Sommerordnung gilt noch bis einschließlich 4. September

Die letzte Woche der Sommerferien beginnt.
Wir erinnern daran, dass die Sommer-Gottesdienstordnung bis einschließlich kommenden Sonntag, 4. September gilt.
Das heißt, dass ab Montag, 5. September die gewohnten Gottesdienstzeiten und die Zeiten der Kirchenöffnung wieder gelten:

Sonntagsmessen:
Vorabendmesse: Samstag 18:30
Sonntags: 8:30, 10:00, 18:30
Messe im syro-malankarischen Ritus: So 11:30

Werktagsmessen:
Montag und Donnerstag: 18:30
Dienstag, Mittwoch, Freitag: 7:30

Die Kirche ist jeden Tag von ca. 7:00 bis ca. 19:00 geöffnet.

Wir wünschen allen eine schöne letzte Ferienwoche!

Ehrenamtlichen – Jourfixe

Kommenden Donnerstag, 2.6.2016, findet unser drittes Ehrenamtlichen-Jourfixe statt. Eingeladen sind alle Personen, die sich in unserer Pfarre ehrenamtlich engagieren, wie z.B. GruppenleiterInnen, aber auch LektorInnen, MesnerInnen,….

Programm:
18:30 Hl. Messe in der Marienkapelle (musikalische Gestaltung mit Gitarre und Querflöte)
19:15 Jourfixe im Pfarrsaal (inkl. Imbiss)

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Pfarrmoderator Gregor Jansen, PAss. Martina Aulehla

Fronleichnam 2016 – drei Pfarren, ein Fest

Nach zwei erfolgreichen Jahren feiern die drei Pfarren Alser Vorstadt, Breitenfeld und Maria Treu – die auch einen Entwicklungsraum in der Strukturreform der ED Wien bilden – auch 2016 ein gemeinsames Fronleichnamsfest. Unter dem Motto „drei Pfarren – ein Fest“ startet die Fronleichnamsfeier am 26. Mai 2016 im Hamerlingpark im Zentrum der Josefstadt. Die anschließende Prozession führt dann mit Blasmusik durch alle drei Pfarrgebiete, pausiert bei zwei Altären und endet in der Pfarrkirche Alser Vorstadt, wo das Fest dann noch bei einer großen Agape ausklingen wird.

„Zu Fronleichnam wollen wir den katholischen Glauben in die Öffentlichkeit hinaustragen und dafür begeistern – zu dritt ist dies natürlich viel leichter möglich: Dreimal so viel Begeisterung, dreimal so viele Besucher, dreimal so viele Ideen und motivierte Mitarbeiter und ein dreimal so öffentlicherRahmen – drei Pfarren, ein gemeinsames Fronleichnamsfest, das begeistern und Freude vermitteln soll.“ so Florian Biba, Leiter des Organisationsteams.

Die gemeinsame Feier beginnt so wie die letzten Jahre um 8:30 Uhr im Hamerlingpark, wo auch ein eigener Kinderwortgottesdienst angeboten wird. Die feierliche Prozession führt nach der Feldmesse begleitet von Blasmusik durch alle drei Pfarrgebiete. Der erste Altar am Schlesingerplatz vor dem Bezirksamt stattfinden. Die zweite Andacht wird bei einem Altar am Albertplatz gehalten. Der feierliche Umzug führt  dann in die Kirche nach Alser Vorstadt zum liturgischen Abschluss. Das Fest soll aber nach den liturgischen Teilen noch nicht zu Ende sein, sondern bei einer großen Agape im wunderschönen Pfarrgarten von Alser Vorstadt ausklingen.

Die drei Pfarren bilden auch einen Entwicklungsraum in der Strukturreform der Erzdiözese Wien. „Gerade im Hinblick auf den Entwicklungsraums ist es sehr erfreulich, dass wir das gemeinsame Fronleichnamsfest auch heuer durchführen. Es war ja bereits die letzten Jahre ein Vorzeigeprojekt, dieZusammenarbeit funktioniert  reibungslos und die Gemeinden nehmen den gemeinsamen Gottesdienst positiv an. Solche Erfolgsbeispiele sind wichtig, um die Strukturreform weiter voranzutreiben.“ stellt Markus Stickler, Pfarrgemeinderat in Maria Treu, erfreut fest.

Die drei Pfarren freuen sich schon auf viele Besucher – es sind alle herzlich eingeladen!

– Fronleichnamsfest am Donnerstag, den 26. Mai 2016
– Beginn der Messfeier im Hamerlingpark um 8:30 Uhr
– eigener Kinderwortgottesdienst
– Feierliche Prozession durch alle Pfarrgebiete mit Altären am Schlesingerplatz und am Albertplatz
– Liturgischer Abschluss und großes Agape  in der Kirche der Pfarre Alser Vorstadt
– Bei Schlechtwetter und nach gesonderter Information  feiern wir die Messe erst um 9:00 Uhr in der Kirche von Alser Vorstadt. Die große Agape findet auf jeden Fall in der Pfarre Alser Vorstadt statt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.fronleichnam.at und auf der eigenen Facebook-Seite www.facebook.at/fronleichnam8 .

 

Neue Kalender-Funktion auf der Pfarr-Homepage

Nachdem das alte Kalender-System auf unserer Homepage in die Jahre gekommen ist und auch nicht mehr aktuell befüllt wurde, haben wir einen Systemwechsel vorgenommen.

Ab sofort ist der Pfarr-google-Kalender in die Homepage eingebunden. So wollen wir vollständiger und aktueller über unsere Pfarrtermine informieren. Zudem kann jeder, der selbst einen google-Kalender hat, pfarrliche Termine direkt in seinen Kalender kopieren.

Der Kalender ist ganz einfach unter dem Menüpunkt Kalender zu finden:

Karwoche und Ostern in Breitenfeld 2016

Gemeinsame Erklärung der Pfarren des Entwicklungsraums

Gemeinsames Statement der PGRs der Pfarren Alser Vorstadt, Breitenfeld und Maria Treu

„Die Pfarrgemeinderäte der Pfarren Alser Vorstadt, Breitenfeld und Maria Treu haben sich am 3. März 2016 zu einem ersten gemeinsamen Treffen im Entwicklungsraum zusammen gefunden. Die versammelten Pfarrgemeinderäte haben sich darauf verständigt, dass sie den Weg des Kennenlernens und der Zusammenarbeit fortsetzen und intensivieren wollen. Offen füreinander, in liebevollem Miteinander wollen wir aufeinander zugehen.

Während ein Projekt im Bereich der Zusammenarbeit schon seit längerem sehr erfolgreich ist (Fronleichnam) und anderes rasch in Angriff genommen werden kann, so ist die Frage der zukünftigen Organisationsform (Pfarre Neu, Pfarrverband oder Seelsorgsraum) noch offen und wird noch intensiver Gespräche bedürfen. Den Pfarrgemeinderäten ist es wichtig, dass die Pfarrgemeinden einander besser kennenlernen, um Synergien zu erkennen und daraus gemeinsame Projekte zu entwickeln.

Den Pfarrgemeinderäten des Entwicklungsraums Josefstadt ist es dabei wichtig, dass die von der Erzdiözese vorgegeben Strukturreform als Chance begriffen wird. Wir möchten die Vielfalt in unseren Gemeinden nützen. Das Gemeindeleben in den einzelnen Pfarren soll erhalten bleiben. Unser Bestreben ist, dass die Menschen in unserem Entwicklungsraum seelsorgerisch und persönlich betreut bleiben.
Es ist uns wichtig zu betonen, dass wir den Namen „Entwicklungsraum Josefstadt“ nur als reinen Arbeitstitel sehen und dieser nichts über Gebietsgrenzen in unserem Entwicklungsraum aussagt.“

Informationen zu den Pfarren des Entwicklungsraums finden Sie auf den Pfarr-Homepages:
Alser Vorstadt: http://www.pfarre-alservorstadt.at/
Maria Treu: http://www.mariatreu.at/

Aschermittwoch – Beginn der Fastenzeit

Am Aschermittwoch, 10. Februar, beginnt die österliche Bußzeit.
Neben dem Karfreitag gilt dieser Tag in der römisch-katholischen Kirche als strenger Fasttag, an dem nur eine Mahlzeit (als Sättigungsmahl) eingenommen werden soll. Vor allem gilt in der Fastenzeit aber der Ruf zu Umkehr und Buße, also zur (Neu-) Ausrichtung des eigenen Lebens auf Christus hin in der Vorbereitung auf das große Osterfest. Hierfür kann Verzicht auf manche Genussmittel (Tabak, Alkohol, Fleischspeisen, Süßigkeiten …) unterstützend hilfreich sein, aber darin erschöpft sich nicht der Sinn der Fastenzeit.

Auch wir sind eingeladen, die Vorbereitungszeit auf Ostern bewusst als geprägte Zeit zu leben.
Am Aschermittwoch feiern wir die heilige Messe mit dem Zeichen des Auflegens der Asche um 18:30 in der Pfarrkirche (die Messe um 7:30 entfällt).

An den Freitagen der Fastenzeit betrachten wir jeweils um 18:00 Uhr den Kreuzweg Jesu (Hl. Messe im Anschluss um ca. 18:40 – die Messen freitags um 7:30 entfallen in der Fastenzeit!).

Familienfastensonntag

Herzliche Einladung!

Am Sonntag den 21. Februar feiern wir um 10h einen Familiengottesdienst. In dieser Messe werden die heurigen Firmlinge unserer Pfarre vorgestellt. Anschließend gibt es im Rahmen des Familienfastensonntags viele köstliche Suppen, die wir im Pfarrsaal gemeinsam verköstigen wollen. (Schwerpunktland ist Philippinen) Es wird auch einen geben. (Der Reinerlös kommt der Caritasarbeit in der Pfarre zugute)

weitere Infos zum Familienfastensonntag www.teilen.atshop_item-31-img1

Fastensuppenessen

Herzliche Einladung!

Am Sonntag den 21. Februar um 10h laden wir sie recht herzliche zur Familienmesse ein. Bei diesem Gottesdienst werden unsere heurigen Firmlinge vorgestellt. Anschließend gibt es verschiedene köstliche Suppen im Rahmen des Familienfastensonntags, die wir gemeinsam verköstigen wollen. (Schwerpunktland ist Philippinen). Des weitere wird es auch einen kleinen Bücherflohmarkt (Reinerlös kommt der Caritasarbeit in der Pfarre zu gute).

Weitere Infos zum Familienfastensonntag unter www.teillen.at

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Diözesanreform: Unser Entwicklungsraum

Mitte Juli hat uns der Bischofsvikar des Vikariats Wien-Stadt Dariusz Schutzki mitgeteilt, dass der künftige Entwicklungsraum die Pfarren Breitenfeld, Alser Vorstadt und Maria Treu umfassen wird. Damit folgt die Diözesanleitung dem Votum unserer Pfarrversamlung vom April und dem Vorschlag des Dekanats 8/9. Ab September werden wir mit den beiden Nachbarpfarren herausfinden, in welchen Bereichen jetzt schon eine engere Zusammenarbeit sinnvoll ist und angestrebt werden soll. Für das im Advent beginnende „Heilige Jahr der Barmherzigkeit“ sind bereits gemeinsame Aktivitäten angedacht. In den nächsten Jahren werden wir in unserem Pfarrleben den Blick auf die größere Dimension des Entwicklungsraums einüben. Dabei ist es für die Pfarre Breitenfeld weiterhin wichtig, mit besonderer Aufmerksamkeit die Menschen im Blick zu behalten, die in den Teilen des Pfarrgebietes der Bezirke 16, 17 und 18 wohnen, denn Breitenfeld ist und bleibt „die Gürtelpfarre“.
Gehen wir offen und vertrauensvoll in die nächste Etappe der Diözesanreform!

Gebet in Solidarität mit Menschen auf der Flucht

„Wo ist dein Bruder?“
Gebet in Solidarität mit Menschen auf der Flucht

(regelmäßige Gebetsinitiative des Pfarrnetzwerkasyl, weitere Infos unter www.pfarrnetzwerkasyl.at)

Donnerstag 21. Mai 18h in der Kirche

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„Wo ist dein Bruder?“: Zitat von Papst Franziskus bei seinem Besuch auf der Insel Lampedusa am 8. Juli 2013

„Wir bitten dich, erhöre uns“ – Neuordnung der Fürbitten in der Liturgie

Ab diesem Sonntag wird (zunächst in der Messe um 10:00) ein neuer liturgischer Ort eingeführt: Die Fürbitten – besser: Das „Gebet der versammelten Gemeinde“ – sollen aus der Mitte der Mitfeiernden an Gott gerichtet werden. Daher haben wir im Liturgieausschuss beschlossen, sie von einem Mikrofon im Mittelgang durch LektorInnen mit dem Blick zum Altar (gemeinsame Gebetsrichtung) vorzutragen. So wird unterstrichen, dass die Fürbitten das „Gemeindegebet“ (in Ergänzung zu den „Vorstehergebeten“ des Priesters, die von der Priestersessio aus gesprochen werden) sind. Damit wird auch deutlicher, dass der Ambo als „Tisch des Wortes“ primär für die Verkündigung und Auslegung des Wortes Gottes reserviert bleibt.


Hintergrund:

„Nach dem Evangelium und der Homilie soll – besonders an den Sonntagen und gebotenen Feiertagen – das ‚Allgemeine Gebet‘ oder ‚Gebet der Gläubigen‘ wiedereingeführt werden, damit unter Teilnahme des Volkes Fürbitten gehalten werden für die heilige Kirche, für die Regierenden, für jene, die von mancherlei Not bedrückt sind, und für alle Menschen und das Heil der ganzen Welt.“
(II. Vatikanisches Konzil, Liturgiekonstitution „Sacrosanctum Concilium“ 53)

Die herausgehobene Stellung dieses Gebetes wird in Nr. 69 der neuen Grundordnung des Römischen Messbuchs von 2002 (GORM) angesprochen:
„Im Allgemeinen Gebet beziehungsweise im Gebet der Gläubigen antwortet das Volk gewissermaßen auf das gläubig aufgenommene Wort Gottes, trägt Gott Bitten für das Heil aller vor und übt so sein priesterliches Amt aus, das es durch die Taufe empfangen hat.“

Neuregelung der Kirchenöffnung

Ab sofort (Wochenende 5./6. April) halten wir die Kirche tagsüber wieder offen, wobei nur der Südeingang (Seite zur U6-Station hin) tagsüber geöffnet bleibt. Der Nordeingang (mit der Rampe für barrierefreien Zugang) wird bis zur Installierung weiterer Sicherungsmaßnahmen weiterhin nur zu den Gottesdienstzeiten geöffnet.

Zugleich bitten wir alle Pfarrmitglieder um eine erhöhte Aufmerksamkeit und Ihre Mithilfe: Besuchen Sie tagsüber öfter die Kirche, um durch eine möglichst hohe Präsenz in der Kirche möglichen Beschädigungen etc. vorzubeugen. Damit kann jede/r dazu beitragen, unsere Kirche sicherer zu machen.
Danke dafür!

 

Kardinal Schönborn: „Ich bin erschüttert von den Zerstörungen in den Kirchen“
„Seit Jahrhunderten kommen Menschen in die Kirche, um bei den Heiligen Hilfe in ihren Sorgen und Nöten zu erbitten. Solche Zerstörungswut an einem Ort des Hilfesuchens ist zutiefst erschreckend.“ Der Erzbischof sicherte den betroffenen Pfarren die Hilfe der Erzdiözese zu.
In einem Brief an die Pfarren, veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe der Kirchenzeitung „Der Sonntag“, schreibt der Kardinal unter anderem:
„Es ist wie ein blindwütiger Angriff auf all die Gebete, die Hoffnungen und das Vertrauen, das die Menschen vieler Generationen vor die Kruzifixe, vor die Abbilder der Heiligen getragen haben, die sie ihnen gleichsam zu Füßen gelegt haben. Keine Symbole von Macht und Unterdrückung wurden da vom Sockel gerissen, sondern der Inbegriff der Güte, der Hingabe, der Fürsorge. Darum habe ich in einem Fernsehinterview gesagt: Ich hoffe, der Täter hat gar nicht gewusst, was er da tut.

Lassen wir die Kirchentüren offen!
Meine große Bitte aus diesem Erleben ist die: Lassen wir trotzdem die Kirchentüren weit offen! Jetzt erst recht. Machen wir es den Menschen nicht schwer, den Weg zum Altar und vor den Tabernakel zu finden. Vandalen und Diebe – gottseidank selten genug in unseren Kirchen – können nichts zerstören, was wir nicht verschmerzen könnten. Einen Sieg würden sie erst erringen, wenn wir ängstlich alles wegschließen.

Besuchen Sie wochentags die Kirchen!
Freilich wollen wir uns auch nicht leichtfertig die Bilder und Statuen nehmen lassen, die so vielen Menschen im Lauf der Generationen in ihren Sorgen, in der Andacht, im Gebet eine Stütze waren. Auch da habe ich eine Bitte: Ermutigen Sie in Ihrer Pfarre die Menschen dazu, so oft wie möglich die Kirche zu besuchen! Nicht nur zur Sonntagsmesse, sondern auch unter der Woche. Und es muss ja nicht gleich sein, um zu beten. Auch wer sich nur für einen Moment der Stille oder wegen der kühlen Temperatur an einem heißen Tag in der Kirchenbank niederlässt, kommt Gott näher – und seine Präsenz verhindert vielleicht einen Übergriff.“

Msgr. Dr. Otto Berger 1917-2013

Dr Otto Bergerport_bergerMonsignore OSTR. Prof. Dr. Otto Berger

* 07.06.1917 in Wien
EM 22.11.1986
+ 15.05.2013 in Wien

Mittelschule: AHS 1080 Wien, Albertgasse
Matura: 1935
Theologiestudium: 1935 – 1940, Universität Wien
Priesterweihe: 31. März 1940
Kaplan in Himberg – nach einem Geländespiel der Ministranten Verhör bei der GESTAPO, Anzeige durch den stellv. Gauleiter von Wien, strafweise Einberufung zur deutschen Wehrmacht.
Teilnahme am Russlandfeldzug bis zur Belagerung in Stalingrad 1943, dort Gefangennahme und Gefangenschaft bis September 1947. Ab 1947 Kaplan in Hütteldorf, dann in Weinhaus (Währing) bis 1966 Erwachsenenbildung / Bildungswerk und Unterrichtstätigkeit (Volksschule, dann TGM); Zunächst Religionsprofessor in der AHS Neustiftgasse Wien 7., (bis zur Auflösung der Schule, später dort ein Musikgymnasium).
Ab 1966 Religionsunterricht im BRG Diefenbachgasse und im BRG für Berufstätige, beide Wien 15., in der Pfarre Weinhaus 1948 – 1966 intensive Kinder (Jungschar)- und Jugendarbeit. In der Kinderpädagogik Zusammenarbeit mit P. Glaser, in der Jugendarbeit folgte er den Plänen des legendären Franz Steiner, ehemals Kaplan in Währing. In den Ferien wochenlange Kinder- und Jugendlager, Kurzaufenthalte mit Kindern und Jugendlichen zu Pfingsten. Dadurch gelang es, eine starke katholische Jugend aufzubauen. Die Kontakte waren so intensiv, dass sie bis heute anhielten.
Intensive ökumenische Kontakte, ein Nebeneffekt seiner Auseinandersetzung mit der Spiritualität und Kultur Russlands. Daher das Thema seiner Dissertation „Die Wiedervereinigung der Kirchen bei Chomjakow und Solowjow.“
Promotion zum Doktor der Theologie am 22. Mai 1951 und Erwerb des „Lehramtes für Mittelschulen“.
Mitarbeit am Aufbau des katechetischen Schulfunks (Prof. Rudolf HENZ), Referent der Erzdiözese für den Schulfunk, Gestaltung von Schulfunksendungen durch 25 Jahre. Schwerpunkte Ökumene und Zusammenarbeit mit den anderen christlichen Kirchen.
In der Pension: Bildungswerk der Pfarre Breitenfeld, Telefonseelsorge und Glaubensgespräche. Neue Intensivierung ökumenischer Kontakte durch „Gespräche mit Nachbarn“ (Methodisten, Evangelische, Orthodoxe, Armenisch Apostolische, Altkatholische, Anglikanische Glaubensbrüder und Schwestern; sowie Kontakte mit Juden und Muslimen). Mit den meisten gab es auch gemeinsame Gottesdienste in Breitenfeld und anderswo. Besonders eindrucksvoll war die Zusammenarbeit mit chaldäischen Christen.
Jahrelang Verbindungsseelsorger der „Austria“.
Dr. Berger stand auf dem Boden des 2. Vatikanischen Konzils (1962 – 1965). Mit vielen Hoffnungen auf eine Erneuerung der verkrusteten Struktur der Kirche. Leider sind diese Hoffnungen vielfach enttäuscht worden. Mit Weihbischof Dr. Helmut Krätzl fühlte er sich „im Sprung gehemmt“ – und ergänzte leider „Sehr gehemmt!“. Besonders Sorge machte ihm das Personalproblem, das für ihn völlig ungelöst war, damit verbunden die geringere Zahl der Eucharistiefeiern und die Reduzierung des Bußsakraments auf ein Minimum. Besonders fiel ihm auf, dass die Frequenz im Beichtstuhl gesunken war, während die Ordinationen der Gesprächstherapeuten voll sind. Er stellte fest: „Offenbar ist das Bedürfnis nach einer entlastenden Aussprache sehr groß (z. B.: Wiener Telefonseelsorge Anrufe im Jahr 34 000).“ Ebenso ungelöst war für ihn die ungenügende Stellung der Frau in der Kirche u.s.w.
Er erhielt den Titel „Monsignore“ und ebenso das „Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“.
2005 Diamantenes Priesterjubiläum.
Aus dem Würdigungsartikel von Cbr. Mag. Elmar Mayer zum Goldenen Priesterjubiläum 1990:
„Großes Vergnügen bereiten immer die Gespräche mit dem goldenen Otto. In fröhlicher Nachdenklichkeit, voll kritischem Optimismus steht er mit beiden Beinen im Leben, jederzeit bereit zu helfen und zu trösten, wo es Hilfe und Trost bedarf. Grundsätzlich bereit, von jedem Menschen, der ihm begegnet, das Beste anzunehmen, weiß er doch klug abzuwägen. Sicherlich kein wilder Feuergeist, versucht er stets, in der wissenschaftlichen Theologie auf dem Laufenden zu sein, auszuwählen und das Gute den Menschen weiterzugeben.“