GR Mag. Siegbert Neubauer ist verstorben

Leider hat uns die traurige Nachricht erreicht, dass Siegbert Neubauer, der viele Jahre in unserem Pfarrhaus als Krankenhausseelsorger lebte und einige Jahre Kaplan in Breitenfeld war, am 27. März im 67. Lebensjahr verstorben ist.

Nach einem schweren Schlaganfall, den er während seines Dienstes im AKH erlitten hat, war Sigi, wie er in der Pfarre genannt wurde, gesundheitlich angeschlagen und lebte seit einigen Jahren im Pflegeheim in Wolkersdorf.

Die Begräbnisfeier findet am Samstag, 23. April, in der Pfarrkirche Wilfersdorf statt, wo Siegbert Neubauer von 1989 bis 2003 Pfarrer war:
12:00-14:00 Aufbahrung der Urne zur persönlcihen Verabschiedung
14:00 Requiem, anschließend Beisetzung am Friedhof

Lieber Sigi, mögest du leben in der Fülle Gottes!
Dein Gregor

Pfarrbrief 2022

Absage der pfarrlichen Präsenz-Veranstaltungen – Gottesdienste finden statt

Schon vor einer Woche haben wir das für diesen Sonntag geplante MitarbeiterInnen-Dankfest auf einen (noch zu definierenden) Zeitpunkt verschoben, an dem wir uns wieder unbeschwert treffen können. Der nun ausgerufene allgemeine Lockdown führt dazu, dass wir alle pfarrlichen Präsenz-Veranstaltungen vorerst absagen müssen.

Gottesdienste werden weiterhin öffentlich zugänglich sein. Hierfür wird wieder die 2m-Abstandsregel eingeführt, das gemeinsame Singen wieder stark reduziert und die bereits vom Frühjahr bekannten Regeln reaktiviert. Danke, dass sich in unserer Pfarre alle bisher so gut an die Regelungen gehalten haben, so dass es keine sehr große Umstellung sein wird.

Die Wochentagsmessen werden wieder in der Kirche gefeiert, da in der Kapelle der vorgeschriebene 2m-Abstand nicht eingehalten werden kann.

Die Rahmenordnung der Bischofskonferenz kann hier heruntergeladen werden: Rahmenordnung Gottesdienste

Um all denen, die nicht zu den Gottesdiensten in die Kirche kommen wollen, die Mitfeier zu ermöglichen, werden wir bereits ab diesem Sonntag die 9:30-Messe wieder auf der facebook-Seite der Pfarre übertragen.

Der nun notwendig gewordene allgemeine Lockdown umfasst nach derzeitiger Planung die ersten drei Adventsonntage und auch den Feiertag am 8. Dezember. Ich wünsche uns allen trotz der Einschränkungen eine gute und gesegnete Zeit!

Aktualisierte Corona-Regeln (18.11.2021)

Mit Wirkung vom 14.11. (bundesweite Regelungen; Rahmenordnung für Gottesdienste) bzw. 19.11. (zusätzliche Regelungen für Wien) sind folgende Änderungen der bisherigen Regelungen in Kraft:

 

Gottesdienste:

Für Gottesdienste gilt weiterhin für alle Mitfeiernden die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen (ausgenommen sind wie bisher Kinder unter 6 Jahren sowie Personen, die mit ärztlicher Bestätigung aus gesundheitlichen Gründen keine FFP2-Maske tragen können; Kinder ab dem 6. bis 14. Lebensjahr sowie Schwangere dürfen auch einen MNS tragen).
Alle Personen, die liturgische Dienste übernehmen, müssen einen „3G-Nachweis“ erbringen.

Alle Regelungen sind in der Rahmenordnung der Österreichischen Bischofskonferenz aufgeführt: https://www.bischofskonferenz.at/dl/NOnlJmoJkKMKJqx4KJKJKJKLMlNN/Rahmenordnung_der_OEBK_zur_Feier_oeffentlicher_Gottesdienste_ab_13112021_pdf

 

Andere pfarrliche Veranstaltungen:

Es ist zu beachten, dass für Personen, die weder geimpft noch genesen sind, eine Ausgangsbeschränkung besteht („Lockdown“), die natürlich auch die Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen (mit Ausnahme der Gottesdienste) umfasst.

Für alle nicht-gottesdienstliche Zusammenkünfte (Gruppenstunden, Seniorenrunden, Chor, Sakramentenvorbereitung …) gilt somit die „2G-Regel“ bzw. bei Zusammenkünften von mehr als 25 Personen die „2G+“-Regel.
Alle Teilnehmer haben diesen Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.

Wenn die „2G+“-Regel nicht gilt, muss in Innenräumen eine FFP2-Maske getragen werden.

Für alle Bereiche, in denen Speisen oder Getränke konsumiert werden (Pfarrcafé, aber auch in Gruppenstunden), gilt neben der „2G-Regel“ zusätzlich die Pflicht, abseits des Sitzplatzes eine FFP2-Maske zu tragen.

 

Regelungen für Kinder und Jugendliche:

Ausgenommen von der 2G-Regel sind Kinder unter 6 Jahren.
Für Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren gilt 3G mit erweiterten Testgültigkeiten: 48 Stunden beim Antigen-Schnelltest und 72 Stunden beim PCR-Test. In dieser Altersgruppe gilt auch ein vollständig ausgefüllter Ninja-Pass als Eintrittsberechtigung bis zum jeweiligen Ende der Woche.
Für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren gilt der Ninja-Pass nicht als Eintrittstest. In Wien gilt für sie 2,5G und jeder Schultest einzeln für sich.

 

Kontaktdatenerhebung:

Für alle Veranstaltungen ab einer Teilnehmerzahl von 26 Personen gilt die Pflicht zur Erhebung der Kontaktdaten (§ 18):
–  von Personen, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten am betreffenden Ort aufhalten
–  Vor- und Familienname, Telefonnummer und wenn vorhanden E-Mail-Adresse
– Bei Besuchergruppen, die ausschließlich aus im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen bestehen, ist die Bekanntgabe der Daten von nur einer volljährigen Person ausreichend
– Die Daten sind mit Datum und Uhrzeit des Betretens zu versehen
– Die Daten sind der Bezirksverwaltungsbehörde auf Verlangen zur Verfügung zu stellen, eine sonstige Verarbeitung ist nicht erlaubt
– Es ist sicherzustellen, dass die Daten nicht durch Dritte einsehbar sind
– die Daten sind für die Dauer von 28 Tagen vom Zeitpunkt ihrer Erhebung aufzubewahren und danach unverzüglich zu löschen
– Bitte verwenden Sie dafür das Kontaktdatenformular bzw. bei festen Gruppen eine Anwesenheitsliste

Die Kontaktdatenerhebung liegt in der Zuständigkeit der jeweiligen Gruppenverantwortlichen. Sinnvoll und daher dringend empfohlen ist die Kontaktdatenerhebung auch für Gruppen unter 25 TeilnehmerInnen.

 

Pfarrkanzlei, Einzelgespräche:

In der Pfarrkanzlei sowie bei (seelsorglichen) Einzelgesprächen ist eine FFP2-Maske zu tragen.

 

Da sich die Vorgaben entsprechend der Pandemie-Entwicklung weiter verändern können, bitte ich die Gruppenverantwortlichen darum, die jeweils aktuellen Regelungen im Auge zu behalten: https://www.erzdioezese-wien.at/dl/rNnsJKJnLollJqx4KJK/2021-11-12_Tabelle_Stand_17112021_pdf

Alle aktuellen Richtlinien sind hier zusammengestellt:
https://www.erzdioezese-wien.at/pages/inst/14428131/gemeindeentwicklung/themenjahre/corona/article/83044.html

 

Gregor Jansen
Stand: 18.11.2021

VERSCHIEBUNG des Dankfestes

Liebe ehrenamtlich in der Pfarre Engagierte!

Nach Rücksprache im Pfarrleitungsteam bin ich zu der Entscheidung gekommen, dass es besser ist, am kommenden Christkönigs-Sonntag das Dankfest für die Ehrenamtlichen nicht stattfinden zu lassen. Selbst wenn es nach den verschärften Regeln erlaubt wäre, erscheint es mir nicht sinnvoll, angesichts der momentan explodierenden Infektionszahlen ein Fest mit über 50 Personen auszurichten, die über einen längeren Zeitraum im Pfarrsaal eine fröhliche Zeit verbringen.
Ich habe in meinem persönlichen Umfeld erlebt, dass auch vollständig geimpfte und getestete Personen sich mit Covid19 infiziert haben, obwohl sie alle Schutzmaßnahmen befolgt haben. Wir leben nun einmal in einer Zeit, in der jeder zusätzliche Kontakt ein potentielles Risiko darstellt angesichts einer deutlich ansteckenderen Virus-Variante.

Daher wollen wir die jetzigen Entwicklungen abwarten und planen, im Frühjahr ein Dankfest ausrichten zu können, bei dem wir wieder in unbeschwerterer Runde zusammenkommen können.

Danke für Euer Verständnis!
Euer Gregor

Wir trauern um Dr. Michael Lugger (09.05.1952 – 20.07.2021)

[Bild: Amita und Michael Lugger, Mai 2019]
 
UPDATE:
Für alle, die nicht persönlich zur Verabschiedung am Zentralfriedhof kommen können, wird ein Live-Stream zur Verfügung gestellt:
https://trauerfeier.tv/livestream/michael-lugger-31-07-2021/
 
Am 20. Juli ist unser lieber Michael Lugger nach längerer, schwerer Krankheit, die er in tiefem Gottvertrauen ertragen hat, im AKH verstorben.
Neben seinem vielfältigen gesellschaftlichen Engagement insbesondere in der Erwachsenenbildung und im interreligiösen Dialog war er über viele Jahre als ehrenamtlicher Organist in unserer Pfarre tätig. Sein musikalisches Markenzeichen war das instrumentale „Salve Regina“ am Ende jeder Abendmesse, die er gespielt hat.
Von meinem ersten Tag in Breitenfeld an war er ein guter Freund und Gesprächspartner.
In tiefer Anteilnahme teilen wir die Trauer mit seiner geliebten Frau Amita, die ihn während der Spitalsaufenthalte der letzten Monaten hingebungsvoll unterstützte.
 
Die stv. Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert schreibt in ihrem persönlichen Nachruf:
Dr. Michael Lugger, langjähriger Bezirksrat und Vorsitzender des Bezirksparlaments, ist von uns gegangen. Es war ein Glück, einen derart respektvollen, besonnenen und klugen Menschen um sich zu wissen. Michael ist allen zuerst als Mensch begegnet – ungeachtet ihrer Herkunft, Religion oder politischen Gesinnung. Besonders dankbar bin ich für Michaels großes Engagement für unser Bezirksmuseum, die Volksbildung und den Interreligiösen Dialog! Ruhe in Frieden!

Wir verabschieden uns von unserem Freund Michael Lugger:
 
– am Samstag, 31. Juli 2021, 11:00 Uhr:
  Verabschiedung am Zentralfriedhof, Halle 2 (Tor 2)
 
– am Samstag, 9. Oktober 2021, 18:30 Uhr:
  Auferstehungsmesse in der Pfarrkirche Breitenfeld (Uhlplatz)

 
Lieber Michael! Mögest du in Frieden ruhen!
Traurig und dankbar,
Dein Pfarrer, Cartellbruder und Freund Gregor Jansen
 
Ein Radio-Feature aus dem Jahr 2019 lässt Michael gemeinsam mit Amita noch einmal zu Wort kommen – ich erinnere mich gern an viele Gespräche mit ihm:

Kriminalkomödie mit Monika Schmatzberger

In guten wie in schlechten Tagen – eine spannende Kriminalkomödie

mit Monika Schmatzberger& Sebastian Kolinam

Klavier: Gabor Rivo

Freitag, 18. Juni 2021, 19:30 Uhr
Sonntag, 20. Juni 2021, 18:00 Uhr
Montag, 21. Juni 2021, 19:30 Uhr
Pfarrsaal der Pfarre Breitenfeld
8, Uhlplatz 6
Reservierungen: 0676/418 39 18 oder
email@monika-schmatzberger.at
EintriI frei – Spenden erbeten

28.05.2021: Lange Nacht der Kirchen

Das gesamte Programm in Breitenfeld:
 
Für die Teilnahme in der Kirche gelten die Veranstaltungs-Regeln gemäß den Covid19-Verordnungen:
– Eingangstest (Nachweis der Impfung oder Genesung bzw. Vorweis eines aktuellen Testergebnisses)
– Erfassung der Kontaktdaten
– In der Kirche: Mindestabstand 2m zu Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, FFP2-Maske, Nutzen der markierten Sitzplätze
– max. 50 BesucherInnen bei den einzelnen Programmpunkten
 
Der Zugang erfolgt über die Rampe am Nordeingang (Uhlplatz).

Solidarität mit LGBTIQ* – „Ja zur Vielfalt“ gilt weiterhin

Vom 17. März bis 30. April 2021 hing eine 5 m lange Regenbogenfahne weithin sichtbar am Südturm unserer Pfarrkirche.

Damit drückten wir unsere Solidarität mit LGBTIQ*-Personen aus, die durch die Erklärung der vatikanischen Glaubenskongregation, dass gleichgeschlechtliche Paare keinen kirchlichen Segen erfahren dürfen, verletzt wurden.

Unsere Erklärung „Ja zur Vielfalt!“ vom 17. März 2021 gilt weiterhin:

Die Vielfalt der Menschen, die bei uns leben und sich in der Pfarre engagieren, schließt auch die Vielfalt der Geschlechtsidentitäten ein.

Als Pfarre heißen wir daher LGBTIQ*-Personen ausdrücklich willkommen. Jede und jeder soll sich in unserer Pfarre heimisch fühlen dürfen. Wenn jemand um pastorale Begleitung, Unterstützung im Gebet oder um den Segen Gottes bittet, werden wir niemanden davon ausschließen.

Wir vernetzen uns mit anderen Pfarren und Personen in der katholischen Kirche, die sich offen, respektvoll und akzeptierend gegenüber Menschen unterschiedlicher sexueller Identitäten verhalten und eine Änderung der römischen Position gegenüber  LGBTIQ*-Personen erreichen wollen. Es bewegt sich etwas!

Hierbei fühlen wir uns ermutigt durch die zahlreichen positiven Reaktionen, die es – weit über unsere Pfarrgrenzen hinaus – zur Regenbogenfahne am Kirchturm gegeben hat, für die wir uns herzlich bedanken wollen.

Wir werden weiterhin Zeichen setzen: Zum Einen symbolisch wie mit dem Hissen der Fahne, vor allem aber durch die täglich gelebte Praxis.


Der Pfarrgemeinderat und Pfarrer Gregor Jansen

Sonderkollekte am 1./2. Mai: Breitenfeld hilft in Kerala

In den Medien sehen wir die schlimmen Bilder aus Indien, das aktuell in extremer Härte von der Corona-Pandemie getroffen wird. Unser Kaplan P. Mathew Shaiju berichtet aus seiner Heimat:
„Die Situation in Indien wird von Tag zu Tag erschreckender. Auch in meiner Heimatgemeinde ist es sehr dramatisch. Die katholische Kirche St. Thomas in Karimanthode, Pathanamthitta, Kerala, hat 76 Familien. Es ist ein kleines Bergdorf, fast 60 Kilometer von der Stadt entfernt. Die meisten Familien leben von ihrer kleinen Landwirtschaft. Jetzt ist dieser Ort isoliert erklärt worden und die Menschen leiden finanziell. Es wäre gut, wenn wir sie mit Lebensmitteln versorgen und denen, die es sich nicht leisten können, sofortige medizinische Hilfe zukommen lassen könnten. Der Pfarrer P. Sebastian John kann die Aktivitäten koordinieren. Es wäre eine große Unterstützung, wenn Breitenfeld eine helfende Hand ausstrecken könnte.“
Das Pfarrleitungsteam hat daher beschlossen, die Sonntagskollekte von diesem Wochenende als Soforthilfe der Heimatgemeinde von P. Mathew zukommen zu lassen.

Sie können Ihre finanzielle Unterstützung auch auf unser Pfarrkonto einzahlen:
IBAN AT63 2011 1000 0960 2224 (Erste Bank)
Verwendungszweck: Sonderkollekte Kerala

Danke!

Ostergottesdienste 2021

Wir laden herzlich zur Mitfeier der Heiligen Woche ein:
Hier kann der Gottesdienstplan als pdf heruntergeladen werden.

 

28.3.  |  Palmsonntag


9:30 Hl. Messe mit Segnung der Palmzweige (in der Kirche)    [fb]

die Palmprozession ENTFÄLLT!
(Achtung: Sommerzeit-Umstellung!)

 

1.4.  |  Gründonnerstag


8:00 Laudes

15:00-18:00 Beichtgelegenheit

18:30 Liturgie vom Letzten Abendmahl   [fb]

anschl. Ölbergandacht, Anbetung (in der Kirche)

 

2.4.  |  Karfreitag


8:00 Laudes

15:00 Liturgie vom Leiden und Sterben Christi     [fb]

(keine Kommunionspendung)
Bitte bringen Sie zur Kreuzverehrung Blumen mit!

anschl. Grabwache (bis 19:00)

16:30-18:00 Beichtgelegenheit

 

3.4.  |  Karsamstag


8:00 Laudes

9:00-17:00 Grabwache

9:00-12:00 Beichtgelegenheit

 

21:00 Feier der Osternacht (Beginn in der Kirche!)       [fb]

Lichtfeier, Wortgottesdienst, Tauferneuerung, Eucharistiefeier, Speisensegnung

 

 

4.4.  |  Ostersonntag


9:30 und 18:30 Hl. Messe mit Speisensegnung

9:30 Kinderwortgottesdienst auf facebook    [fb]

 

 

5.4.  |  Ostermontag


9:30 Hl. Messe

 

[fb] = Der Gottesdienst wird auf facebook live übertragen

 

Die Planung entspricht dem aktuellen Stand vom 23.3. – aufgrund strengerer Covid19-Präventionsmaßnahmen kann es zu Änderungen kommen!

OrgelKlang – Vorabendmesse mit besonderer Orgelmusik

Derzeit dürfen wir in der Messe nicht gemeinsam singen. Das hat unseren Organisten Francesco Pelizza dazu motiviert, in der Vorabendmesse an den Samstagen einen besonderen Schwerpunkt auf die Orgelmusik zu legen.
In diesen Messen gibt es seit einigen Wochen ein besonderes Hörerlebnis: Musikstücke aus verschiedenen Epochen begleiten die Feier der Messe und laden ein, meditierend zuzuhören. So wird die Feier nochmals vertieft.

Zu jeder „OrgelKlang“-Messe wird ein eigenes Programm erstellt, das in der Kirche aufliegt und auch im Vorfeld auf unserer Homepage veröffentlicht wird. Zu finden ist es unter dem Menüpunkt Impulse

Musikalische Valentinsgrüße in Breitenfeld

An diesem Wochenende, das den Faschingssonntag mit dem als  „Tag der Liebenden“ bekannten Valentinstag verbindet, hat unser Organist Francesco Pelizza ein besonderes Musikprogramm für die Gottesdienste zusammengestellt:

Am Samstagabend in der Vorabendmesse werden einige Klassiker von „Fly me to the Moon“ bis „Can’t help falling in Love“ instrumental erklingen.
Das ist auch der Auftakt zu einem neuen Orgel-Schwerpunkt, den wir künftig in der Vorabendmesse setzen werden. So wollen wir unsere Orgel, die ja die zweitgrößte Kirchenorgel Wiens ist, auch liturgisch wieder prominenter einbinden.
Das Musikprogramm für Samstag 13.02.2021 kann hier heruntergeladen werden: OrgelMesse6SonnJahr1

In der Sonntagsmesse um 9:30 wird Veronika König neben den liturgischen Messgesängen auch Klassiker etwa von Elton John oder Andrew Lloyd Webber singen.
Der Liedzettel für die Messe am 14.02. um 9:30, die auch über die facebook-Seite der Pfarre übertragen wird, ist hier zu finden: 6SonnJahr (1)

Fürbitten anlässlich des Krieges in der Ukraine

V: Die Nachrichten und Bilder,
die uns in den vergangenen Tagen
aus der Ukraine erreicht haben,
haben viele fassungslos gemacht.
Die Welt hat sich an diesem Donnerstagmorgen
plötzlich anders angefühlt.
So bringen wir vor dich, guter Gott,
unsere Bitten.
L: Für alle, die um ihr Leben fürchten.
Für alle, die vor den Trümmern ihrer Existenz stehen.
Für alle, die ihre Heimat verteidigen.
Für alle, die ausgeschickt werden ein anderes Land anzugreifen.
Für alle, die nur in der Flucht ihre Zukunft sehen.
Für alle, die Menschen in Not helfen.
Für alle, die der Krieg traumatisiert.
Für alle, die versuchen zu verstehen.
Für alle, die gegen Ungerechtigkeit aufstehen.
Für alle, die sich instrumentalisieren lassen.
Für alle, die um Lösungen am Verhandlungstisch ringen.
Für alle, die nur auf ihrem eigenen Weg beharren wollen.
Für alle, die getötet wurden.
Für alle, die um Verstorbene trauern.
V: Allmächtiger Gott,
du Gott des Lebens und des Friedens
dich loben und preisen wir in Ewigkeit. Amen

Ab Sonntag 7. Februar feiern wir wieder gemeinsam Gottesdienste

Generalvikar Nikolaus Krasa schreibt an die Pfarren:

Öffentliche Gottesdienste sind ab kommendem Sonntag unter Auflagen wieder möglich. Darauf haben sich Vertreter der Religionsgemeinschaften und Kultusministerin Raab geeinigt. Die Veröffentlichung der entsprechenden Rahmenordnung der Bischofskonferenz auf der Homepage der Bischofskonferenz (https://www.bischofskonferenz.at/ ) ist für Ende der Woche geplant.
Es ist damit zu rechnen, dass die Regeln vom 7. Dezember gelten werden, mit folgenden zwei Verschärfungen:

 

·         Mindestabstand von 2m

·         Verpflichtendes Tragen einer FFP2 Maske (mit den bekannten Ausnahmen)

 

Wir werden Sie natürlich informieren, sobald weitere Details zu den Gottesdiensten bekannt sind.

 

 

Beten wir mit dem Gebet zur Segnung der Kerzen aus der gestrigen Liturgie: „Führe uns auf dem Weg des Glaubens und der Liebe zu jenem Licht, das nie erlöschen wird.“

 

Ihr  

Generalvikar  
Nikolaus Krasa  

Lichtblicke im Jahr 2020

Ein Rückblick der Pfarre Breitenfeld

„Liebe Brüder und Schwestern,
am Ende dieses schwierigen Jahres, sind wir vielleicht versucht, erst einmal all das zu sehen, was nicht möglich war und was uns gefehlt hat. Vergessen wir darüber aber nicht die vielen, unzählbaren Gründe, die wir haben, Gott und unseren Mitmenschen zu danken. Ich wünsche euch von Herzen jene Freude, die aus der Dankbarkeit kommt!“

(Papst Franziskus, 30.12.2020)

Das Jahr 2020 begann noch in ganz gewohnter Weise:
Zu Beginn des Jahres brachten die Sternsinger den Segen in die Häuser des Pfarrgebietes und konnten über 5.900 € an Spenden für die Dreikönisgaktion der Kath. Jungschar beisteuern. Insgesamt konnten die Sternsinger in Österreich die beeindruckende Summe von 18,4 Millionen € an die Partnerprojekte weitergeben.

In der Messe am Sonntag 12.01. wurden die 21 Erstkommunionkinder vorgestellt, die sich seit Anfang Dezember in der Pfarre vorbereitet haben. Zwei Kinder wurden an diesem Tag getauft. Das Motto der Vorbereitung war „Mit Gottes Augen sehen“.

Am 22. Jänner feierte Christoph Kardinal Schönborn seinen 75. Geburtstag und bot dem Papst an diesem Tag seinen Rücktritt als Wiener Erzbischof an, wie es das Kirchenrecht vorsieht. Dieser wurde von Franziskus „nunc pro tunc“ („jetzt für später“) angenommen und damit die Amtszeit bis auf Weiteres verlängert. 2020 war für Kardinal Schönborn ein Jahr mehrerer Jubiläen: Im März wurde seine Mutter Eleonore 100 Jahre alt, am 14. September feierte er den 25. Jahrestag des Amtsantritts als Erzbischof und am 27. Dezember sein Goldenes Priesterjubiläum.
Zu seinem Geburtstag schrieb Gregor im Pfarrbrief:
„Vor fast 25 Jahren wurde er in schwieriger Zeit Erzbischof von Wien. Die letzten zehn Jahre waren geprägt durch den von ihm initiierten Weg der Diözesanreform. Ich erlebe den Kardinal immer als einen Bischof, der bereit ist, zuzuhören, der sich den Menschen öffnet und ernsthaft darum ringt, den richtigen Weg der Kirche zu finden. Oft bevorzugt er den Dialog gegenüber der autoritären Führungsform. Dieser Charakterzug führt neben seiner theologischen Kompetenz dazu, dass er auch weltkirchlich einer der angesehensten Bischöfe ist, der sowohl von Papst Franziskus als auch seinem Vorgänger Benedikt sehr geschätzt und immer wieder mit heiklen Aufträgen bedacht wird.“

Ende Jänner nahm unsere Pastoralassistentin Martina Aulehla an einer 2wöchigen Lernreise des Pastoralamts auf die Philippinen teil. Schon vor vier Jahren hat Pfarrer Gregor an der ersten dieser Reisen mit dem Team des Pastoralinstituts „Bukal ng Tipan“ teilgenommen. Die dortigen Eindrücke und Erkenntnisse sollen die pastorale Entwicklung der Erzdiözese Wien inspirieren und motivieren. Teams der Pfarre und des Dekanats 8/9 haben in den vergangenen Jahren auch die „Summer School“ von Bukal in St. Pölten besucht.

Im Jänner erschien das erste von vier Pfarrblättern im Jahr 2020. Wenig überraschend wurden nur wenige der dort erwähnten Ausblicke für das Jahr tatsächlich umgesetzt.

Am 28. Jänner war Reinhold Mettnitzer Gast des Breitenfelder Bildungswerks. Er sprach und diskutierte zur Frage „Quo vadis, Europa?“. Der gut besuchte Abend war bis zum Sommer die einzige Präsenzveranstaltung des Bildungswerks.

In guter Tradition war Pfarrer Gregor am 14. Februar einer der Segenspriester der „Segnung für Liebende“ zum Valentinstag im Stephansdom.

Das Pfarrfaschingsfest „Breitenfeld im Wunderland“ am 15. Februar war eines der wenigen größeren Ereignisse im „gesellschaftlichen Leben“ der Pfarre in diesem Jahr.

Eine Woche später, am Faschingssonntag 23.02. wurde mit der AGO-Actionmesse für Kinder in der Kirche unter dem Titel „Let’s party!“ ein frohes Glaubensfest mit vielen Familien und Kindern, Luftballons und Faschingskrapfen gefeiert.

Am 27. Februar traten in der Pfarre Vorsichtsmaßnahmen in Kraft: Verzicht auf die allgemeine Kelchkommunion, kein Händeschütteln zum Friedensgruß, Entleerung der Weihwasserbecken und ausreichender Abstand zu anderen Mitfeiernden. Die Ankündigung dieser (und der in den folgenden beiden Wochen dann verschärften) Maßnahmen wurden von manchen in der Pfarre als übertrieben und unnötig kritisiert, von fachkundigen Ärzten jedoch begrüßt.

Am ersten Fastensonntag 1. März begann unter dem Leitwort „Freunde Gottes werden“ die fastenzeitliche Gestaltung der Kindergottesdienste, bei denen auch die heurige Osterkerze gestaltet wurde. Als Symbol wurden zwei Hände gewählt, die sich halten. Dass das Symbol des Händereichens (bzw. des Verzichts darauf) für das Jahr so prägend werden sollte, ahnte damals kaum jemand.

Das Fastensuppen-Essen im Pfarrsaal und der Familienkreuzweg in Perchtoldsdorf am 8.3. waren die letzten pfarrlichen Veranstaltungen vor dem ersten „Lockdown“, am 15. März wurden die letzten öffentlichen Gottesdienste gefeiert. Schon an diesem Sonntag ist die Kinderliturgie mit dem wöchentlichen Kiwogo online gegangen. In den kommenden Wochen wurde das Angebot der Online-Kinderkirche weit über die Pfarrgrenzen hinaus bekannt und intensiv genutzt.

Am 10. März hat das Pfarrleitungsteam neben den Vorsichtsmaßnahmen bei Gottesdiensten auch die ersten Absagen von Veranstaltungen beschlossen. Auch hierfür mussten wir zunächst einige Kritik einstecken und um Verständnis werben. Wenige Tage später beschlossen die österreichischen Bischöfe die Aussetzung der öffentlich gefeierten Gottesdienste ab dem 16. März, die bis zum 15. Mai andauerte.

In diesen Wochen des (ersten) Lockdowns entwickelte die Kirche viele Möglichkeiten des Online-Angebots. Genannt sei die Initiative des „Netzwerk Gottesdiensts“, die wöchentlichen Überragungen der Sonntagsmessen auf ORF III und die tägliche Übertragung der Messen des Kardinals und des Papstes.
Sicher einer der beeindruckendsten Momente des ganzen Jahres war die Spendung des Segens „Urbi et Orbi“ durch Papst Franziskus am 27. März auf dem menschenleeren Petersplatz:
„Von diesen Kolonnaden aus, die Rom und die Welt umarmen, komme der Segen Gottes wie eine tröstende Umarmung auf euch herab. Herr, segne die Welt, schenke Gesundheit den Körpern und den Herzen Trost. Du möchtest, dass wir keine Angst haben; doch unser Glaube ist schwach und wir fürchten uns. Du aber, Herr, überlass uns nicht den Stürmen. Sag zu uns noch einmal: »Fürchtet euch nicht«. Und wir werfen zusammen mit Petrus »alle unsere Sorge auf dich, denn du kümmerst dich um uns«

Aus der Pfarre gestaltete Pfarrer Gregor Impulse und Kurzvideos als „Gruß aus Breitenfeld“, bis wir ab dem Palmsonntag auch damit begonnen haben, die mit einer kleinen Liturgiegruppe gefeierten Gottesdienste aus der Pfarre im Internet zu übertragen. Die Übertragungen erreichten auf facebook oft über 1000 Personen. Dienstags lud die wöchentliche „Oase im Alltag daheim“ zu einer Zeit der Stille und Meditation ein. Um 20:00 waren wir eingeladen, eine Kerze im Fenster zu entzünden und das Vater unser zu beten.

Viele Gruppentreffen der Ministranten, Jungschar, Jugend, Pfadfinder sowie der Samstagabend der Jungen Erwachsenen begannen damit, ihre Treffen als Videokonferenz zu gestalten. Auch die Firmvorbereitung und die Erstkommunionstunden wurden zeitweise als Videokonferenzen durchgeführt. Einige Gruppen verabredeten sich zum gemeinsamen Mitfeiern der Online-Gottesdienste mit anschließendem „virtuellen Pfarrkaffee“ als Online-Plauderei.

Die Feier der Gottesdienste im „kleinen Kreis“ war immer durch eine besondere musikalische Gestaltung geprägt. Die Marienandachten im Mai wurden durch die Musik des Ensembles „Dreiklang“ besonders feierlich. Allen, die in den Gottesdiensten ihre vielfältigen Talente beigetragen haben, sei an dieser Stelle herzlich gedankt! Auch nach der Wiederaufnahme der gemeinschaftlich gefeierten Gottesdienste in der Kirche wurde die Sonntagsmesse um 9:30 weiterhin im Internet übertragen.

Ab Mai wurde im ersten Stock des Pfarrhauses umgebaut: Die bisherige große Pfarrerwohnung wurde über den Sommer in zwei Wohneinheiten und das „Kaminzimmer“, den neuen Besprechungsraum für die Pfarre, umgestaltet. Seit Oktober sind Pfarrer Gregor und Kaplan Mathew jetzt Tür an Tür in die neuen Wohnungen eingezogen.
Im August/September wurden im Bereich der Pfarrkanzlei die Fenster renoviert und die vor Jahren eingebauten Innen-Kunststoffrahmen wieder durch Holzrahmen ersetzt, schließlich wurden bis November alle straßenseitigen Fenster im 2. Stock des Pfarrhauses erneuert.

Die Bildungswerk-Veranstaltung am 26. Mai fand in Form eines Online-Vortrags von P. Johannes Paul Chavanne aus Heiligenkreuz statt. Im Anschluss gab es die Möglichkeit zur Diskussion im Chatroom.

Das Hirtenwort der österreichischen Bischöfe zum Pfingstfest „Für eine geistvoll erneuerte Normalität“ wagte bereits einen Ausblick auf die Zeit „nach Corona“ und ist nach wie vor sehr lesenswert.

Am 9. Juni feierte Pfarrer Gregor seinen 50. Geburtstag – coronabedingt natürlich nur in einer kleinen Variante mit einer Dankmesse, zu der – mit Abstand – einige Freunde und sogar sein Bruder Christoph aus Deutschland gekommen waren. Am Nachmittag gab es die erste „Outdoor“-Erstkommunion-Vorbereitungsstunde im Park.

Seit vielen Jahren feiern die Pfarren des Bezirks das Fronleichnamsfest gemeinsam mit einem großen Festgottesdienst im Park und der Prozession durch die Pfarrgebiete. Dies war natürlich 2020 nicht möglich, so dass die Pfarren dazu eingeladen haben, eine „persönliche Prozession“ in die drei Kirchen, in denen das Allerheiligste den ganzen Tag ausgesetzt war, zu halten. Um 18:00 wurde in den drei Kirchen simultan der sakramentale Segen in alle Himmelsrichtungen gespendet.

Wie so viele andere Angebote wurde auch das Pfarrfest am 21. Juni heuer in einer Online-Variante gestaltet: viele Pfarrangehörige haben kreative Beiträge beigesteuert, die bis Oktober auf unserer Pfarr-Homepage bewundert werden konnten.

Ende Juni hat sich die Pfarre einen neuen Pfarr-Kleinbus angeschafft, der seinen in die Jahre gekommenen Vorgänger ablöste. Zum Jungscharlager, das im Sommer unter Beachtung der Corona-Regeln durchgeführt werden konnte, hatte der Bus seinen ersten Einsatz.

Mit den Sommermonaten kehrte eine Phase der Normalität in den Alltag zurück und es verbreitete sich im allgemeinen Erleben das Gefühl, die Corona-Pandemie bereits überwunden zu haben. Diese Erleichterung stellte sich jedoch als verfrüht heraus.

Am 1. September wechselte unsere langjährige Pfarrsekretärin Claudia Rupp an den Stephansplatz, ihr Nachfolger in der Pfarrkanzlei wurde Arthur Jaeneke-Elyas. Im Rahmen des Franziskusfestes Anfang Oktober wurde Claudia offiziell verabschiedet gemeinsam mit P. Thomas, der schon seit April als Kaplan in der Pfarre Neu-Erlaa im Einsatz ist. In der Zwischenzeit hat P. Thomas sein Doktoratsstudium erfolgreich abgeschlossen und wird Anfang 2021 in seine indische Heimat zurückkehren, sobald dies möglich ist.

Nach den Sommerferien wurde die Übertragung der Sonntagsgottesdienste wieder aufgenommen.

Das Josefstädter Straßenfest wurde am 18. September als „Plätzefest“ adaptiert. Auch am Uhlplatz gab es ein Bühnenprogramm, die Josefstädter Pfarren waren mit einem Stand vor der Piaristenkirche vertreten.

Die durch den Lockdown im Frühjahr verschobene Feier der Erstkommunion konnte am 19. und 20. September nachgeholt werden: In zwei getrennten Feiern im Garten des Kindergartens Josefstädter Straße konnten wir mit den Familien der Erstkommunionkinder ein fröhliches Fest erleben – Danke allen, die diese kurzfristig organisierte Variante durch ihre Unterstützung ermöglicht haben!
Schon im September wurde klar, dass es für das Jahr 2021 keine gewohnte Form der Erstkommunionvorbereitung geben kann. Daher haben sich die Pfarren der Josefstadt darauf verständigt, im kommenden Jahr keine Erstkommunion zu feiern und dann 2022 mit den dritten Klassen wieder zu starten. Auch die anderen Pfarren des Dekanats überlegen, die Erstkommunionvorbereitung künftig generell für die dritten Volksschulklassen anzubieten. Schön, wenn die Pfarren gemeinsam an einem Strang ziehen!

Der 4.Oktober ist das Fest des heiligen Franz von Assisi und damit unser Pfarrpatrozinium. Zwei Tage davor wurde im Rahmen eines Abends zum Sonnengesang das Werk „Cantico delle creature“ von Brigitte Panis in der Kirche präsentiert: Ein großes Kreuz, das sich aus Wollbildern zu Motiven des Sonnengesangs zusammensetzt. Musikalische Beiträge und Texte bildeten das Programm des beeindruckenden Abends.
Im Rahme der Festmesse am Sonntag wurde neben den schon erwähnten Verabschiedungen auch die Feier des 50. Geburtstags von Gregor in diesem Rahmen offiziell nachgeholt und ihm wurde eine handgehäkelte Stola, die im Corona-Lockdown von Pfarrmitgliedern gestaltet worden war, überreicht. Im Anschluss an die Festmesse wurde ein erster Versuch eines pfarrlichen Festes „unter Corona-Bedingungen“ mit Anmeldung und Abstand durchgeführt und die neu adaptierten (noch unbewohnten) Wohnungen im Pfarrhaus konnten besichtigt werden.

Ab Ende September wurden die Corona-Präventionsmaßnahmen schrittweise wieder verschärft, so dass seither in den Gottesdiensten wieder durchgehend die „Maskenpflicht“ gilt. Auch wurde der gemeinsame Gesang sukzessive eingeschränkt und schließlich ganz untersagt.

Der AGO-Gottesdienst „Abenteurer und Spürnasen“ am 11. Oktober wurde unter Umsetzung eines strikten Präventionskonzepts mit Abstand, „Familieninseln“ und deutlich reduzierter Aktivität gefeiert. Der für den 15.11. geplante AGO-Gottesdienst wurde als „AGO2go“-Angebot zum Feiern daheim angeboten.

Kurz vor dem „Teil-Lockdown“ konnten wir am 31. Oktober noch ein Highlight erleben: Franceso Pelizza gestaltete das Orgelkonzert „This is Halloween – Düstere Musik durch die Jahrhunderte“ mit einigen Klassikern von Bach bis Michael Jackson. Die zahlreichen Besucher sparten nicht mit Applaus. Das Konzert wurde auch im Internet übertragen.

Am Allerseelentag gedachten wir im Pfarr-Requiem der Verstorbenen des vergangenen Jahres. Nur wenige Stunden später erlebte Wien einen Terroranschlag durch einen islamistisch motivierten Täter, der wahllos auf Passanten zielte und dabei vier Personen tötete, bevor er von Einsatzkräften erschossen wurde.
Am 8. November gedachten in unserer Kirche Angehörige der Wiener Verbindungen des MKV in einer Gedenkmesse der Opfer des Anschlags.

Ab dem 17. November galt bis zum 2. Advent am 6.12. wieder eine Zeit des „harten Lockdowns“ mit Einschränkung der öffentlich gefeierten Gottesdienste. Nur eine kleine Gruppe feierte stellvertretend für die ganze Pfarre die Eucharistie, die Mitfeier über das Internet wurde empfohlen. Diese Regelungen sind seit 28.12. wieder in Kraft.

Im Advent wurde ein von vielen Pfarrangehörigen gestalteter Adventkalender auf der Pfarr-Homepage angeboten, in dem am 24.12. ein virtueller Chor „O du fröhliche“ gesungen hat. Danke allen, die sich hier in vielfältiger Form kreativ eingebracht haben!
Die Kinderliturgie wurde im Advent als zoom-Gottesdienst gefeiert und live übertragen.

Die Weihnachtsgottesdienste wurden unter Einhaltung der Corona-Präventionsmaßnahmen gefeiert. Eine zusätzliche Christmette wurde um 18:00 angeboten. Im Vergleich zu den Vorjahren haben deutlich weniger Personen die Gottesdienste in der Kirche besucht.

Den Jahreswechsel und den Beginn des Jahres 2021 erleben wir wieder im Lockdown, der vorerst bis 17. Jänner andauern soll.

Mit 1.1.2021 werden die zwei bisherigen Entwicklungsräume der Pfarren im Dekanat 8/9 zusammengelegt.
Die Pfarre Votivkirche wechselt in das Dekanat 1.

Gott, der die Zeit in Händen hält, möge das kommende Jahr 2021 mit seinem Segen begleiten!