Pfarrhaus, Kaminzimmer (1. Stock)
Beginn um 19:00

Pfarrhaus, Kaminzimmer (1. Stock)
Beginn um 19:00

Herzliche Einladung zum gemeinsamen Fastensuppenessen am 18.2.2024 im Pfarrsaal (Uhlplatz 6) nach der 9:30 Uhr – Messe (ca. 11 Uhr). Wie immer unter dem Motto „Suppe essen – Schnitzel zahlen“ wird es wieder zahlreiche Suppen zum Verkosten geben.
Fotos von den letztjährigen Wallfahrten laden zum Neugierigwerden und heuer mittun ein. Bei Fragen gibt Martina (oder andere Teilnehmer:innen) gerne Auskunft.
Hier ist der Jahresrückblick, der wie in jedem Jahr in der Jahresschlussmesse verlesen wurde, zum nochmaligen Nachlesen. Er erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.
Zu Beginn des Jahres blickte die Welt nach Rom: Der am Silvestertag 2022 im Alter von 95 Jahren verstorbene emeritierte Papst Benedikt XVI. wurde am 5. Jänner beigesetzt. Das Requiem am Petersplatz feierte Papst Franziskus, anschließend wurde der emeritierte Papst in der Krypta des Petersdoms beigesetzt. Am Montag, 9. Jänner, fand im Wiener Stephansdom ein Requiem für Benedikt statt, das die österreichischen Bischöfe feierten. Christoph Kardinal Schönborn hielt als früherer Schüler und Mitarbeiter Joseph Ratzingers eine sehr persönlich gehaltene Predigt. Benedikt XVI. hat durch seinen Amtsverzicht im Jahr 2013 Kirchengeschichte geschrieben.
Nicht nur in unserer Pfarre waren zu Beginn des Jahres wieder engagierte Kinder und Jugendliche als Sternsinger:innen unterwegs. In diesem Kontext soll dankbar erwähnt werden, wie bereitwillig in unserer Pfarre die Sammlungen für sog. „Dritte“ (also etwa die Dreikönigsaktion, die regelmäßigen Sammlungen für die Caritas oder für die Päpstlichen Missionswerke und andere) unterstützt werden: Im Jahr 2023 wurde für diese „externen“ Kollekten etwa 11.400 € gespendet und vollständig an die Empfänger weitergegeben. Zur Orientierung: Das ist etwa die Hälfte der Summe, die an „normalen“ Sonntagskollekten für die Pfarre im ganzen Jahr gegeben wird.
[Ergänzung: hier wurden nur die Messkollekten gezählt, nicht die zahlreichen gewidmeten Spenden zB für die Pfarrcaritas oder andere Einnahmen wie etwa der Gewinn des Bücherflohmarkts]
An den Jänner-Wochenenden wurde auch die Aktion „Breitenfeld dämmt“ erfolgreich abgeschlossen, bei der etwa 20 ehrenamtliche Helfer:innen die Dachböden des Pfarrhauses, der Marienkapelle und der Sakristei mit einer Wärmedämmung versehen haben. Über die Aktion berichteten auch die diözesanen Medien sowie ORF-Religion. Das diözesane Bauamt hat das Engagement der pfarrlichen Eigenleistung dadurch unterstützt, dass die verwendeten Baumaterialien zur Gänze finanziert wurden.
Weitere Baumaßnahmen im Jahr 2023 betrafen den Abschluss der ersten Phase der Orgelsanierung, einige Arbeiten an den Dächern der Kirche und des Pfarrhauses sowie die Entfernung von Graffity-Schmierereien an der Kirche.
Am 22. Februar begann mit dem Aschermittwoch die vorösterliche Bußzeit. In der Fastenzeit gab es wie immer viele pastorale Angebote, neben den wöchentlichen Kreuzwegen am Freitag sei das Fastensuppen-Essen und der Familienkreuzweg in Perchtoldsdorf besonders erwähnt. In der Fastenzeit wurden auch die Dechantenvisitationen sowie die verpflichtenden Präventionsschulungen für hauptamtliche Mitarbeiter:innen in den Pfarren des Dekanats 8/9 durchgeführt. Eine Präventionsschulung wurde auch für ehrenamtliche Mitarbeiter:innen in der Kinder- und Jugendarbeit unserer Pfarre durchgeführt.
Im Rahmen der Dekanatskonferenz am 9. Mai wurde ein qualifizierter Dreiervorschlag für die Dechantenwahl erstellt. Kardinal Schönborn folgte dem klaren Votum der Pfarrvertreter, so dass Pfarrer Gregor am 1. Juli für weitere 5 Jahre zum Dechant und der Lichtentaler Pfarrer Bernhard Messer zu seinem neuen Stellvertreter ernannt wurde.
Am 2. Mai verstarb im Alter von 92 Jahren der emeritierte Wiener Weihbischof DDr. Helmut Krätzl, ein langjähriger enger Freund unserer Pfarre. Besonders als regelmäßiger Referent des Bildungswerks und enger Weggefährte Otto Bergers, dessen Requiem er 2013 leitete, war Weihbischof Krätzl immer wieder Gast in Breitenfeld.
In einem seiner letzten Texte schrieb er als bald 90-jähriger:
„Ich bin religiös aufgewachsen, in der Familie und in der Pfarrgemeinde, und habe in 66 Priesterjahren mehrere tausend Eucharistien gefeiert. Ich habe erkannt, dass mein Glaube nicht die Summe von Wahrheiten oder Geboten ist und auch nicht von sakramentalen Zeichen, sondern eine vertrauensvolle Hinwendung zu Gott … In den letzten Monaten ist mir ein Responsorium im offiziellen kirchlichen Abendgebet besonders aufgefallen. Dort heißt es: ,Herr, auf dich vertraue ich, in deine Hände lege ich mein Leben‘. Das bete ich jeden Abend mit besonderer Ehrfurcht. Das ist also mein Glaube. Das Vertrauen auf Gott, dem ich mein ganzes Leben in die Hand geben kann.“
Das Requiem für Weihbischof Helmut Krätzl wurde am 15. Mai im Stephansdom gefeiert.
Am 12. Mai gab es in unserer Kirche einen Abend mit Bildern, Musik und Texten zur Offenbarung des Johannes: Die Textilcollage „Offenbarung“ von Brigitte Panis wurde gezeigt, die „Sieben Szenen der Apokalypse“ von Maria Prochazka in der Fassung für Orgel und Tenorsolo wurden von Francesco Pelizza und Gerd Jaburek uraufgeführt.
Beides wurde nochmals im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen am 2. Juni präsentiert.
Jedes Jahr wird auch durch pfarrliche Feste geprägt. Neben den liturgischen Festzeiten mit den großen feierlichen Gottesdiensten seien hier das Pfarrfaschingsfest am 28. Jänner, das Pfarrfest am 25. Juni mit dem zehnjährigen Pfarrer-Jubiläum von Gregor Jansen sowie das Franziskusfest am 1. Oktober erwähnt, bei dem wir das verschobene „Fest für Max Angermann“ anlässlich seiner Priesterweihe vor zwei Jahren nachholen konnten. Außerdem wurde heuer der Abschluss des Fronleichnamsfestes in Breitenfeld gefeiert, nachdem die Festmesse erstmals witterungsbedingt nicht im Hamerlingpark gefeiert werden konnte, sondern auch in unserer Kirche stattfand. Dieser Umstand führte dazu, dass die Fronleichnamsprozession erstmals seit vielen Jahren wieder für einige hundert Meter über den Gürtel gezogen ist.
Am 27. Juni fand das letzte wöchentliche Friedensgebet in der Marienkapelle statt. Vor 30 Jahren, genauer am 8. Dezember 1993, begannen Luise und Frankie Haider diese Tradition, die sie selbst einmal so beschrieben haben: „Vor dem ausgesetzten Allerheiligsten beten wir um den Frieden in unseren Herzen, in unseren Familien, in unserer Kirche, für unser Volk und für die ganze Welt. Zur Ruhe kommen. Zum Friedenswerkzeug werden. Kraft für den Alltag sammeln.“
Das Gebet für den Frieden in der Welt ist weiterhin ein wichtiges und brennendes Anliegen. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine geht in wenigen Wochen in das dritte Jahr, ohne dass ein Ende in Sicht wäre. Der grausame terroristische Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober war der Beginn eine harten militärischen Auseinandersetzung im Gazastreifen, die weiter andauert. Erst vor wenigen Tagen wurden in Nigeria zu Weihnachtsgottesdiensten versammelte Christen in 26 Gemeinden überfallen und 200 Personen ermordet.
Auch im neuen Jahr wird das Gebet und die Bemühungen um Frieden weltweit wichtig bleiben.
Im August konnte Henriette Debelak-Egli, die von vielen in der Pfarre liebevoll „Tante Henriette“ genannt wird, ihren 100. Geburtstag feiern. Ihr und allen anderen Jubilaren des Jahres 2023 wünschen wir alles Gute und Gottes Segen!
Im Oktober fand im Vatikan die Synode über die Synodalität statt, der Höhepunkt einer dreijährigen Reise, die „von unten“, von den Diözesen der fünf Kontinente aus, begonnen hatte, und die erste Sitzung eines Weges war, den Franziskus 2024 fortsetzen will. Die Synode selbst begann am 4. Oktober, und 464 Delegierte nahmen teil: Kardinäle, Bischöfe, Ordensleute und Laien, darunter Frauen. Erstmals bei einer Synode stattete der Papst Laien mit Stimmrecht aus. An kreisförmig angeordneten Tischen boten die Synodenväter und -mütter Denkanstöße und Antworten auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kirchen in aller Welt zu Themen wie die Rolle der Laien und der Frauen, das Amt der Bischöfe, das Priestertum, die digitale Mission, Ökumene und Missbrauch. Alles floss in einen Abschlussbericht, der am 28. Oktober als eine Art Zwischenstand der Synode beschlossen wurde.
Am 11. Oktober wurden etwa 50 Pfarren und Institutionen mit dem Prädikat a+o | akzeptierend und offen der REGENBOGENPASTORAL ÖSTERREICH ausgezeichnet. In der Erzdiözese Wien gehören neben Breitenfeld die Pfarren „Zur Frohen Botschaft“, Franz von Sales und Schwechat sowie die Katholische Hochschuljugend, die Jungschar und die Katholische Jugend zu den ersten Prädikats-Empfängerinnen. Zur deutlichen Sichtbarmachung und stärkeren Bewusstwerdung unserer pastoralen Grundhaltung und deren konkreten Umsetzung, dient das Prädikat und das dazugehörige Logo, das am Südeingang der Kirche und am Pfarrhof angebracht wurde. Dass diese Bemühungen auf dem Weg zu einer Kirche, in der die Vielfalt partnerschaftlicher Lebensentwürfe wahrgenommen und begleitet wird, ganz im Sinn von Papst Franziskus sind, zeigte die Veröffentlichung der Erklärung „Fiducia supplicans“ am dritten Adventsonntag, in der die Segnung von Paaren, die nicht kirchlich heiraten können, und von gleichgeschlechtlichen Paaren erlaubt wurde.
Im Jahr 2023 wurden drei Ausgaben unseres Pfarrblatts herausgegeben, in einer davon wurde das vom PGR beschlossene Pastoralkonzept ausführlich vorgestellt.
Fünf Abende wurden im Rahmen des Katholischen Bildungswerks durchgeführt.
Fünf AGO-Actiongottesdienste wurden für Kinder und Familien gefeiert, die auch heuer wieder in Kooperation von drei Pfarren angeboten werden. Daneben feiern wir an allen Sonntagen (außer in den Schulferien) Kindergottesdienste, die regen Zuspruch erfahren.
An fast allen Sonntagen gibt es auch ein Pfarrcafé, das aufgrund der großen Teilnahme weiterhin im Pfarrsaal stattfindet.
Jede Woche treffen sich Kinder und Jugendliche in den Jungschar- und Ministrantenstunden sowie die „musikalischen Grashüpfer“, regelmäßig treffen sich die verschiedenen Runden für Senior:innen, der Pfarrchor und Bibelrunden und spirituelle Angebote von der „Oase“ bis zum“ Sing along“, einmal im Monat treffen wir einander zur Geburtstagsmesse und zur Assisi-Runde.
Allen, die durch diese und viele weitere Angebote die Vielfalt des Pfarrlebens ermöglichen, sei an dieser Stelle ein großer Dank ausgesprochen!
Einige Zahlen:
2023 wurden 25 Kinder in unserer Pfarre getauft.
Die Feier der Erstkommunion wurde auch 2023 in den Pfarren der Josefstadt mit den Kindern der 3. Klassen Volksschule gefeiert, in Breitenfeld gingen am 7. Mai 19 Kinder zur Erstkommunion
Am 21. Mai spendete Provinzial Siegfried Kettner SDB 16 Jugendlichen das Firmsakrament.
12 Brautpaare aus der Pfarre haben sich das Sakrament der Ehe gespendet, allerdings hat nur ein Paar in unserer Pfarrkirche ihre Hochzeit gefeiert.
Fünf Personen sind wieder in die Kirche eingetreten, leider haben 184 Personen ihren Kirchenaustritt erklärt (Zeitraum Dez 2022-Nov 2023)
33 Pfarrangehörige sind im Jahr 2023 verstorben.
Mit Stichtag 31. Dezember 2023 leben 4.332 Katholik:innen in unserer Pfarre, das sind 190 weniger im Vergleich zum Vorjahr.
Gott, der die Zeit in Händen hält, möge das kommende Jahr 2024 mit seinem Segen begleiten!
[Gregor Jansen, 31.12.2023]
Am 11. Oktober 2023 hat die REGENBOGENPASTORAL ÖSTERREICH der Pfarre Breitenfeld das a+o | akzeptierend und offen | Prädikat verliehen.
Im Anschluss an die Sitzung des PGR am 13.10. haben wir am Südeingang der Kirche und beim Pfarrhaustor die Plaketten angebracht.

Mit der Beantragung und Verleihung des a+o | akzeptierend und offen | Prädikat verpflichten sich Pfarrgemeinden durch den Pfarrgemeinderat, Organisationen und Institutionen durch ihre Leitungsgremien …

Weitere Informationen gibt es auf der Website der Regenbogenpastoral: http://www.regenbogenpastoral.at/a-o-praedikat
Erklärung „Ja zur Vielfalt“ des Pfarrgemeinderats:
https://www.breitenfeld.info/ja-zur-vielfalt/
Die Gedanken zur Predigt am 15.10.2023 können hier nachgelesen werden: Verleihung a+o Predigtgedanken

Der Reinerlös des Flohmarkts unterstützt die Arbeit und die Angebote unserer Pfarrcaritas und kommt damit denen zugute, die es wirklich brauchen. Danke!
Ab dem 1. Oktober wollen wir wieder die Möglichkeit des Kommunionempfangs unter beiden eucharistischen Gestalten ermöglichen. Allerdings erscheint das gemeinsame Trinken Vieler aus einem gemeinsamen Kelch noch nicht angemessen.
Im PGR-Ausschuss für Liturgie, Bibel und Kirchenraum haben wir daher folgende Regelung beschlossen:
Seitlich von den Kommunionspender:innen der Brotkommunion (des Leibes Christi) werden künftig wieder Spender:innen mit dem Kelch (dem Blut Christi) stehen. Wer unter beiden Gestalten kommunizieren will, ist eingeladen, die Hostie in der Hand zu behalten und sie dann ein wenig in den konsekrierten Wein einzutauchen und danach zu kommunizieren. Bitte achtet jedenfalls darauf, nicht mit den Fingern in den konsekrierten Wein zu tauchen.
Wer verkühlt oder sonst erkrankt ist, wird mit Rücksicht auf die Mitfeiernden in dieser Zeit auf die Kelchkommunion verzichten.
Das Patrozinium unserer Kirche feiern wir am kommenden Sonntag, 1. Oktober. Nach der Festmesse in der Kirche feiern wir am Uhlplatz (oder bei schlechter Witterung im Pfarrsaal) bei Speis und Trank und guter Stimmung weiter. Heuer mit einem ganz besonderen Schwerpunkt: Wir holen nämlich das Fest quasi nach, das wir Dr. Max Angermann zu seiner Priesterweihe vor zwei Jahren „geschenkt“ haben, das aber aufgrund der damaligen Corona-Einschränkungen nicht in der vorgesehenen Form stattfinden konnte. Max wird also nicht nur in der Messe predigen, sondern auch danach mit vielen Besucher:innen ins Gespräch kommen. Ein kleines Quiz mit zehn interessanten Fragen („Fun Facts“) rund um Max ist bereits vorbereitet.

Ab Sonntag, 10. September, laden wir nach der 9:30-Messe wieder zum Pfarrcafé im Pfarrsaal ein. Herzlichen Dank an Katharina Mayr für die Organisation und allen, die sonntags die Durchführung eines Pfarrcafés übernehmen. Alle Mitwirkenden freuen sich darauf, viele Besucherinnen und Besucher empfangen und verwöhnen zu dürfen – wir freuen uns auf viele bekannte und besonders auf neue Gesichter!
Unsere „Tante Henriette“, wie sie von vielen in der Pfarre liebevoll genannt wird, konnte vor einigen Tagen ihren 100. Geburtstag feiern. Als ich vor zehn Jahren nach Breitenfeld kam, war ihr 90. Geburtstag eines der ersten Feste, bei dem ich dabei sein durfte. Damals hat sie sich eine Fahrt im Heißluftballon gewünscht, die sie dann auch angetreten hat.
Henriette ist eine vielfältig interessierte Frau, die vor allem dem Freundeskreis und Bildungswerk seit langem verbunden ist. Ihre Werkeinführungen anlässlich der Theaterfahrten nach Baden waren immer ein Erlebnis. Noch bis vor wenigen Jahren hat sie regelmäßig die Sonntagsmesse in Breitenfeld mitgefeiert (und Stichworte der Predigt eifrig mitnotiert).
Liebe Henriette, im Namen der ganzen Pfarre Breitenfeld
wünsche ich Dir alles Gute und Gottes Segen zu Deinem großen Fest!
Dein Pfarrer Gregor
Am 29. Juni 2002 wurde ich im Stephansdom zum Priester geweiht. Seit zehn Jahren darf ich als Pfarrmoderator mit euch in Breitenfeld Christ sein.
Die Abendmesse am Hochfest der Apostel Petrus und Paulus feiere ich in Dankbarkeit und mit der Bitte, weiterhin einen guten Dienst tun zu dürfen.
Herzliche Einladung zur Mitfeier der Abendmesse um 18:30 oder zu einem kurzen Gebetsgedenken an diesem Tag!
Euer dankbarer Pfarrer Gregor
Aufgrund der unsicheren Wetterprognosen für die nächsten Tage haben sich die drei beteiligten Pfarren darauf verständigt, dass wir erstmals die „Regenvariante“ verwenden werden:
9:00 gemeinsame Festmesse in der Pfarrkirche Breitenfeld
im Anschluss (sofern das Wetter es zulässt) verkürzte Prozession (ohne Stationsaltäre)
Liturgischer Abschluss mit eucharistischem Segen wieder in der Kirche
Die Agape findet auf jeden Fall in Breitenfeld statt, je nach aktueller Wetterlage am Uhlplatz oder im Pfarrsaal.
Charakteristik der Pfarre Breitenfeld:
„… dann leuchtet sie allen im Haus“ (Matthäusevangelium 5,15)
Die Pfarre Breitenfeld wurde 1898 im Zuge der Entwicklung der Stadtviertel um die neu entstehende Gürtelstraße gegründet. Teile der Pfarren des 8. und 9. Bezirks wurden mit Bereichen der Bezirke 16, 17 und 18 zu einem neuen Pfarrgebiet vereint.
Im Gebiet der Pfarre Breitenfeld herrscht eine kulturelle und religiöse Vielfalt: Hier leben Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religionszugehörigkeit und verschiedener ökonomischer und sozialer Lebenssituationen. Das Pfarrgebiet ist vielfältig und heterogen: Gebiete innerhalb des Gürtels unterscheiden sich von denen außerhalb, die Gegend um den Brunnenmarkt unterscheidet sich vom Gebiet im 18., der Yppenplatz vom Zimmermannplatz …
Der dominierende Straßenzug des Gürtels durchschneidet das Pfarrgebiet, wirkt im Selbstverständnis der Pfarre aber auch als eine einende Klammer.
Die Pfarre Breitenfeld ist zudem gekennzeichnet durch eine junge Bevölkerungsstruktur. Der größte Teil der etwa 4.500 Katholik:innen (Dez. 2022: 4.522), die in der Pfarre leben, gehören der Altersgruppe der 21-40jährigen an. Viele davon leben oft nur für wenige Jahre im Pfarrgebiet. Die hohe Fluktuation – in fünf Jahren etwa ein Viertel der Pfarrbevölkerung – durch Neuzugezogene und Wegzüge ist eine Herausforderung für die pastoralen Aufgaben.
Wir möchten als „Kirche mit offenen Türen“ (im übertragenen wie im wörtlichen Sinn) eine deutliche kirchliche Präsenz zeigen.
Zur Wohnbevölkerung der Pfarre gehören unter anderem:
Für die allermeisten dieser Menschen gilt die Feststellung: „Wir wissen nicht, was sie / nicht / von der Pfarre wollen bzw. erwarten“ (PGR-Klausur 10/2022). Es ist eine wichtige Aufgabe, mit den Menschen, die hier leben, ins Gespräch zu kommen
Die Pfarre beschränkt sich aber nicht nur auf ihr Territorium: Wie in den meisten Wiener Pfarren wohnen viele der Menschen, die sich aktiv am Pfarrleben beteiligen, nicht oder nicht mehr im Pfarrgebiet, sondern haben Breitenfeld als ihre „Wahlpfarre“ gefunden bzw. nutzen gezielt einzelne Angebote der Pfarre.
Das erleben wir als Stärken unserer Pfarre:
„Lasst uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen“
(Hebräerbrief 10,24)
Charakteristisch für die Pfarre Breitenfeld ist die Vielfalt der Möglichkeiten: Wer sich engagieren möchte, bekommt dazu Gelegenheit und Unterstützung durch die Pfarrverantwortlichen. Die einzelnen Gruppen agieren eigenverantwortlich und selbstständig. Das führt allerdings auch dazu, dass es zwischen den einzelnen Gruppen nur wenig Kontakt gibt.
Engagierte Gruppen gibt es besonders in den Zielgruppen der Kinder und Jugendlichen, Jungfamilien und Senior:innen. Dagegen fehlen Personen der mittleren Altersgruppe.
Als einende Elemente werden die gefeierten Gottesdienste und die Feste erlebt.
Die Jahre 2021 – 2024 sind weltkirchlich durch den von Papst Franziskus ausgerufenen „Synodalen Prozess“ geprägt. Den „gemeinsamen Weg“ versuchen wir in der Pfarre Breitenfeld dadurch zu leben, dass Ehrenamtliche und Hauptamtliche in geteilter Verantwortung die Pfarre leiten. Entscheidungen sollen transparent und im Dialog mit denjenigen gefunden werden, die von ihnen betroffen sind. Hierfür ist eine Kultur des Dialogs und der Wertschätzung wichtig, der sich die Pfarrverantwortlichen verpflichtet wissen. Uns ist bewusst, dass es in dieser Kommunikation immer Verbesserungspotential gibt.
Einige Statements aus der PGR-Klausur 2022:
Für mich charakterisiert die Pfarre:
Zur Realität der Pfarre gehört auch, dass wir viele Bevölkerungsgruppen nicht oder nur wenig erreichen. Dazu gehören berufstätige „Mittelalte“, junge Menschen (sofern sie sich nicht bereits in der Pfarre engagieren), die im Pfarrgebiet dominierende Gruppe der Studierenden und jungen Erwachsenen. Enttäuschte Katholik:innen und sog. „Fernstehende“ erreichen wir derzeit genausowenig wie Neuzugezogene. Dazu gehört auch die Gruppe derjenigen, die sich in der Institution Kirche nicht angenommen fühlen, weil ihre Lebenssituation nicht der (vermeintlichen) kirchlichen Norm entspricht: Wiederverheiratete, Personen mit Behinderung, LGBTIQ*, materiell Arme …
Für diese Gruppen wollen wir als Pfarre ein einladendes Angebot entwickeln.
Als Pfarre haben wir uns zur Prävention von Gewalt und Missbrauch verpflichtet und entwickeln Schutzkonzepte für die verschiedenen Bereiche. Es gibt eine Präventionsbeauftragte und die pfarrlichen Mitarbeiter:innen (ea und ha) werden geschult.
Das Leben der Pfarre Breitenfeld und der Menschen, die sich hier beheimatet fühlen, findet unter anderem in folgenden Bereichen seinen Ausdruck:
„Ich will dir danken, Herr, vor den Völkern, ich will deinem Namen singen und spielen“
(2 Samuel 22,50)
Wir erleben die liturgischen Feiern als wesentliches Element unseres Glaubens und als spirituelle Beheimatung der Menschen in unserer Pfarre. Wir legen Wert auf die Mitwirkung vieler Personen und Gruppen im Gottesdienst, durch die das gemeinsame Priestertum und die gemeinsame Verantwortung zum Ausdruck kommen.
Was wir anbieten:
Was wir noch entwickeln wollen:
Anstehende Projekte:
Als Christinnen und Christen möchten wir Salz der Erde und Licht der Welt (vgl. Mt 5,13f.) sein. Das konkretisiert sich in der Übernahme sozialer Verantwortung und der tätigen Nächstenliebe.
Als Pfarre möchten wir konkret für die Menschen da sein, die in unserer Umgebung Hilfe benötigen.
Was wir anbieten:
Was wir noch entwickeln wollen:
Wir sehen Gemeinschaft als wesentliche Grundlage des Christseins. Gelebtes Miteinander und das Übernehmen von Verantwortung verbinden Menschen mit der Pfarre und mit der großen Gemeinschaft der Kirche.
Als Pfarre fördern wir Gemeinschaft auf verschiedenen Ebenen, auch über pfarrliche und religiöse Grenzen hinweg.
Was wir anbieten:
Was wir noch entwickeln wollen:
Anstehende Projekte:
Was bereits geschieht:
Was noch umzusetzen ist:
Anstehende Projekte:
Was wir anbieten:
Was wir entwickeln wollen:
Als Pfarre verfügen wir über unterschiedliche Ressourcen, mit deren Hilfe wir unsere Vision der „Kirche mit offenen Türen“ umsetzen wollen.
Die wichtigste und erste Ressource bilden die Personen, die sich in der Pfarre engagieren, die ihren Glauben leben und sich für andere einsetzen:
Zu der nutzbaren Infrastruktur gehören:
Finanzielle Ressourcen:
Die Verantwortung für Finanz- und Bauangelegenheiten liegt beim Vermögensverwaltungsrat, der nach den Vorgaben des Pastoralkonzepts sowie den diözesanen Vorgaben ein Jahresbudget erstellt und für dessen Einhaltung verantwortlich ist.
Finanzielle Einnahmequellen der Pfarre sind im Wesentlichen:

Wir laden herzlich ein zur Mitfeier der Heiligen Woche:
9:30 Segnung der Palmzweige (Start Bennoplatz),
Palmprozession in die Kirche
Hl. Messe mit Kinderwortgottesdienst
8:00 Laudes
15:00-18:00 Beichtgelegenheit
18:30 Liturgie vom Letzten Abendmahl mit Fußwaschung
anschl. Ölbergandacht, Anbetung (in der Marienkapelle)
8:00 Laudes
15:00 Liturgie vom Leiden und Sterben Christi
Wortgottesdienst, Kreuzverehrung, Große Fürbitten
(ohne Kommunionspendung)
Bitte bringen Sie zur Kreuzverehrung Blumen mit!
anschl. Grabwache (bis 19:00)
16:15-18:30 Beichtgelegenheit
8:00 Laudes
9:00-17:00 Grabwache
9:00-12:00 Beichtgelegenheit
21:00 Feier der Osternacht (Start: Osterfeuer am Uhlplatz)
Lichtfeier, Wortgottesdienst, Tauferneuerung, Eucharistie
9:30 Heilige Messe
18:30 Heilige Messe
9:30 Heilige Messe

Der Kreuzweg des Pfarrnetzwerks findet heuer in Stadlau statt:
Donnerstag, 30. März 2023, 18 Uhr, in der Pfarrkirche Stadlau, Gemeindeaugasse 5, 1220 Wien.
Öffis: U2 / S80: Station Stadlau, Straßenbahn 25: Station Langobardenstraße
„Teil der Maßnahmen zur Verhinderung von Gewalt und (sexuellem) Missbrauch ist eine breite interne Information. […]
In jedem Pfarrgemeinderat soll eine Person eigens für diese Thematik beauftragt sein (Präventionsbeauftragte bzw. Präventionsbeauftragter in den Pfarren). Diese Person unterstützt den verantwortlichen Priester beim Wachhalten der Thematik und bei der Einhaltung der Rahmenordnung.“
(Rahmenordnung für die katholische Kirche in Österreich „Die Wahrheit wird euch frei machen“: Maßnahmen, Regelungen und Orientierungshilfen gegen Missbrauch und Gewalt, B.6.3, S. 41)
„Als Pfarre haben wir uns zur Prävention von Gewalt und Missbrauch verpflichtet und entwickeln Schutzkonzepte für die verschiedenen Bereiche. Es gibt eine Präventionsbeauftragte und die pfarrlichen Mitarbeiter:innen (ea und ha) werden geschult.“
(aus dem Pastoralkonzept der Pfarre Breitenfeld)
Ansprechpartnerin für diesen Bereich ist unsere Präventionsbeauftragte Gerlinde Skofitsch.
Kontakt: praevention@breitenfeld.info
Die Rahmenordnung für die katholische Kirche in Österreich „Die Wahrheit wird euch frei machen“ kann hier nachgelesen werden:
https://www.ombudsstellen.at/rahmenordnung
Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie hier:
https://www.ombudsstellen.at/home
Ab 1. März 2023 ist die Pfarrkanzlei zu folgenden Zeiten geöffnet:
Montag 9:00-11:00
Mittwoch 16:00-18:00
Freitag 9:00-11:00
Seit einiger Zeit verfügt die Pfarrkanzlei auch über ein Mobiltelefon, das mittelfristig die Festnetz-Nummer ersetzen wird.
Bitte speichert die neue Nummer ein: 0676 739 53 61
eMail:
kanzlei@breitenfeld.info (Kanzlei)
pfarre@breitenfeld.info (erreicht die Kanzlei und den Pfarrer)
pfarrer@breitenfeld.info (Pfarrer Gregor)