Ostergottesdienste in Breitenfeld

Heilige Woche und Oster-Triduum

Mit dem Palmsonntag beginnt die Heilige Woche. Erstmals seit zwei Jahren können wir die Segnung der Palmzweige wieder am Bennoplatz feiern und danach mit der Palmprozession in die Kirche einziehen. Bitte beachten: Für die Feier am Bennoplatz und die Prozession ist das Tragen der FFP2-Maske nicht verpflichtend, wird aber sehr empfohlen. Spätestens vor dem Betreten der Kirche muss die Maske dann angelegt werden.

Am Montag der Karwoche sind alle Priester zur Mitfeier der Chrisam-Messe im Stephansdom eingeladen, wo sie mit dem Kardinal auch ihr Weiheversprechen erneuern. Die Chrisam-Messe beginnt um 18:00 Uhr – daher entfällt die Abendmesse in Breitenfeld.

Auch am Gründonnerstag kehren wir wieder schrittweise zur guten Gewohnheit zurück: In der Messe vom Letzten Abendmahl um 18:30 darf es heuer wieder den Ritus der Fußwaschung geben. Ich lade daher im Anschluss an die Predigt wieder dazu ein, sich auf einen der im Mittelgang aufgestellten Sessel zu setzen, wenn ihr die Fußwaschung persönlich erfahren wollt. Jeder, der das erleben möchte, ist dazu herzlich eingeladen!
Noch nicht wieder möglich ist aufgrund der Pandemie-Situation die allgemeine Kelchkommunion, auf die wir vermutlich noch für eine längere Zeit verzichten müssen.
Die Ölbergstunde im Anschluss an die Abendmahls-Messe wird in der Kirche gehalten, um eine zu große Enge in der Marienkapelle zu vermeiden.

Die Liturgie vom Leiden und Sterben Christi am Karfreitag beginnt wie gewohnt um 15:00 und umfasst den Wortgottesdienst, die Erhebung und Verehrung des Kreuzes und die Großen Fürbitten. Heuer wird weltweit mit einer zusätzlichen Fürbitte besonders für den Frieden in der Ukraine gebetet. Bitte bringt zur Kreuzverehrung wieder Blumen mit – diese werden dann für den Blumenschmuck in der Osternacht verwendet.

Von Gründonnerstag bis Karsamstag laden wir zum gemeinsamen Beten der Laudes um 8:00 in der Kirche ein.

Die Feier der Osternacht beginnt wieder um 21:00 rund um das Osterfeuer am Uhlplatz. Dort sind vor Beginn auch kleine Osterkerzen mit Windschutz für die Mitfeier erhältlich. Das Tragen der FFP2-Maske ist im Freien nicht verpflichtend, wird aber sehr empfohlen, da das Anlegen der Maske während dem Einzug in die Kirche mit der brennenden Kerze in der Hand etwas umständlich wäre.

Am Ostersonntag feiern wir wie gewohnt die Hl. Messe um 9:30 und um 18:30, am Ostermontag nur um 9:30.

Ich bedanke mich schon jetzt bei allen, die sich bei der Gestaltung der Ostergottesdienste engagieren! Wir laden herzlich zur Mitfeier der Heiligen Woche in die Kirche ein, die Hauptgottesdienste des Triduum werden auch wieder auf unserer facebook-Seite https://www.facebook.com/PfarreBreitenfeld übertragen.

 

GR Mag. Siegbert Neubauer ist verstorben

Leider hat uns die traurige Nachricht erreicht, dass Siegbert Neubauer, der viele Jahre in unserem Pfarrhaus als Krankenhausseelsorger lebte und einige Jahre Kaplan in Breitenfeld war, am 27. März im 67. Lebensjahr verstorben ist.

Nach einem schweren Schlaganfall, den er während seines Dienstes im AKH erlitten hat, war Sigi, wie er in der Pfarre genannt wurde, gesundheitlich angeschlagen und lebte seit einigen Jahren im Pflegeheim in Wolkersdorf.

Die Begräbnisfeier findet am Samstag, 23. April, in der Pfarrkirche Wilfersdorf statt, wo Siegbert Neubauer von 1989 bis 2003 Pfarrer war:
12:00-14:00 Aufbahrung der Urne zur persönlcihen Verabschiedung
14:00 Requiem, anschließend Beisetzung am Friedhof

Lieber Sigi, mögest du leben in der Fülle Gottes!
Dein Gregor

Ergebnis der Pfarrgemeinderatswahl 2022

In den Pfarrgemeinderat wurden gewählt (in der Reihenfolge der erhaltenen Stimmen in absteigender Reihenfolge):

        1. Bernhard Schönthaler
        2. Jakob Steinmetz
        3. Leonhard Schönstein
        4. Ulrike Karnel
        5. Simone Exner
        6. Martin Schönthaler
        7. Susanne Brandstätter
        8. Veronika Fischer
        9. Maria Neuber
        10. Karlo Miler

Wir gratulieren den neu gewählten Pfarrgemeinderäten!

Gemäß Wahlordnung für die PGR-Wahl kann bis 3. April schriftlich Einspruch gegen das Wahlergebnis eingelegt werden.
Das erste Treffen des neugewählten Pfarrgemeinderats findet am 4. April statt, die Konstituierung in der PGR-Sitzung am 20. April.

Herzlichen Dank allen, die durch ihre Stimmabgabe die Kandidat*innen unterstützt haben!

„Gott lädt dich ein“ – Einkehrnachmittag am 19. März 2022

Am 19. März gestalten wir einen Nachmittag im Rahmen der Aktion „1 Tag mit Gott“ in der Kirche: Ab 16:30 laden wir ein zu einer Zeit der Einkehr, Stille, der persönlichen Gottesbegegnung und der Anbetung. Es besteht die Möglichkeit zur persönlichen Aussprache und zum Empfang des Bußsakraments.

PGR-Wahl: Unsere Kandidatinnen und Kandidaten

Susanne Brandstätter

(1958)

1. Das bin ich: (Vorstellung in Stichworten)

Mag. jur. Susanne Brandstätter
verheiratet, ein erwachsener Sohn Bundesbedienstete im Ruhestand

2. Bitte ergänze: Die Pfarre Breitenfeld ist (für mich) …

Anlaufstelle für alle

3. Im PGR möchte ich mich besonders einsetzen für …

Musik
administrative Tätigkeit

4. Die Corona-Zeit hat auch in der Pfarre viel verändert. Was wird davon bleiben und welche Entwicklung wünsche ich mir für die Pfarre in den nächsten fünf Jahren?

In der Corona-Zeit war sichtbar, dass – zumindest in unserer Pfarre – der Zusammenhalt gelebt wurde, dies sollte noch verstärkt werden.
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass Breitenfeld eine Vorreiterrolle in der Modernisierung in der kath. Kirche einnimmt und Öffnung nach allen Richtungen.

5. Was ich noch sagen will:

Das Miteinander ist Teil der christlichen Gemeinschaft – gehen wir das gemeinsam an.

1. Das bin ich:

Simone Exner (Kragora) – Juristin ( derzeit in Karenz) – bald 2fach Mama- seit 25 Jahren begeisterte Breitenfelderin – Schwerpunkte: Firmvorbereitung, junge Erwachsene, Feste, PGR

2. Die Pfarre Breitenfeld ist (für mich) …

Seit meinem 14. Lebensjahr ein sehr wichtiger und konstanter Pfeiler in meinem Leben.  Dass ich hier seit vielen Jahren das Pfarrleben aktiv  mitgestalten darf, hat mich sehr geprägt und dafür bin ich sehr dankbar.

3. Im PGR möchte ich mich besonders einsetzen (für) …

dass die Pfarre weiterhin für alle Menschen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen ein Ort der Begegnung und des Austausches bleibt.

4. Die Corona-Zeit hat auch in der Pfarre viel verändert. Was wird davon bleiben und welche Entwicklung wünsche ich mir für die Pfarre in den nächsten fünf Jahren?

Es wurden durchaus auch kreative Konzepte (zB in diversen Gruppenstunden) entwickelt, durch die es gelungen ist, Menschen, die aus welchen Gründen auch immer gerade nicht physisch in der Pfarre sein können, miteinzubinden.  Die Möglichkeit ausgewählte Gottesdienste im Internet zu zeigen, halte ich auch für ein erfolgreiches neues Angebot.

Für die nächsten Jahre wünsche ich mir, dass wir wieder so unbeschwert und selbstverständlich Gemeinschaft leben können wie früher.

5. Was ich noch sagen will:

Ich hoffe, dass die Pfarre Breitenfeld auch weiterhin so offen, freundlich und bunt bleibt.

Simone Exner

(1983)

Veronika Fischer

(1955)

1. Das bin ich:

– Veronika Fischer, verheiratet, 2 Kinder, Pensionistin
– seit 2017 in der Pfarre Breitenfeld ehrenamtlich für die Caritas tätig

2. Die Pfarre Breitenfeld ist (für mich) …

– seit Jahren ein Ort des Vertrauens und Miteinanders
– eine außergewöhnlich offene christliche Gemeinschaft, in der jede/r willkommen ist

3. Im PGR möchte ich mich besonders einsetzen für …

– eine sensible Wahrnehmung und ein aktives Mitwirken bei sozialen Problemen

4. Die Corona-Zeit hat auch in der Pfarre viel verändert. Was wird davon bleiben und welche Entwicklung wünsche ich mir für die Pfarre in den nächsten fünf Jahren?

– Ich gehe davon aus, dass auch weiterhin eine digitale Vernetzung vieles ermöglichen  und vereinfachen wird, wünsche mir aber dennoch den persönlichen Kontakt und ein gemeinsames Miteinander zurück.

5. Was ich noch sagen will:

– Danke für das mir entgegengebrachte Vertrauen, ich freue mich Teil einer sozialen, wie auch gesellschaftlich offenen Kirchengemeinschaft zu sein.

1. Das bin ich:

Ulrike Maria Karnel – Verheiratet – Mutter und Großmutter – meine Hobbies: Garteln, Musizieren und Theater, Wandern, Laufen, Schi– und Radfahren – Beruflich bin ich in der Jugend und Erwachsenenbildung tätig ( Mathematikunterricht, Achtsamkeits und Meditationstraining ) – durch meine ehrenamtliche Tätigkeit in der Pfarre inspiriert, habe ich verschiedene Ausbildungen absolviert , wie  theologische Kurs, Bibliologmoderatorin und die Ausbildung zur KH und PH SeelsorgerIn.
Aus meiner 25 jährigen Tätigkeit in der Sakramentenvorbereitung und Kinderliturgie entwickelte sich die Liebe zur Bibel. Neue Wege in der Bibelpastoral  und spirituelle Angebote sind heute unter anderem hier mein Anliegen.

2. Die Pfarre Breitenfeld ist (für mich) …

wie eine Familie, ein Platz für gemeinsame Aktivitäten, eine Krafttankstelle durch Gespräche und Austausch in Glaubens-und Lebensfragen, Predigtworte, Singen im Chor, gemeinsames Beten und feiern , sie ist mir geistliche Begleitung und Rückhalt in meinen Lebensaufgaben

3. Im PGR möchte ich mich besonders einsetzen für …

Senioren und Familienpastoral
Bibelpastoral,Spiritualität, Liturgie

4. Die Corona-Zeit hat auch in der Pfarre viel verändert. Was wird davon bleiben und welche Entwicklung wünsche ich mir für die Pfarre in den nächsten fünf Jahren?

Positiv aus der Coronazeit nehme ich die Möglichkeit der Sitzungen per ZOOM mit. Es ist ein Alternative, die Zeit spart und Teilnehmer erreicht, die nicht vor Ort sein können.
Entwicklung in Richtung einer homogenen altersdurchmischten Gemeinschaft, in der wir gemeinsam etwas tun, in der wir einander besser kennenlernen und uns dadurch gegenseitig unterstützen, weil wir die Bedürfnisse der Anderen erkennen können. Generationenübergreifende Projekte und Aktivitäten andenken, die einfach und arbeitsminimal durchführbar sind

Ulrike Karnel

(1956)

Karlo Miler

(1979)

1. Das bin ich:

Ich bin 42 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder, mit denen ich häufig gemeinsam ministriere. Ich lebe seit fünf Jahren in Wien und stamme aus Serbien, wo ich meinen Abschluss in Katholischer Theologie gemacht habe. Derzeit befinde ich mich auf dem Ausbildungsweg zum Ständigen Diakon.

2. Die Pfarre Breitenfeld ist (für mich) …

Die Breitenfeld Kirche ist für mich wie ein zweites Zuhause, in dem ich mich willkommen fühle.

3. Im PGR möchte ich mich besonders einsetzen für …

Ich liebe und kenne besonders die Liturgie, aber ich bin bereit auch alles was notwendig ist, für ein besseres Leben der Gemeinde und der Pfarre zu tun.

4. Die Corona-Zeit hat auch in der Pfarre viel verändert. Was wird davon bleiben und welche Entwicklung wünsche ich mir für die Pfarre in den nächsten fünf Jahren?

Ich möchte die Kirche nicht auf die Corona beschränken. Die Kirche existierte vor und wird nach Corona existieren. Corona ist vergänglich, Gott ist es nicht!

5. Was ich noch sagen will:

Wenn ich gewählt werde, werde ich mich mit Gottes Hilfe bemühen, für ein besseres und reicheres Leben der Gemeinde und der Pfarre zu arbeiten.

1. Das bin ich:

Ich war Beamtin der Niederösterreichischen Landesregierung, später verleast an die Bundesimmobiliengesellschaft.mbH, seit einem Jahr in Pension. Ich bin 64 Jahre alt und seit 1997 wohnhaft in Breitenfeld. Ich lebe in einer Partnerschaft und habe einen Sohn (David war lange Zeit in der Pfarre Breitenfeld aktiv).

2. Die Pfarre Breitenfeld ist (für mich) …

die Pfarre, wo ich die Messe besuche

3. Im PGR möchte ich mich besonders einsetzen für …

ich habe mich sehr kurzfristig entschlossen und habe noch keine konkreten Vorstellungen.

4. Die Corona-Zeit hat auch in der Pfarre viel verändert. Was wird davon bleiben und welche Entwicklung wünsche ich mir für die Pfarre in den nächsten fünf Jahren?

Es gibt weniger Menschen in den Messen, die Übertragung der Messe über Facebook ist eine gute Möglichkeit für ängstliche Menschen, unterstützt aber eventuell auch die Vereinsamung. Mit den Menschen in Kontakt zu bleiben ist sicher eine Herausforderung in der Zukunft.

Maria Neuber

(1958)

 

Leonhard Schönstein

(2003)

1. Das bin ich:

Schüler der Graphischen, Film und Foto begeistert.
In der Pfarre bin ich tätig in den Jugend- als auch Ministranten-Stunden. Seit einem Jahr Betreuer am Jungscharlager. Mit einer Kollegin leite ich die Sternsinger-Aktion und seit kurzem habe ich mit einem Kollegen die Hauptverantwortung des JugendClubs

2. Die Pfarre Breitenfeld ist (für mich) …

Ein Ort wo ich aufgewachsen bin, wo ich viele tolle Freunde gefunden habe. Sie ist für mich wie ein zweites Zuhause.

3. Im PGR möchte ich mich besonders einsetzen für …

Kinder und Jugend als auch Klimaschutz.

4. Die Corona-Zeit hat auch in der Pfarre viel verändert. Was wird davon bleiben und welche Entwicklung wünsche ich mir für die Pfarre in den nächsten fünf Jahren?

Ich wünsche mir, dass wir wieder Veranstaltungen anbieten können und zur Normalität zurückkehren können.

5. Was ich noch sagen will:

Es macht mir viel Spaß meine Ideen in der Jugendarbeit umzusetzen. Im PGR könnte ich dies auf die Pfarrgemeinde ausweiten und so das Pfarrleben mitgestalten.

1. Das bin ich:

DI Martin Schönthaler, 56 Jahre, von Beruf Medizintechnik-Fachplaner, ich wurde in Breitenfeld getauft.
Ich bin seit vielen, vielen Jahren pfarrlich engagiert, habe in der Pfarre meinen Freundeskreis, bin besonders in der Öffentlichkeitsarbeit und Liturgie aktiv.

2. Die Pfarre Breitenfeld ist (für mich) …

Ein Ort, wo ich mich mit Freunden und Gleichgesinnten gerne treffe, ein Stück Heimat.

3. Im PGR möchte ich mich besonders einsetzen für …

Öffentlichkeitsarbeit und Liturgie

4. Die Corona-Zeit hat auch in der Pfarre viel verändert. Was wird davon bleiben und welche Entwicklung wünsche ich mir für die Pfarre in den nächsten fünf Jahren?

Online-Übertragung von Messen und Ereignissen, digitale Kommunikation

5. Was ich noch sagen will:

Ich fotografiere gerne, sehr viele der Fotos unserer Pfarrblätter stammen von mir.

Martin Schönthaler

(1965)

Bernhard Schönthaler

(1994)

1. Das bin ich:

Bernhard Schönthaler, 27 Jahre, Bauingenieur, seit Geburt an begeisterter Breitenfelder

2. Die Pfarre Breitenfeld ist (für mich) …

ein zweites zu Hause und eine vielfältige Glaubensgemeinschaft

3. Im PGR möchte ich mich besonders einsetzen für …

Generationenübergreifende Projekte, Ausbau und Unterstützung des Ehrenamtlichen-Pools, einen guten Auftritt der Pfarre Breitenfeld nach innen und außen

4. Die Corona-Zeit hat auch in der Pfarre viel verändert. Was wird davon bleiben und welche Entwicklung wünsche ich mir für die Pfarre in den nächsten fünf Jahren?

Die Gemeinschaft der Pfarre lebt von persönlichen Zusammenkünften. Ich wünsche mir, dass diese wieder in vermehrter Form möglich sein werden.

5. Was ich noch sagen will:

Ich freue mich die Pfarre Breitenfeld auch in den kommenden fünf Jahren aktiv mitgestalten zu können.

1. Das bin ich:

23, Jusstudent
Ministrant seit der Erstkommunion
Gruppenstundenbetreuer seit 2012
Jungscharlagerbetreuer seit 2017, Lagerleitung seit 2021
Firmvorbereitung seit 2017

2. Die Pfarre Breitenfeld ist (für mich) …

fast ein zweites Zuhause, in dem ich mich auf vielfältige Weise und in ganz verschiedenen Bereichen einbringen kann, dabei schon immer viel lernen durfte und tolle Menschen kennengelernt habe.

3. Im PGR möchte ich mich besonders einsetzen für …

die Anliegen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

4. Die Corona-Zeit hat auch in der Pfarre viel verändert. Was wird davon bleiben und welche Entwicklung wünsche ich mir für die Pfarre in den nächsten fünf Jahren?

Bleiben werden hoffentlich der Ideenreichtum und die Fähigkeit widrigen Grundvoraussetzungen zum Trotz Lösungen zu finden.
In den nächsten fünf Jahren hoffe ich dennoch, dass wir wieder einen großen Schritt in die Richtung gehen können, wie es vor Corona war. Dabei könnte es eine Herausforderung werden die Menschen aus dem „Pandemiemodus“ heraus wieder in ein aktives Pfarrleben zu bringen. Hierzu möchte ich meinen Beitrag leisten.

5. Was ich noch sagen will:

Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit mit den anderen Kandidat*innen im neuen Pfarrgemeinderat!

Jakob Steinmetz

(1998)

PGR-Wahl: Wie gewählt wird

Wahltermine

Sonntag, 13. März, Kirche: 09:00 bis 09:30 Uhr; 10:30 bis 11:00 Uhr
Mittwoch, 16. März, Pfarrhof (EG): 16:00 bis 19:00 Uhr
Samstag, 19. März, Kirche: 18:00 bis 18:30 Uhr; 19:20 bis 20:00 Uhr
Sonntag, 20. März, Kirche: 09:00 bis 09:30 Uhr; 10:30 bis 12:00 Uhr; 19:20 bis 20:00 Uhr

Briefwahl

Erstmals gibt es heuer auch die Möglichkeit, die Stimme per Briefwahl abzugeben. Die Unterlagen zur Briefwahl können ab 27.02. bis 08.03. in der Pfarrkanzlei abgeholt oder beim Wahlvorstand angefordert werden: wahlvorstand@breitenfeld.info
Die Übermittlung des Rücksendekuverts an den Wahlvorstand kann entweder per Post, per Abgabe in der Pfarrkanzlei oder durch eine beauftragte Person vor Schließung des letzten Wahllokals (also am Sonntag, 20. März 2022, nach der Abendmesse) erfolgen.

Wahlrecht

Aktiv wahlberechtigt sind alle Katholikinnen und Katholiken, die
a) vor dem diözesanen Wahltag (20.03.2022) das 16. Lebensjahr vollendet haben oder jünger sind, aber das Sakrament der Firmung bereits empfangen haben,
b) am Wahltag einen Wohnsitz im Pfarrgebiet haben oder regelmäßig am Leben der Pfarre teilnehmen (diese Feststellung ist von der Wahlkommission zu treffen).
Kinder vor Erreichung der aktiven Wahlberechtigung haben eine Stimme. Das Stimmrecht wird von den Erziehungsberechtigten ausgeübt. Beide Erziehungsberechtigte vereinbaren, wer das Stimmrecht für die Kinder ausübt.

Für den Wahlvorstand:

Walter Weiser                                                           Gregor Jansen

Kandidat*innen der PGR-Wahl am 20. März 2022

Zehn Personen kandidieren für den PGR:

Susanne Brandstätter (1958) Simone Exner (1983)
Veronika Fischer (1955) Ulrike Karnel (1956)
Karlo Miler (1979) Maria Neuber (1957)
Leonhard Schönstein (2003) Martin Schönthaler (1965)
Bernhard Schönthaler (1994) Jakob Steinmetz (1998)

Eine ausführliche Vorstellung der Kandidat/innen erfolgt im Pfarrblatt, das hier zum Download bereit steht: Pfarrblatt-2022-01

Am Dienstag, 8. März (19:00 Uhr), stellen sich die Kandidat/innen selbst online in einer zoom-Konferenz vor.

Überkonfessionelle Gedenkminute für den Frieden heute Freitag, 25. Februar, um 15 Uhr

Die in Österreich anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften bitten alle Menschen unseres Landes am heutigen Freitag um 15.00 Uhr, eine Gedenkminute in Schweigen und im Gebet für den Frieden zu halten und dazu die Kirchenglocken zu läuten.

Begleitend zum stillen Gebet für die Menschen in der Ukraine werden im ganzen Land die Kirchenglocken läuten, im Wiener Stephansdom erklingt dazu die Pummerin. Auch der ORF wird für die überkonfessionelle Gedenkminute sein Programm unterbrechen. An der Initiative beteiligen neben den christlichen Kirchen sowie der Israelitischen Religionsgesellschaft und der Islamischen Glaubensgemeinschaft auch alle anderen gesetzlich anerkannten Religionsgesellschaften.

http://www.kathpress.at/goto/meldung/2116475/berkonfessionelle-gedenkminute-fuer-den-frieden-am-freitag-um-15-uhr

Das Jahr 2021 in Breitenfeld

Wie in jedem Jahr wurde in der Jahresschlussmesse 2021 ein von Pfarrer Gregor zusammengestellter Jahresrückblick verlesen:

Der Jänner begann (wieder) in einem Lockdown, der nach den Weihnachtstagen am 28. Dezember 2020 begonnen hatte. Sollte er zuerst nur bis zum 17. Jänner andauern, wurde er zwei Mal bis zum 7. Februar verlängert. In dieser Zeit waren gemeinsame Gottesdienste nicht möglich: In der Kirche feierte eine kleine Gruppe und die Gottesdienste wurden via facebook im Internet übertragen. Die Jahresschlussmesse 2020 wurde in dieser Art gefeiert, genau wie die folgenden Feiertage Epiphanie, Taufe des Herrn, Maria Lichtmess und alle Sonntage.

Ab dem 7. Februar war dann die öffentliche Feier der Gottesdienste wieder möglich, aber unter einigen Einschränkungen. Neben der FFP2-Maskenpflicht und dem erforderlichen 2m-Abstand war es vor allem das Verbot des gemeinsamen Singens, das die gewohnte Feier der Liturgien beeinträchtigt hat. In der Zeit bis Pfingsten hat der Leiter unserer Kirchenmusik, Francesco Pelizza, mit viel Kreativität und Kooperationen mit kleinen Ensembles die musikalische Qualität der Gottesdienste garantiert. Die Samstag-Vorabendmesse wurde unter dem Titel „Orgelklang“ besonders der anspruchsvollen Orgelmusik gewidmet.

Zehn Tage nach der Wiederaufnahme der öffentlich zugänglichen Gottesdienste begann am Aschermittwoch die österliche Bußzeit. Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens mit Home-Office, Distance Learning in den Schulen und Universitäten, Schließung der Gastronomie und der kulturellen Einrichtungen sollte noch bis in den Mai andauern.

Am Samstag, 13. März, luden wir in die Kirche zu einem Nachmittag der „Ruhe, Einkehr, Meditation und Begegnung“ ein. Mit dem Angebot „Gott lädt dich ein“ beteiligten wir uns an der weltweiten Initiative „Ein Tag mit Gott“, zu der Papst Franziskus in jedem Jahr aufruft.

Das pfarrliche Leben wurde großteils in den virtuellen Raum verlegt: Neben Sitzungen und Besprechungen wurden auch die Treffen der Assisi-Runde, des Bibliologs oder die Firmvorbereitung als zoom-Konferenzen durchgeführt. Am Faschingsdienstag 16. Februar und am 14. April lud die Pfarrjugend zu einer zoom-Quizrunde „Breitenfeld rät“ ein. An den Sonntagen bis zum Sommer haben wir im Anschluss an die Sonntagsmesse zum virtuellen Pfarrcafé unter dem Motto „Breitenfelder Sonntagsplauderei eingeladen.

Im März stellte die Glaubenskongregation in einer „Beantwortung“ fest, dass es auch weiterhin keine Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare in der katholischen Kirche geben darf. Die Veröffentlichung dieses Textes führte zu weltweiten Protesten und Solidaritäts-Aktionen durch katholische Pfarren und Institutionen. Vom 17. März bis 30. April 2021 hing eine 5 m lange Regenbogenfahne weithin sicht-bar am Südturm unserer Pfarrkirche. Damit drückten wir unsere Solidarität mit LGBTIQ*-Personen aus, die durch die vatikanische Erklärung, verletzt wurden. Zudem formulierten PLT und PGR die Erklärung „Ja zur Vielfalt!“:
„Die Vielfalt der Menschen, die bei uns leben und sich in der Pfarre engagieren, schließt auch die Vielfalt der Geschlechtsidentitäten ein.
Als Pfarre heißen wir daher LGBTIQ*-Personen ausdrücklich willkommen. Jede und jeder soll sich in unserer Pfarre heimisch fühlen dürfen. Wenn jemand um pastorale Begleitung, Unterstützung im Gebet oder um den Segen Gottes bittet, werden wir niemanden davon ausschließen.“

Zum ersten „Church Pride Day“ im Juni veröffentlichten wir folgenden Text:
„Wir vernetzen uns mit anderen Pfarren und Personen in der katholischen Kirche, die sich offen, respektvoll und akzeptierend gegenüber Menschen unterschiedlicher sexueller Identitäten verhalten und eine Änderung der römischen Position gegenüber LGBTIQ*-Personen erreichen wollen. Es bewegt sich etwas!
Hierbei fühlen wir uns ermutigt durch die zahlreichen positiven Reaktionen, die es – weit über unsere Pfarrgrenzen hinaus – zur Regenbogenfahne am Kirchturm gegeben hat, für die wir uns herzlich bedanken wollen.
Wir werden weiterhin Zeichen setzen: Zum Einen symbolisch wie mit dem Hissen der Fahne, vor allem aber durch die täglich gelebte Praxis.“
Das Engagement der Pfarre wurde nicht nur in zahlreichen Zeitungs- und Medienbeiträgen erwähnt, sondern führte auch zu einem Beitrag in der ORF-Sendung „Thema“ am 17. Mai, für den auch Pfarrer Gregor interviewt wurde.

Pünktlich vor Mai-Beginn konnten die Renovierungsarbeiten in der Marienkapelle abgeschlossen werden. Nachdem im Herbst 2019 bereits die neue Heizung eingebaut worden war, wurde seit Februar der Raum komplett gereinigt und die Raumschale neu gefasst, wobei die historischen Farbmuster der Wände und der Schlagmetall-Verzierungen als Vorlage herangezogen wurden. Auch die großen Wandgemälde wurden behutsam gereinigt und an wenigen Stellen ausgebessert. Die ursprünglich nicht vorhandene zusätzliche Steinstufe wurde abgetragen und der Parkettboden sowie die Wandverkleidung ergänzt. Schließlich wurde eine komplett neue Raumbeleuchtung geschaffen, die verschiedene Lichtstimmungen für die unterschiedlichen Nutzungen der Kapelle ermöglicht und sowohl die Kuppeldecke erstrahlen lässt als auch die liturgischen Orte hervorhebt. Die endgültige Einrichtung der „neuen“ Marienkapelle wird in enger Abstimmung mit den Gruppen, welche die Kapelle hauptsächlich nutzen, im Jahr 2022 erfolgen.

Im Pfarrhaus wurden im Sommer und Herbst der Sanitär- und Eingangsbereich der Jungschar-Räume adaptiert und neu gestaltet. Weiters wurde die Eingangstür zum Stiegenhaus hin versetzt, ein neuer Fußboden verlegt und die Einrichtung einer Küchenzeile vorbereitet.

Die für den Herbst geplante erste Etappe der Orgel-Generalsanierung musste auf das Frühjahr 2022 verschoben werden, da die Orgelbaufirma mit Schwierigkeiten von Zulieferern konfrontiert war.

Die Bauprojekte wurden bzw. werden von der Erzdiözese großzügig unterstützt (sie übernimmt jeweils 1/3 der Baukosten), für die Marienkapelle und die Orgelsanierung wurden zudem Mittel des Landes- und Bundesdenkmalamts bewilligt.

Anfang Mai erreichten uns dramatische Berichte aus Indien zur dortigen Corona-Situation. Der Heimatpfarrer unseres Kaplans P. Mathew bat um unsere Unterstützung. Mit den 4.400 € einer Sonderkollekte konnten so 70 Familien über 3 Monate versorgt werden. Ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle für die immer wieder sehr große Spendenbereitschaft!

Ab Mai konnten wieder Gruppentreffen und größere Veranstaltungen durchgeführt werden. Zwar galt bei den einzelnen Programmpunkten der Langen Nacht der Kirchen am 28. Mai die Obergrenze von 50 Personen, aber für alle, die dabei waren, war es eine schöne Erfahrung, nach der Verlegung der Langen Nacht 2020 in den virtuellen Raum wieder kulturelle Angebote in der Kirche erleben zu können. An diesem Abend spielte Francesco Pelizza die ersten beiden Konzerte der neuen Reihe „Pfeif drauf – ein Breitenfelder Orgelerlebnis“.

Die in der Josefstadt lebende Kärntner Künstlerin Ina Loitzl prägte ab dem Pfingstwochenende bis zum Sommer mit ihrer Kunstinstallation „LINGUA – mit vielen Zungen sprechen“ unsere Kirche: Über dem Altar schwebte weithin sichtbar eine aus Kunstleder und Latex gefertigte überdimensionale Zunge. LINGUA steht dabei sowohl für die Zunge als auch für die Stimme bzw. Sprache: Passend zur Pfingsterzählung der Apostelgeschichte, wo berichtet wird, dass die Apostel in Jerusalem so predigten, dass „jeder sie in seiner/ihrer Sprache verstand“ forderte die Installation zur Reflexion heraus, wo wir mit unserer Sprache oder Sprachlosigkeit an Grenzen stoßen oder wie wir diese überwinden können. Mehrere Veranstaltungen in der Langen Nacht der Kirchen und am „Tag der Achtsamkeit“ am 12. Juni sowie Treffpunkte mit der Künstlerin luden zu Reflexion und Austausch ein genau wie die interaktive Wand unter der Orgelempore, wo Kirchenbesucher_innen ihre persönlichen Beiträge aufschreiben und anheften konnten. Die Kunstinstallation wurde am 23. Mai in der ORF-Sendung „Orientierung“ vorgestellt.

Am „Tag der Achtsamkeit“ wurde am Uhlplatz auch ein Bücherflohmarkt zugunsten unserer Pfarrcaritas durchgeführt.

Am 19. Juni wurde im Stephansdom Max Angermann zum Priester geweiht, einen Tag darauf feierte er seine Primiz in Breitenfeld. Er ist seit Jahrzehnten in der Pfarre aktiv, ab 1993 als ehrenamtlicher Diakon. Er hat vielfältige Initiativen im Bildungsbereich gesetzt und hierbei sowohl mit Elmar Mayer als auch mit Otto Berger eng zusammengearbeitet. Neben dem Glaubenskurs und der ökumenischen Bibelrunde war Max über viele Jahre der „Wallfahrtsdirektor“ der alljährlichen Fußwallfahrt nach Mariazell.
Die tiefe Verbundenheit des Neupriesters mit Breitenfeld wurde dadurch zum Ausdruck gebracht, dass Max zur Primiz den Kelch des 2014 verstorbenen Elmar Mayer geschenkt bekommen hat.
Als Diakon war er nicht nur in Breitenfeld, sondern in vielen anderen Pfarren sowie in der Telefonseelsorge unterstützend tätig. Er veröffentlichte zahlreiche Predigten und verfasst regelmäßig Beiträge im „Predigtforum“ der Redemptoristen und in der Zeitschrift „DiaKontakte“. Max ist immer wach und kritisch gegenüber manchen Entwicklungen in der Kirche ist, was auch durch seine Mitarbeit in der „Pfarrerinitiative“ deutlich wird. Seit Herbst 2021 wirkt Max als Kaplan in der Pfarre Atzgersdorf.

In den Sommerferien konnte das Jungscharlager wieder in St.Peter/Au durchgeführt werden. Unter Einhaltung der notwendigen Corona-Maßnahmen konnten die teilnehmenden Kinder eine erlebnisreiche und fröhliche Woche erleben. Ein großer Dank an das Jungscharlager-Team rund um Jakob Steinmetz!

Ende August machte sich nach der Corona-bedingten Absage 2020 wieder eine Fußwallfahrergruppe auf den Weg nach Mariazell.  15 Personen wanderten zwischen 23. und 27. August von Rodaun nach Mariazell und wurden von Michael Kobermann und Daniel Schönthaler im Begleitfahrzeug umsorgt. Die Buswallfahrt am 27. August brachte 10 weitere Personen, darunter Pfarrer Gregor nach Mariazell, wo sie gemeinsam mit den Fußwallfahrer_innen zum Gottesdienst in die Michaelskapelle einzogen. Heuer waren die Tage der Fußwallfahrt von sehr regnerischem Wetter geprägt und dadurch besonders herausfordernd.

Die Eröffnungsveranstaltung des Breitenfelder Bildungswerks am 28. September sollte die einzige Präsenz-Veranstaltung des Bildungswerks im Jahr 2021 bleiben. Jad Turjman war mit seiner Stand-Up-Comedy „Der Flüchtling Ihres Vertrauens“ zu Gast in unserer Kirche.

Im September hatte unsere Pastoralassistentin Martina Aulehla einen Unfall mit dem Fahrrad. Die Verletzungen haben sich als so langwierig herausgestellt, dass sie leider noch immer im Krankenstand ist. Wir wünschen gute Genesung und Erholung!

Im Oktober begann der weltweite synodale Prozess der katholischen Kirche, zu dem Papst Franziskus aufruft. Möglichst viele Personen sollen sich an den Gesprächen beteiligen und sich mit ihren Überlegungen einbringen. In unserer Pfarre haben wir zu virtuellen Treffen an den Adventsonntagen eingeladen und wollen auch weiter Angebote zum Mitreden und Mitdenken anbieten. Auch die Klausur des Pfarrgemeinderats hat sich mit den Fragestellungen der Synode befasst.

Ebenfalls im Oktober haben wir mit dem Franziskusfest am Uhlplatz die Reihe der sonntäglichen Pfarrcafés wieder aufgenommen. Dies war leider nur bis Ende November möglich, da dann erneut ein Lockdown begonnen hat.

Sehr kreativ war im vergangenen Jahr auch wieder das Kinderliturgieteam unserer Pfarre. Neben dem vielfältigen Engagement zu den sonntäglichen Kinderwortgottesdiensten (zu Jahresbeginn und im Frühjahr zum Teil virtuell oder im Pfarrsaal, im Advent mit Live-Stream aus der Marienkapelle) wurden auch wieder AGO-Actiongottesdienste gefeiert: Am 30. Mai unter dem Titel „Rauskommen“, am 17. Oktober „Immer anders“ und schließlich zur Kinderkrippenfeier am Heiligen Abend mit dem Titel „Familie wird“. Seit diesem Jahr arbeiten wir mit der Pfarre Kaiserebersdorf zusammen, wo jetzt auch AGO-Gottesdienste gefeiert werden.

Ab dem 22. November galt bis zum 12. Dezember wieder ein Lockdown, durch den die pfarrlichen Angebote mit Ausnahme der Gottesdienste und der Online-Veranstaltungen wieder abgesagt werden mussten.

An den Weihnachtstagen konnten die Gottesdienste in der gewohnten Form stattfinden und wurden gut besucht.

 

Auch 2021 mussten wir von lieben Menschen Abschied nehmen:

Am 26. Jänner starb Bernhard Linse nach langer Krankheit im 65. Lebensjahr. Seit Jahrzehnten mit der Pfarre Breitenfeld verbunden, hat er als Pastoralassistent gemeinsam mit Pfarrer Elmar Mayer die Pfarre 12 Jahre lang geprägt, bevor er 1999 als Vikariatssekretär vom damaligen Bischofsvikar Toni Berger in das Vikariat Wien-Stadt an den Stephansplatz geholt wurde. Am 5. Februar wurde er in unserer Kirche verabschiedet, aufgrund des zu dieser Zeit geltenden Lockdowns haben wir die Auferstehungsmesse im August gefeiert.

Am 20. Juli starb Michael Lugger nach längerer Krankheit im Alter von 69 Jahren. Neben seinem vielfältigen gesellschaftlichen Engagement insbesondere in der Erwachsenenbildung und im interreligiösen Dialog war er über viele Jahre als ehrenamtlicher Organist in unserer Pfarre tätig. Sein musikalisches Markenzeichen war das instrumentale „Salve Regina“ am Ende jeder Abendmesse, die er gespielt hat. Er hat auch seit vielen Jahren die Jahresschlussmesse musikalisch gestaltet. Am 31. Juli wurde er am Zentralfriedhof verabschiedet, die Auferstehungsmesse feierten wir am 9. Oktober.

 

Einige Zahlen:

2021 wurden 22 Kinder getauft, davon 7 in unserer Kirche und 15 auswärts.
Die Feier der Erstkommunion wurde 2021 in allen Pfarren des Dekanats ausgesetzt, die aktuelle Erstkommunion-Vorbereitung begann im November mit den Kindern der 3. Klassen Volksschule.
Am 16. Oktober spendete Gen.-Sekr. Peter Schipka 27 Jugendlichen das Firmsakrament, wovon 12 Jugendliche sich bereits 2020 vorbereitet hatten.
14 Brautpaare aus der Pfarre haben sich das Sakrament der Ehe gespendet, allerdings haben alle auswärts ihre Hochzeit gefeiert.
Eine Person ist wieder in die Kirche eingetreten, leider haben 130 Personen ihren Kirchenaustritt erklärt.
42 Pfarrangehörige sind im Jahr 2021 verstorben.

Am 31. Dezember 2021 leben 4.302 Katholik_innen in unserer Pfarre.

 

Gott, der die Zeit in Händen hält, möge das kommende Jahr 2022 mit seinem Segen begleiten!

Corona-Hilfe für Indien

Einige werden sich noch erinnern, dass wir vor dem Sommer eine Sonderkollekte für die von der Covid19-Pandemie besonders betroffene Heimatpfarre unseres Kaplans P. Shaiju Mathew durchgeführt haben. Damals sind 4.400 € erreicht worden, die wir dem Pfarrer, Fr. Sebastian Kizhakkethil überwiesen haben.

Am Morgen des 24. Dezember hat uns Fr. Sebastian einen Bericht geschickt, wie die Unterstützung eingesetzt wurde: Fünf an Covid19 erkrankten Personen wurde die medizinische Versorgung ermöglicht. Darüber hinaus erhielten 70 besonders armutsbetroffene Familien eine dreimonatige Lebensmittel-Unterstützung.

Fr. Sebastian bedankt sich sehr herzlich für die Unterstützung, die direkt bei den besonders Betroffenen angekommen ist, und wünscht allen in der Pfarre Breitenfeld gesegnete Weihnachten und ein gutes Neues Jahr.

Sein Bericht (in englischer Sprache) kann hier nachgelesen werden: PROJECT REPORT

Aktuelle Corona-Regeln für die Pfarre

Mit Wirkung vom 12.12.2021 (aktualisiert 4.2.2022) sind folgende Änderungen der bisherigen Regelungen in Kraft:

Gottesdienste:

Für Gottesdienste gilt weiterhin für alle Mitfeiernden die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen (ausgenommen sind wie bisher Kinder unter 6 Jahren sowie Personen, die mit ärztlicher Bestätigung aus gesundheitlichen Gründen keine FFP2-Maske tragen können; Kinder ab dem 6. bis 14. Lebensjahr sowie Schwangere dürfen auch einen MNS tragen).
Der erforderliche Mindestabstand wurde auf 1 Meter zu Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, verkürzt.
Alle Personen, die liturgische Dienste übernehmen, müssen einen „3G-Nachweis“ erbringen.

Alle Regelungen sind in der Rahmenordnung der Österreichischen Bischofskonferenz nachzulesen.

 

Andere pfarrliche Veranstaltungen:

Für alle nicht-gottesdienstliche Zusammenkünfte (Gruppenstunden, Seniorenrunden, Chor, Sakramentenvorbereitung …) gilt die 2G-Regel und FFP2-Maskenpflicht. In Innenräumen dürfen maximal 50 Personen teilnehmen.
Alle Teilnehmer haben diesen Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.

Konsumation:
Für die Konsumation gelten folgende Regelungen:

  • Einlass gemäß dem Prinzip Geimpft – Genesen (2G) (siehe oben)
  • Es gilt zusätzlich Maskenpflicht für die Bedienung, sowie für alle Gäste abseits des Sitzplatzes
  • Der Verantwortliche hat einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept zu erstellen
  • Außerdem müssen die Kontaktdaten erhoben werden (s. nächster Punkt)
  • Selbstbedienung ist zulässig, wenn geeignete Hygienemaßnahmen gesetzt werden (z.B. Desinfektionsmittel vor dem Buffet)

 

Kontaktdatenerhebung:

Für alle Veranstaltungen unabhängig der Teilnehmerzahl gilt die Pflicht zur Erhebung der Kontaktdaten (§ 19 der 6. COVID-19-SchuMaV):

–  von Personen, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten am betreffenden Ort aufhalten
–  Vor- und Familienname, Telefonnummer und wenn vorhanden E-Mail-Adresse
– Bei Besuchergruppen, die ausschließlich aus im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen bestehen, ist die Bekanntgabe der Daten von nur einer volljährigen Person ausreichend
– Die Daten sind mit Datum und Uhrzeit des Betretens zu versehen
– Die Daten sind der Bezirksverwaltungsbehörde auf Verlangen zur Verfügung zu stellen, eine sonstige Verarbeitung ist nicht erlaubt
– Es ist sicherzustellen, dass die Daten nicht durch Dritte einsehbar sind
– die Daten sind für die Dauer von 28 Tagen vom Zeitpunkt ihrer Erhebung aufzubewahren und danach unverzüglich zu löschen
– Bitte dafür das Kontaktdatenformular bzw. bei festen Gruppen eine Anwesenheitsliste verwenden.

Die Kontaktdatenerhebung liegt in der Zuständigkeit der jeweiligen Gruppenverantwortlichen.

 

Die in Wien aktuell gültigen Regeln sind hier zusammengefasst:
https://coronavirus.wien.gv.at/neue-corona-regeln/

 

Regelungen für Kinder und Jugendliche:

Ausgenommen von der 2G-Regel sind Kinder unter 6 Jahren.
Für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren ist der sog. Ninja-Pass weiterhin als „2G-Zertifikat“ gültig.
Für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren gilt der Ninja-Pass nicht als Eintrittstest. In Wien benötigen sie am Wochenende einen PCR-Test.
Jugendliche über 15 Jahren sind Erwachsenen gleichgestellt.

 

Pfarrkanzlei, Einzelgespräche:

In der Pfarrkanzlei sowie bei (seelsorglichen) Einzelgesprächen ist eine FFP2-Maske zu tragen.

 

Da sich die Vorgaben entsprechend der Pandemie-Entwicklung weiter verändern können, bitte ich die Gruppenverantwortlichen darum, die jeweils aktuellen Regelungen im Auge zu behalten.

Alle aktuellen Richtlinien der Erzdiözese Wien sind hier zusammengestellt:
https://www.erzdioezese-wien.at/pages/inst/14428131/gemeindeentwicklung/themenjahre/corona/article/83044.html

 

Gregor Jansen
Stand: 04.02.2022

Absage der pfarrlichen Präsenz-Veranstaltungen – Gottesdienste finden statt

Schon vor einer Woche haben wir das für diesen Sonntag geplante MitarbeiterInnen-Dankfest auf einen (noch zu definierenden) Zeitpunkt verschoben, an dem wir uns wieder unbeschwert treffen können. Der nun ausgerufene allgemeine Lockdown führt dazu, dass wir alle pfarrlichen Präsenz-Veranstaltungen vorerst absagen müssen.

Gottesdienste werden weiterhin öffentlich zugänglich sein. Hierfür wird wieder die 2m-Abstandsregel eingeführt, das gemeinsame Singen wieder stark reduziert und die bereits vom Frühjahr bekannten Regeln reaktiviert. Danke, dass sich in unserer Pfarre alle bisher so gut an die Regelungen gehalten haben, so dass es keine sehr große Umstellung sein wird.

Die Wochentagsmessen werden wieder in der Kirche gefeiert, da in der Kapelle der vorgeschriebene 2m-Abstand nicht eingehalten werden kann.

Die Rahmenordnung der Bischofskonferenz kann hier heruntergeladen werden: Rahmenordnung Gottesdienste

Um all denen, die nicht zu den Gottesdiensten in die Kirche kommen wollen, die Mitfeier zu ermöglichen, werden wir bereits ab diesem Sonntag die 9:30-Messe wieder auf der facebook-Seite der Pfarre übertragen.

Der nun notwendig gewordene allgemeine Lockdown umfasst nach derzeitiger Planung die ersten drei Adventsonntage und auch den Feiertag am 8. Dezember. Ich wünsche uns allen trotz der Einschränkungen eine gute und gesegnete Zeit!