Pfarrer

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Pfarrmoderator Dr. Gregor Jansen

Am 4. Juli 2013 habe ich von Zvonko Brezovski die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten der Pfarre Breitenfeld übernommen und bin seither  Pfarrmoderator eingesetzt.
Mein Name ist Gregor Jansen, ich bin 46 Jahre alt und Wiener mit rheinischem Migrationshintergrund. Nach meinem Theologiestudium in meiner Geburtsstadt Bonn und zwei Jahren in Wien bin ich Anfang 1996 endgültig hierher übersiedelt, um mein Doktoratsstudium in Moraltheologie (bei Prof. Günter Virt) zu absolvieren. Am 29. Juni 2002 empfing ich durch Kardinal Christoph Schönborn die Priesterweihe, nachdem ich das Pfarrpraktikum und Diakonat in der Pfarre Perchtoldsdorf verbracht hatte. Bis 2004 war ich Kaplan in der Pfarre Hernals-Kalvarienbergkirche und war die vergangenen neun Jahre Jugendseelsorger im Vikariat Wien-Stadt und der Jugendkirche Wien, die wir im Herbst 2005 eröffnet haben.
Daneben engagiere ich mich in der Erwachsenenbildung (als Lehrender bei den Theologischen Kursen und Referent bei der Katholischen Medienakademie und dem Bildungswerk der Erzdiözese Wien), als Geistlicher Assistent der Katholischen Hochschuljugend Wien und als Kartellseelsorger für den Mittelschüler-Kartellverband der katholischen farbentragenden Studentenkorporationen Österreichs.
Nun stehe ich vor der für mich neuen Herausforderung, die Pfarrseelsorge zu erlernen und bitte Sie alle, liebe Breitenfelderinnen und Breitenfelder, um ihre Unterstützung, Mithilfe und Geduld dabei. Ich weiß, dass die Pfarre durch vielfältige Gruppen und Aktivitäten sowie eine liebevoll gefeierte Gottesdienstkultur geprägt wird. Und ich konnte mich davon überzeugen, dass ich von Zvonko ein gut geordnetes und wohlbestelltes Haus übernehmen darf. Ich freue mich darauf, in den kommenden Wochen viele von Ihnen und Euch persönlich kennenzulernen.
Die nächsten Jahre werden geprägt sein von dem Erneuerungsprozess, den wir in der Erzdiözese Wien begonnen haben. Dabei geht es nicht primär um eine Erneuerung der Strukturen (auch wenn diese die deutlichsten Einschnitte und Veränderungen mit sich bringen wird), sondern vor allem um die Frage, wie wir heute als Kirche in unserer Stadt und in der ganzen Diözese leben und ihre Zukunft gestalten wollen. Es wird darum gehen, Bewährtes und Lebendiges zu stärken und weiterzuführen, aber auch manches zu beenden, was lange Zeit hindurch liebe Gewohnheit war, aber heute nicht mehr oder besser in anderer Form wahrgenommen werden kann. Und schließlich geht es darum, Neues zu wagen und Wege zu erproben, wie wir noch besser die Menschen erreichen können, um unseren Auftrag als Kirche zu erfüllen. Haben wir keine Angst vor Erneuerung und Veränderung – und finden wir kreative und fantasievolle neue Formen, den Glauben zu leben und die Menschen dazu zu bringen, in ihrem Leben die Gegenwart Gottes zu erfahren.
Ich freue mich darauf und bin gespannt, welche Wege wir in der Pfarre Breitenfeld finden werden.

Kontakt:
Gregor Jansen
Florianigasse 70, 1080 Wien
0664 8243678
pfarrer@breitenfeld.info

 

Kaplan

[ein Foto folgt]

P. Shaiju Mathew Meppurathu OIC

Interview zur Vorstellung im Pfarrblatt 1/2020

Mathew, du bist seit Ende Juni in Wien. Was sind deine Eindrücke und wie gefällt es dir hier? Was sind deine derzeitigen Aufgaben?

Es geht mir sehr gut, ich finde Wien sehr toll. Es ist für mich eine ganz andere Welt. Seit Sommer besuche ich den Deutschkurs, ich mache viele Sprachübungen und versuche durch Lesen, Hören und Konversation die Sprache gut zu lernen. [Anmerkung: Wir führen das Interview auf Deutsch].

Wie lange planst du bzw. plant dein Orden, dass du in Wien bleiben wirst?

Derzeit ist vorgesehen, dass ich fünf Jahre in Wien zum Studium bleibe und danach nach Indien zurückkehre.

Wie kam es dazu, dass dich dein Orden nach Wien geschickt hat?

Ich habe im Orden schon verschiedene Tätigkeiten gehabt, zuletzt war ich drei Jahre Provinzsekretär. Davor habe ich nach meinen Studien in Philosophie, Theologie und Sozialarbeit studiert. Außerdem bin ich künstlerisch tätig, ich male und zeichne. In Indien hatte ich auch schon mehrere Ausstellungen meiner Werke. In Wien möchte ich das Kunst-Studium mit dem Master und dem Doktorat fortsetzen und möchte mich an der Universität für angewandte Kunst bewerben. Die Zulassung an der Universität ist nicht ganz einfach, weil es viele Bewerber gibt und eine Aufnahmeprüfung und ein Aufnahmegespräch zu absolvieren sind.

Dein Deutsch wird immer besser und du verstehst schon sehr viel. Ab wann können die Breitenfelder Pfarrmitglieder damit rechnen, dass du hier die Messe auf Deutsch feierst und predigst?

Ich habe schon in Canisius im kleinen Rahmen die Messe auf Deutsch gefeiert, ich möchte aber noch eine bessere Aussprache erlernen, damit mich die Leute gut verstehen können. Wenn du sagst, dass ich auf Deutsch zelebrieren soll und die Sprache gut genug ist, bin ich dazu bereit.

Du wirst mit Anfang des Jahres auch die Leitung der syro-malankarisch-katholischen Gemeinde übernehmen. Hast du Pläne für die Zukunft der indischen Gemeinde?

Ich wurde gut aufgenommen, es sind sehr nette und engagierte Leute. Mein Anliegen wäre es, dass die Breitenfelder Pfarre und die indische Gemeinde miteinander noch besser in Kontakt kommen. Ich danke dir und der Pfarre Breitenfeld für die Freundschaft und Unterstützung der Indischen Gemeinde. Hier erleben wir ein Beispiel der Weltkirche in Breitenfeld.  Eine Schwierigkeit ist, dass vor allem die jungen Gemeindemitglieder unsere Heimatsprache Malayalam, die auch unsere Liturgiesprache ist, nicht verstehen. In den Familien sprechen sie deutsch. Hier möchte ich Kurse anbieten, dass sie die Liturgie besser verstehen und mitfeiern können. Unsere Liturgie ist sehr stark und sehr reich und es wäre gut, wenn die jungen Leute sie auch gut verstehen.

Lieber Mathew, noch einmal herzlich willkommen in Breitenfeld und Danke für das Gespräch!

(Das Interview führte Gregor Jansen)

 

Zur Person:

Shaiju Mathew Meppurathu OIC, geb. 10.04.1981 in Pathanamthitta, Kerala. 1997 Eintritt in den Orden der Nachfolge Christi (Bethany Ashram), Studium der Philosophie und Theologie am Päpstl. Seminar Pune. Priesterweihe am 22.09.2010, pastorale Tätigkeit in verschiedenen Gemeinden als Kaplan, Pfarrer und Leiter eines Waisenhauses. Zusätzliches Master-Studium der Sozialarbeit. 2015-2018 Provinzsekretär des Ordens und Direktor der Malankara Catholic Association, Herausgeber der Zeitschrift „Communiqué“.

Seit September 2019 Aushilfskaplan in Breitenfeld, ab Jänner 2020 Leiter der syro-malankara-katholischen Gemeinde.

Kirchenmusiker

 

Francesco Pelizza, BA BA

wurde 1996 in Novi Ligure, Italien, geboren.

An seine Orgelausbildung in Rom (Conservatorio Santa Cecilia) bei Jiri Lecian, schloss sich das Orgelstudium (Konzertfach) an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien bei Michael Gailit an, das er mit Auszeichnung bestand. Ergänzend dazu beschäftigte er sich mit zeitgenössischer Musik und dem Cembalospiel.

Verschiedene Meisterkurse und Seminare, unter anderem mit Gerhard Weinberger, Wolfgang Zerer, Barbara Vignanelli, Orchidea Salvati und Nicola Piovani ergänzten seine Studien.

Seine Konzerttätigkeit sowohl als Solist als auch mit Orchestern und Chören führten ihn nach Österreich, Deutschland, Italien und Tschechien.

Er wirkte bei zahlreichen Projekten, unter anderem bei der Aufführung der 6 Symphonien Viernes und des Chemin de la Croix Duprés mit, welche vom Rundfunksender Radio Klassik Stephansdom ausgestrahlt wurden und trat in der Sendung Lampenfieber (W24) auf.

Im Juni 2018 beendete er das Bachelorstudium Transkulturelle Kommunikation an der Universität Wien und begann sein Masterstudium in Konferenzdolmetschen (Deutsch/Italienisch/Französisch) ebenda.

Seit August 2019 ist er Kirchenmusiker der Pfarre Breitenfeld in Wien.

 

Pastoralassistentin

Bild 3Dipl.PAss. Martina Aulehla

Seit 1. Februar 2016 bin ich in dieser Pfarre als Pastoralassistentin tätig. Gemeinsam mit meinem Mann und unseren vier Kindern wohne ich am Stadtrand von Floridsdorf.