Temporäre Einschränkung pfarrlicher Aktivitäten

Liebe Breitenfelderinnen und Breitenfelder!

Es geht nicht nur darum, dass wir uns selbst nicht einem unnötigen Risiko aussetzen, sondern vor allem auch darum, dass besonders gefährdete Personengruppen – dazu gehören vor allem ältere Menschen – nicht in Gefahr kommen, mit dem Corona-Virus in Kontakt zu kommen. Daher sind auch jüngere Menschen, die selbst ein relativ geringes Risiko haben zu erkranken, dazu aufgefordert, in der nächsten Zeit die Sozialkontakte möglichst einzuschränken.
Das gilt sowohl für den beruflichen und schulischen Bereich, aber auch für die Familie und den Bekanntenkreis. Und es gilt natürlich auch für die Pfarre.

Daher hat die Erzdiözese Wien mit allen Religionsgemeinschaften Österreichs weitreichende Einschränkungen des kirchlichen Lebens verfügt, an die wir uns selbstverständlich halten:

  • Bis auf Weiteres werden alle pfarrlichen Aktivitäten (Gruppenstunden, Sakramentenvorbereitung, Gebetsgruppen, Seniorenrunden, Bibelrunden, Pfarrchor, Bildungswerk usw.) ausnahmslos eingestellt.
  • Ab Montag 16. März entfallen alle öffentlichen Gottesdienste.
  • Die Priester der Pfarre werden die Eucharistie ohne Beteiligung der Gläubigen feiern und alle in die Gebete der hl. Messe einschließen.
  • Taufen, Hochzeiten und andere Feiern im kleineren Rahmen sind zu verschieben, bis die Gefährdung überwunden ist.
  • Begräbnisse dürfen nur in kleinstem Rahmen direkt am Grab gehalten werden, Seelenmessen werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
  • Die Kirche bleibt wie gewohnt tagsüber geöffnet zum persönlichen Gebet – nutzen wir diese Möglichkeit auch dazu, für besonders betroffene Personen wie zB. Personen im medizinischen Dienst zu beten, die derzeit so viel zu leisten haben.
  • Die Pfarrkanzlei bleibt zu den gewohnten Zeiten geöffnet, es wird aber darum gebeten, vor allem telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufzunehmen.
  • Alle werden eingeladen, Gottesdienste daheim über die Medien mitzufeiern. Informationen zu Gottesdienstfeiern sind auf erzdioezese-wien.at zu finden.
  • Beten wir auch zu Hause – ob allein, in der Familie oder auf Gebetsplattformen im Internet.

Auch wenn es absurd klingt: Die Nähe und der Zusammenhalt drücken sich jetzt gerade dadurch aus, dass wir für eine Weile eine größere Distanz einhalten. Halten wir Kontakt über Telefon, soziale Medien und vor allem im Gebet!

Diese Gefährdungssituation wird vorübergehen, auch wenn es derzeit noch nicht einzuschätzen ist, wie lang wir mit den Einschränkungen des gewohnten Lebens zurechtkommen müssen. Hoffen wir, dass auch durch unseren Beitrag die Krise bald überwunden werden kann!

In Verbundenheit,
Euer Pfarrer Gregor