bibliolog

Bibliolog ist spannend und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Er bietet offensichtlich für viele Menschen einen guten Zugang einen Bibeltext zu entdecken und hat sich in den letzten Jahrzehnten in Europa etabliert und überraschend rasch darüber hinaus verbreitet. Es ist ein methodisch strukturierter Weg mit einer Gruppe  gemeinsam einen Bibeltext als gegenwärtig  und bereichernd für das eigene Leben zu erfahren.

Der Bibliolog baut darauf auf, dass sich die menschlichen Grunderfahrungen, die sich in der Bibel zeigen, von den heutigen Erfahrungen kaum unterscheiden.
In seiner Vorgehensweise bleibt er eng am Bibeltext, der immer Fragen offen lässt. Der Dialog zwischen dem Wort Gottes  und menschlicher Erfahrung ermöglicht die Erschließung des Textes und beschert den Teilnehmenden  neue Blickwinkel und Einsichten, auf jeden Fall eine bereichernde Begegnung mit der Bibel. Bibliolog darf als ein eigener hermeneutischer Zugang, der eine spirituelle Dimension enschließt gesehen werden.

„Bibliolog lebt vom Vertrauen, dass das unverfügbare göttliche Geheimnis sich in der Interaktion von Person, Text und Gruppe offenbart. Den Teilnehmenden wird die Auslegungskompetenz der Heiligen Schrift zugetraut und bewusst in die Hände gelegt. Bibliologische Prozesse beinhalten nicht nur individuelle spirituelle Prozesse für die Einzelnen. Im Bibliolog werden Gemeinschaften zu „Erinnerungsgemeinschaften“.“[1]

Dieser besondere bibeldidaktische Zugang ist für alle Menschen unabhängig von Religion, persönlichem Glauben oder biblischen Kenntnissen geeignet. Jeder kann daran teilnehmen, ohne Voraussetzung, ohne Vorkenntnisse oder gläubig sein zu müssen.

Der Bibliolog wird angeleitet und ist klar strukturiert. Die Vorgehensweise und Spielregeln werden am Beginn vorgestellt, besondere Aufmerksamkeit wird dabei auf den respektvollen und wertschätzenden Umgang mit dem Wort gelegt. Das gehörte Wort,Gottes Wort, und das gesprochene Wort, das die Teilnehmer der befragten Rolle des Bibeltextes verleihen.  Die gedankliche Reise in ein anderes Zeitalter, das emphatische Eintauchen in die Lebenswelt der Menschen anderer Kulturen und Zeitalter, die Rollenidentifikation und die Wortmeldungen aus der Rolle lassen das Bibelgeschehen lebendig werden, ja mehr noch, man hat das Gefühl dabei zu sein. Die kreativen Impulse und unterschiedlichen Zugänge bleiben nebeneinander stehen , es gibt keine einheitliche Botschaft  oder Interpretation am Ende.

Die Aufgabe der Leitung beinhaltet die Moderation und eine behutsame Führung in der Begegnung mit dem Bibeltext. Um die Verantwortung dafür wahrnehmen zu können sind bestimmte Voraussetzungen gefordert, dazu gehören auch eine fundierte Ausbildung und die sorgfältige Vorbereitung jedes Bibliologs.

Die aufbauende und fröhliche Grundstimmung und das gemeinsam Erlebte sind ein Geschenk. Die zukünftige Wahrnehmung der Texte ändert sich und die Hl. Messe wird um eine Dimension reicher. Die gemeinsam gemachte Erfahrung  im Bibliolog schweißt die Teilnehmer der gegenwärtigen Zeit mit den biblischen Personen zusammen, schafft Gemeinschaft über Jahrhunderte hinweg. Diese Erfahrung  bestärkt und hilft uns , um uns für ein gutes Leben einzusetzen.

Ulrike Karnel

zertifizierte Bibliologin des europäischen Netzwerks Bibliolog

Referentin für Bibliolog der ED Wien

https://www.erzdioezese-wien.at/pages/inst/14431715/informationenueber/bibliodramabibliolog

[1] Pastoralamt der Erzdiözese Wien, Aigner Maria Elisabeth, Was ist Bibliolog?. URL:https://www.erzdioezese-wien.at/pages/inst/14431715/informationenueber/bibliodramabibliolog/wasistbibliodramawasistbi [Abruf 28.09.2017]

lectio divina

Das betrachtende und betende Lesen der Bibel ist seit dem frühen Christentum bekannt.

Der vierstufige Weg der geistlichen Schriftlesung wurde dann vor allem in den Klöstern praktiziert und ausgeformt. Seit dem 2. Vatikanum ( siehe Dei Verbum) erfährt die ganzheitliche Bibellektüre wieder mehr Bedeutung und Aufmerksamkeit. Mit den Jahren wurden Methoden entwickelt, die es sowohl dem Einzelnen, wie auch Gemeinden und Gruppen ermöglichen einen meditativen Zugang zur Bibel, in Art und Weise der „lectio divina“, zu erlangen.

Die interpretationsfreie Auseinandersetzung mit dem Text und seinen Hintergründen und das betrachtende Lesen brauchen ausreichend Zeit. Das Sprechen weicht dem aufmerksamen Lesen und Hören des Wortes, dem Bedenken und dem Ruhen im Wort. Wie jedes gute Gespräch, so nehmen wir uns hier Zeit für die Begegnung mit Gott.
Die betrachtende Lesung, die lectio divina, kann die Worte der Bibel zur lebendigen Quelle unserer Gottesbeziehung werden lassen.
Der Ablauf erfolgt in etwa wie folgt, wobei die einzelnen Schritte ineinander fließen.

Anfangs  zur lectio wird der Text gelesen und objektiv betrachtet um im gemeinsamen Austausch  zum rechten Textverständnis zu kommen.
Darauf folgt die meditatio, im Sinne eines persönlichen Bedenkens des Textes.
In der dritten Phase, der oratio, steht die Frage: „Was lässt der Text mich denken, fühlen, sagen?“ Was gebe  ich Gott im Gebet.
In der vierten Phase, contemplatio, überlassen wir uns im kontemplativen Gebet ganz dem, was Gott uns sagen will.
Am Ende , der actio, nehmen wir ein Bibelwort mit in den Alltag und lassen uns von ihm bewusst begleiten.

Das Wort Gottes ist lebendig und machtvoll, es hat Kraft uns und unser Leben zu verwandeln.

Ulrike Karnel

 

 

 

 

Erstkommunion 2018 – Volle Kraft voraus!

Die besten Bilder von der Erstkommunion am 6. Mai 2018

(c) Stephan Unterberger, Martin Schönthaler

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Die besten Bilder von der Abendmahlstunde am 24. April 2018

(c) Florian Unterberger

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Die besten Bilder von der Vorbereitung der Erstkommunionfeier am 14. April 2018

(c) Florian Unterberger

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Die besten Bilder vom Fest der Versöhnung am 17. März 2018

(c) Florian Unterberger

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Die Bilder von der Vorstellmesse am 18. Februar 2018

(c) Martin Schönthaler

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Die besten Bilder von der „Mission Schatzsuche“ am 30. Jänner 2018

(c) Florian Unterberger

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Die besten Bilder vom Startvormittag „Willkommen hier an Bord“ am 20. Jänner 2018

(c) Florian Unterberger

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Bilder unserer Erstkommunionkinder 2018

(c) Manuel Unterberger

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Geänderte Gottesdienstzeiten

An den letzten beiden Sonntagen vor den Sommerferien gilt eine geänderte Gottesdienstordnung – bitte beachten!

Am Sonntag, 17. Juni, feiern wr die gemeinsame Firmung der Pfarren Alservorstadt und Breitenfeld um 10:00 Uhr in der Pfarre Alservorstadt – die 10:00-Messe in Breitenfeld entfällt daher!

Am Sonntag, 24. Juni, feiern wir unser Pfarrfest anlässlich des 120. Weihetags unserer Kirche. Wir laden herzlich zur Festmesse um 10:00 Uhr ein – alle anderen Messen am Sonntag entfallen, die Vorabendmesse am Samstag findet statt.

Ab Sonntag, 1. Juli, gilt bis einschließlich Sonntag, 2. September wie in den Vorjahren die Sommer-Gottesdienstordnung:

Sonntagsmessen:
Samstag Vorabendmesse 18:30 Uhr
Sonntag 9:00 Uhr
Wochentagsmessen:
Dienstag 7:30 Uhr
Donnerstag 18:30 Uhr
Freitag 7:30 Uhr

Am Feiertag 15. August (Aufnahme Mariens in den Himmel) feiern wir die hl. Messe um 9:00 Uhr

Bestellung zum Dechanten

Mit Wirkung vom 1. Juli hat mich unser Erzbischof nach erfolgter Wahl durch die Dekanatsversammlung für fünf Jahre zum Dechanten des Stadtdekanats 8/9 ernannt. Ich folge Pfarrer Wolfgang Kaes (Lichtental) nach, der diese Funktion in den letzten zehn Jahren in seiner unaufgeregten und ausgleichenden Art wahrgenommen hat.

Die Aufgabenbereiche des Dechanten werden wie folgt definiert:
„Die Dechanten arbeiten im Auftrag des Bischofs. Sie sind Vorsteher der Priester mehrerer Pfarren, die in der Ebene „Dekanat“ zusammengeschlossen sind. Ihnen ist damit die Sorge für alle Verantwortlichen im Dekanat übertragen, indem sie die Fähigkeiten und Charismen zur Entfaltung des Einzelnen und zum Wachstum der Kirche unterstützen sowie eine gemeinsame Arbeitsplanung fördern. Sie haben auf die Einhaltung der kirchlichen Vorschriften zu achten und sind neben verschiedenen Verwaltungsarbeiten gerufen, für die ihm Anvertrauten zu beten.“
(erzdioezese-wien.at)

Das Dekanat 8/9 umfasst sieben Pfarren:

Vier Pfarren sind sog. „Diözesanpfarren“, die anderen drei werden durch Ordensgemeinschaften betreut. Daneben gibt es noch eine Vielzahl von Ordensniederlassungen im Gebiet des Dekanats.

Durch die Größe der Pfarren überschreitet das Dekanat in mehrere Richtungen die Bezirksgrenzen der Josefstadt und Alservorstadt: Nicht nur unsere Pfarre Breitenfeld hat große Teile ihres Gebiets in den Bezirken 16, 17 und 18, auch die Pfarre Canisius hat ein Stück ihres Pfarrgebiets im 18. Bezirk und das Gebiet der Votivkirche umfasst Teile des ersten Bezirks zwischen 2er-Linie und Ringstraße vom Parlament bis zum Donaukanal.

Das Dekanat ist durch eine große Vielfalt geprägt: Neben dem AKH gibt es eine Vielzahl an Spitälern und sozialen Einrichtungen, die Universitäten (z.B. Hauptuni, MedUni), aber auch das gemeinsame Priesterseminar der Diözesen Eisenstadt, St. Pölten und Wien ist hier zu finden.

Alle Dechanten des Vikariats Stadt treffen sich regelmäßig zu Dechantenkonferenzen, bei denen sie den Bischofsvikar und die Diözesanleitung beraten und so eine Teilverantwortung für die Diözese wahrnehmen. Parallel dazu gibt es den pastoralen Vikariatsrat, der sich aus VertreterInnen der Dekanate zusammensetzt, die von den stv. PGR-Vorsitzenden gewählt werden.

Ich freue mich auf die neue Aufgabe, die meinen Blickwinkel über die Pfarre und den Entwicklungsraum hinaus weiten wird, in der ich meinem Vor-Vorgänger Prälat Elmar Mayer nachfolge, der bis 2008 Dechant war.

Bitte begleitet meine künftig erweiterte Arbeit mit eurem Gebet!

Gregor Jansen

25.05.2018: Lange Nacht der Kirchen

Auch heuer ist Breitenfeld wieder mit einem reichhaltigen Programm beteiligt: Neben den „Klassikern“ wie der alljährlich beliebten Turmführung und den Orgelführungen steht heuer besonders das 120-Jahr-Jubiläum der Kirche und der Pfarre im Mittelpunkt. So laden zwei Stationen in der Kirche zum Rückblick auf 120 Jahre Pfarrleben und auf Leben und Werk des Architekten Alexander Wielemans ein.
Ein Doppel-Orgelkonzert auf der großen Orgel und der Kirchenorgel runden das Programm ab.

Alle Angebote und Zeiten gibt es auf der Homepage der Langen Nacht der Kirchen: https://www.langenachtderkirchen.at/kirche/breitenfeld/

Kreuzwegmeditationen in der Fastenzeit

An den Freitagen der Fastenzeit betrachten wir den Kreuzweg Jesu und gehen betend und meditierend diesen Weg mit. Beginn ist jeweils um 18:00 Uhr in der Kirche, anschließend feiern wir die Hl. Messe in der Marienkapelle.
Termine: 16.02., 23.02., 02.03., 09.03., 23.03.
An den Freitagen der Fastenzeit entfällt daher die Frühmesse um 7:30!

Am 16. März laden wir zum Straßenkreuzweg gemeinsam mit den Pfarren Altlerchenfeld und Maria Namen ein. Beginn ist um 18:30 Uhr in Altlerchenfeld, wir gehen durch die drei Pfarrgebiete nach Breitenfeld.
An diesem Tag entfällt daher der Kreuzweg in der Kirche und die anschließende Abendmesse!

5.12.: Öffentliche Sitzung des Pfarrgemeinderats

Alle Sitzungen des Pfarrgemeinderats sind öffentlich, so dass interessierte Pfarrangehörige herzlich eingeladen sind, an den Sitzungen (nicht aber an den Beratungen und Abstimmungen) teilzunehmen.

Die nächste Sitzung findet am Dienstag, 5.12., um 19:00 Uhr im Besprechungszimmer im 1. Stock (Pfarrerwohnung) des Pfarrhauses statt. Schwerpunktthemen sind die pfarrliche Caritasarbeit und die Weiterarbeit am Pastoralkonzept.

Die genaue Tagesordnung kann hier abgerufen werden: PGR_05-12-2017

Bildungswerk: Was ist neu an der neuen Einheitsübersetzung?

Am Dienstag, 28. November, findet die zweite Veranstaltung des neuen Bildungswerks Breitenfeld statt. Mag Oliver Achilles (Theologische Kurse) wird uns die neue (seit einem Jahr vorliegende) katholische Einheitsübersetzung der Bibel vorstellen und die Frage beantworten, was an dieser Übersetzung, die die bisherige Bibelübersetzung ablöst, neu ist.

Der Referent hat zu exegetischen und bibelwissenschaftlichen Themen gearbeitet und ist für seine lebendigen und spannenden Vorträge zu biblischen Fragen bekannt. Wir freuen uns auf einen interessanten Abend.

Pastoralkonzept für die Pfarre – reden Sie mit!

Zu den Aufgaben des Pfarrgemeinderats, der seit einem halben Jahr im Amt ist, gehört die Erarbeitung eines Pastoralkonzepts, in dem das pfarrliche Angebot dargestellt und Kriterien für die weitere Entwicklung der Pfarre festgelegt werden. Auf der PGR-Klausur im Oktober wurden drei inhaltliche „Säulen“ erarbeitet zu den Aufgabenfeldern „Gemeinschaft“, „Sozial-caritatives Engagement“ und „Gottesdienste/Liturgie“. Diese Grundtexte gehen jetzt in eine Konsultationsphase: Ab diesem Wochenende werden die Texte in der Kirche ausgehängt und auf der Pfarr-Homepage veröffentlicht. Wer hierzu Feedback geben will, hat dazu zwei Möglichkeiten: Am nächsten Sonntag, 19.11., nach der 10:00-Messe stehen PGR-Mitglieder für Gespräch und Austausch zur Verfügung – bei einem Kirchen-Pfarrcafé unter der Orgel. Das Feedback kann aber auch via eMail abgegeben werden: pfarre@breitenfeld.info.
Es wäre schön, wenn viele Pfarrangehörige mitreden – wir freuen uns über jeden Beitrag!
Der endgültige Beschluss des Pastoralkonzepts wird bei der nächsten PGR-Sitzung am 5. Dezember erfolgen.

Den Textentwurf zum Pastoralkonzept gibt es als pdf hier: PGR-Pastoralkonzept-3