten. Im Spieltisch mußte das gesamte Innenleben erneuert werden. Die Intonation der Register wurden von Pfeifenfuß- auf Vollwindintonation umgestellt, die meisten Aufschnitte verändert, die Kernspalten erweitert. Die erhaltene Balganlage der alten Breitenfelder Orgel wurde reaktiviert und dient wiederum als Hauptmagazin für die neue Orgel. Der Klang der Orgel lehnt stark an die Tradition der altösterreichischen Klassizistik an, erreicht jedoch durch die Vielfalt der Registern auch die Romantik. Die alte Rieger-Orgel, die bis März 2000 brav ihren Dienst versah, wurde nach Spanien verkauft, um Platz für die neue Orgel zu schaffen und die Finanzierung zu erleichtern. Die Breitenfelder Orgel ist derzeit die größte spielbare Kirchenorgel Wiens, da die Westorgel im Stephansdom mangels Pflege unspielbar geworden ist. Orgel-FestschriftSie können die Festschrift
"Die neue Orgel der Pfarre Breitenfeld", Oder Sie bestellen Ihr persönliches Exemplar unter DispositionSie können die Disposition online lesen oder direkt Abspeichern (ca. 5 KB, PDF-Datei ).
Technik:
Die Orgel besitzt 56 Register, die sich dzt. auf drei Manuale und eine Pedalklaviatur verteilen und hat folgende Prinzipalbasis in ihren Teilwerken:
Das vorhandene 4. Manual des Hauptspieltisches ist für das Fernwerk (Chororgel) vorgesehen. Dieses auf Principal 8' stehende Teilwerk (9 Manualregister, Pedal Subbaß 16') wird im rechten Seitenoratorium im Presbyterium Aufstellung finden, aber auch einen eigenen einmanualigen Spieltisch mit Pedal erhalten. Diese letzte Ausbaustufe mußte aber aus finanziellen Gründen vorläufig aufgeschoben werden. Das Pedal, 15 Register, hat ebenfalls Principal 16'. Klaviaturumfänge in den Manualen reichen von C-a''', 58 Tasten, wobei die Hochtonkoppeln für die Manuale II und III ausgebaut sind. Die Pedalklaviatur hat 30 Tasten (C-f'). Zur leichteren Registrierung bei Konzerten stehen dem Organisten 1000 Setzer-kombinationen und andere Spielhilfen wie eine Walze zur Verfügung. Möge uns die neue Orgel länger als ihre Vorgängerinnen erhalten bleiben und den Menschen in unserer Pfarre Freude bereiten. Christoph Pisecker, Co-Organist, Überarbeitet von Peter-Maria Kraus (Orgelbauer) |
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