Das Jahr 2021 in Breitenfeld

Wie in jedem Jahr wurde in der Jahresschlussmesse 2021 ein von Pfarrer Gregor zusammengestellter Jahresrückblick verlesen:

Der Jänner begann (wieder) in einem Lockdown, der nach den Weihnachtstagen am 28. Dezember 2020 begonnen hatte. Sollte er zuerst nur bis zum 17. Jänner andauern, wurde er zwei Mal bis zum 7. Februar verlängert. In dieser Zeit waren gemeinsame Gottesdienste nicht möglich: In der Kirche feierte eine kleine Gruppe und die Gottesdienste wurden via facebook im Internet übertragen. Die Jahresschlussmesse 2020 wurde in dieser Art gefeiert, genau wie die folgenden Feiertage Epiphanie, Taufe des Herrn, Maria Lichtmess und alle Sonntage.

Ab dem 7. Februar war dann die öffentliche Feier der Gottesdienste wieder möglich, aber unter einigen Einschränkungen. Neben der FFP2-Maskenpflicht und dem erforderlichen 2m-Abstand war es vor allem das Verbot des gemeinsamen Singens, das die gewohnte Feier der Liturgien beeinträchtigt hat. In der Zeit bis Pfingsten hat der Leiter unserer Kirchenmusik, Francesco Pelizza, mit viel Kreativität und Kooperationen mit kleinen Ensembles die musikalische Qualität der Gottesdienste garantiert. Die Samstag-Vorabendmesse wurde unter dem Titel „Orgelklang“ besonders der anspruchsvollen Orgelmusik gewidmet.

Zehn Tage nach der Wiederaufnahme der öffentlich zugänglichen Gottesdienste begann am Aschermittwoch die österliche Bußzeit. Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens mit Home-Office, Distance Learning in den Schulen und Universitäten, Schließung der Gastronomie und der kulturellen Einrichtungen sollte noch bis in den Mai andauern.

Am Samstag, 13. März, luden wir in die Kirche zu einem Nachmittag der „Ruhe, Einkehr, Meditation und Begegnung“ ein. Mit dem Angebot „Gott lädt dich ein“ beteiligten wir uns an der weltweiten Initiative „Ein Tag mit Gott“, zu der Papst Franziskus in jedem Jahr aufruft.

Das pfarrliche Leben wurde großteils in den virtuellen Raum verlegt: Neben Sitzungen und Besprechungen wurden auch die Treffen der Assisi-Runde, des Bibliologs oder die Firmvorbereitung als zoom-Konferenzen durchgeführt. Am Faschingsdienstag 16. Februar und am 14. April lud die Pfarrjugend zu einer zoom-Quizrunde „Breitenfeld rät“ ein. An den Sonntagen bis zum Sommer haben wir im Anschluss an die Sonntagsmesse zum virtuellen Pfarrcafé unter dem Motto „Breitenfelder Sonntagsplauderei eingeladen.

Im März stellte die Glaubenskongregation in einer „Beantwortung“ fest, dass es auch weiterhin keine Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare in der katholischen Kirche geben darf. Die Veröffentlichung dieses Textes führte zu weltweiten Protesten und Solidaritäts-Aktionen durch katholische Pfarren und Institutionen. Vom 17. März bis 30. April 2021 hing eine 5 m lange Regenbogenfahne weithin sicht-bar am Südturm unserer Pfarrkirche. Damit drückten wir unsere Solidarität mit LGBTIQ*-Personen aus, die durch die vatikanische Erklärung, verletzt wurden. Zudem formulierten PLT und PGR die Erklärung „Ja zur Vielfalt!“:
„Die Vielfalt der Menschen, die bei uns leben und sich in der Pfarre engagieren, schließt auch die Vielfalt der Geschlechtsidentitäten ein.
Als Pfarre heißen wir daher LGBTIQ*-Personen ausdrücklich willkommen. Jede und jeder soll sich in unserer Pfarre heimisch fühlen dürfen. Wenn jemand um pastorale Begleitung, Unterstützung im Gebet oder um den Segen Gottes bittet, werden wir niemanden davon ausschließen.“

Zum ersten „Church Pride Day“ im Juni veröffentlichten wir folgenden Text:
„Wir vernetzen uns mit anderen Pfarren und Personen in der katholischen Kirche, die sich offen, respektvoll und akzeptierend gegenüber Menschen unterschiedlicher sexueller Identitäten verhalten und eine Änderung der römischen Position gegenüber LGBTIQ*-Personen erreichen wollen. Es bewegt sich etwas!
Hierbei fühlen wir uns ermutigt durch die zahlreichen positiven Reaktionen, die es – weit über unsere Pfarrgrenzen hinaus – zur Regenbogenfahne am Kirchturm gegeben hat, für die wir uns herzlich bedanken wollen.
Wir werden weiterhin Zeichen setzen: Zum Einen symbolisch wie mit dem Hissen der Fahne, vor allem aber durch die täglich gelebte Praxis.“
Das Engagement der Pfarre wurde nicht nur in zahlreichen Zeitungs- und Medienbeiträgen erwähnt, sondern führte auch zu einem Beitrag in der ORF-Sendung „Thema“ am 17. Mai, für den auch Pfarrer Gregor interviewt wurde.

Pünktlich vor Mai-Beginn konnten die Renovierungsarbeiten in der Marienkapelle abgeschlossen werden. Nachdem im Herbst 2019 bereits die neue Heizung eingebaut worden war, wurde seit Februar der Raum komplett gereinigt und die Raumschale neu gefasst, wobei die historischen Farbmuster der Wände und der Schlagmetall-Verzierungen als Vorlage herangezogen wurden. Auch die großen Wandgemälde wurden behutsam gereinigt und an wenigen Stellen ausgebessert. Die ursprünglich nicht vorhandene zusätzliche Steinstufe wurde abgetragen und der Parkettboden sowie die Wandverkleidung ergänzt. Schließlich wurde eine komplett neue Raumbeleuchtung geschaffen, die verschiedene Lichtstimmungen für die unterschiedlichen Nutzungen der Kapelle ermöglicht und sowohl die Kuppeldecke erstrahlen lässt als auch die liturgischen Orte hervorhebt. Die endgültige Einrichtung der „neuen“ Marienkapelle wird in enger Abstimmung mit den Gruppen, welche die Kapelle hauptsächlich nutzen, im Jahr 2022 erfolgen.

Im Pfarrhaus wurden im Sommer und Herbst der Sanitär- und Eingangsbereich der Jungschar-Räume adaptiert und neu gestaltet. Weiters wurde die Eingangstür zum Stiegenhaus hin versetzt, ein neuer Fußboden verlegt und die Einrichtung einer Küchenzeile vorbereitet.

Die für den Herbst geplante erste Etappe der Orgel-Generalsanierung musste auf das Frühjahr 2022 verschoben werden, da die Orgelbaufirma mit Schwierigkeiten von Zulieferern konfrontiert war.

Die Bauprojekte wurden bzw. werden von der Erzdiözese großzügig unterstützt (sie übernimmt jeweils 1/3 der Baukosten), für die Marienkapelle und die Orgelsanierung wurden zudem Mittel des Landes- und Bundesdenkmalamts bewilligt.

Anfang Mai erreichten uns dramatische Berichte aus Indien zur dortigen Corona-Situation. Der Heimatpfarrer unseres Kaplans P. Mathew bat um unsere Unterstützung. Mit den 4.400 € einer Sonderkollekte konnten so 70 Familien über 3 Monate versorgt werden. Ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle für die immer wieder sehr große Spendenbereitschaft!

Ab Mai konnten wieder Gruppentreffen und größere Veranstaltungen durchgeführt werden. Zwar galt bei den einzelnen Programmpunkten der Langen Nacht der Kirchen am 28. Mai die Obergrenze von 50 Personen, aber für alle, die dabei waren, war es eine schöne Erfahrung, nach der Verlegung der Langen Nacht 2020 in den virtuellen Raum wieder kulturelle Angebote in der Kirche erleben zu können. An diesem Abend spielte Francesco Pelizza die ersten beiden Konzerte der neuen Reihe „Pfeif drauf – ein Breitenfelder Orgelerlebnis“.

Die in der Josefstadt lebende Kärntner Künstlerin Ina Loitzl prägte ab dem Pfingstwochenende bis zum Sommer mit ihrer Kunstinstallation „LINGUA – mit vielen Zungen sprechen“ unsere Kirche: Über dem Altar schwebte weithin sichtbar eine aus Kunstleder und Latex gefertigte überdimensionale Zunge. LINGUA steht dabei sowohl für die Zunge als auch für die Stimme bzw. Sprache: Passend zur Pfingsterzählung der Apostelgeschichte, wo berichtet wird, dass die Apostel in Jerusalem so predigten, dass „jeder sie in seiner/ihrer Sprache verstand“ forderte die Installation zur Reflexion heraus, wo wir mit unserer Sprache oder Sprachlosigkeit an Grenzen stoßen oder wie wir diese überwinden können. Mehrere Veranstaltungen in der Langen Nacht der Kirchen und am „Tag der Achtsamkeit“ am 12. Juni sowie Treffpunkte mit der Künstlerin luden zu Reflexion und Austausch ein genau wie die interaktive Wand unter der Orgelempore, wo Kirchenbesucher_innen ihre persönlichen Beiträge aufschreiben und anheften konnten. Die Kunstinstallation wurde am 23. Mai in der ORF-Sendung „Orientierung“ vorgestellt.

Am „Tag der Achtsamkeit“ wurde am Uhlplatz auch ein Bücherflohmarkt zugunsten unserer Pfarrcaritas durchgeführt.

Am 19. Juni wurde im Stephansdom Max Angermann zum Priester geweiht, einen Tag darauf feierte er seine Primiz in Breitenfeld. Er ist seit Jahrzehnten in der Pfarre aktiv, ab 1993 als ehrenamtlicher Diakon. Er hat vielfältige Initiativen im Bildungsbereich gesetzt und hierbei sowohl mit Elmar Mayer als auch mit Otto Berger eng zusammengearbeitet. Neben dem Glaubenskurs und der ökumenischen Bibelrunde war Max über viele Jahre der „Wallfahrtsdirektor“ der alljährlichen Fußwallfahrt nach Mariazell.
Die tiefe Verbundenheit des Neupriesters mit Breitenfeld wurde dadurch zum Ausdruck gebracht, dass Max zur Primiz den Kelch des 2014 verstorbenen Elmar Mayer geschenkt bekommen hat.
Als Diakon war er nicht nur in Breitenfeld, sondern in vielen anderen Pfarren sowie in der Telefonseelsorge unterstützend tätig. Er veröffentlichte zahlreiche Predigten und verfasst regelmäßig Beiträge im „Predigtforum“ der Redemptoristen und in der Zeitschrift „DiaKontakte“. Max ist immer wach und kritisch gegenüber manchen Entwicklungen in der Kirche ist, was auch durch seine Mitarbeit in der „Pfarrerinitiative“ deutlich wird. Seit Herbst 2021 wirkt Max als Kaplan in der Pfarre Atzgersdorf.

In den Sommerferien konnte das Jungscharlager wieder in St.Peter/Au durchgeführt werden. Unter Einhaltung der notwendigen Corona-Maßnahmen konnten die teilnehmenden Kinder eine erlebnisreiche und fröhliche Woche erleben. Ein großer Dank an das Jungscharlager-Team rund um Jakob Steinmetz!

Ende August machte sich nach der Corona-bedingten Absage 2020 wieder eine Fußwallfahrergruppe auf den Weg nach Mariazell.  15 Personen wanderten zwischen 23. und 27. August von Rodaun nach Mariazell und wurden von Michael Kobermann und Daniel Schönthaler im Begleitfahrzeug umsorgt. Die Buswallfahrt am 27. August brachte 10 weitere Personen, darunter Pfarrer Gregor nach Mariazell, wo sie gemeinsam mit den Fußwallfahrer_innen zum Gottesdienst in die Michaelskapelle einzogen. Heuer waren die Tage der Fußwallfahrt von sehr regnerischem Wetter geprägt und dadurch besonders herausfordernd.

Die Eröffnungsveranstaltung des Breitenfelder Bildungswerks am 28. September sollte die einzige Präsenz-Veranstaltung des Bildungswerks im Jahr 2021 bleiben. Jad Turjman war mit seiner Stand-Up-Comedy „Der Flüchtling Ihres Vertrauens“ zu Gast in unserer Kirche.

Im September hatte unsere Pastoralassistentin Martina Aulehla einen Unfall mit dem Fahrrad. Die Verletzungen haben sich als so langwierig herausgestellt, dass sie leider noch immer im Krankenstand ist. Wir wünschen gute Genesung und Erholung!

Im Oktober begann der weltweite synodale Prozess der katholischen Kirche, zu dem Papst Franziskus aufruft. Möglichst viele Personen sollen sich an den Gesprächen beteiligen und sich mit ihren Überlegungen einbringen. In unserer Pfarre haben wir zu virtuellen Treffen an den Adventsonntagen eingeladen und wollen auch weiter Angebote zum Mitreden und Mitdenken anbieten. Auch die Klausur des Pfarrgemeinderats hat sich mit den Fragestellungen der Synode befasst.

Ebenfalls im Oktober haben wir mit dem Franziskusfest am Uhlplatz die Reihe der sonntäglichen Pfarrcafés wieder aufgenommen. Dies war leider nur bis Ende November möglich, da dann erneut ein Lockdown begonnen hat.

Sehr kreativ war im vergangenen Jahr auch wieder das Kinderliturgieteam unserer Pfarre. Neben dem vielfältigen Engagement zu den sonntäglichen Kinderwortgottesdiensten (zu Jahresbeginn und im Frühjahr zum Teil virtuell oder im Pfarrsaal, im Advent mit Live-Stream aus der Marienkapelle) wurden auch wieder AGO-Actiongottesdienste gefeiert: Am 30. Mai unter dem Titel „Rauskommen“, am 17. Oktober „Immer anders“ und schließlich zur Kinderkrippenfeier am Heiligen Abend mit dem Titel „Familie wird“. Seit diesem Jahr arbeiten wir mit der Pfarre Kaiserebersdorf zusammen, wo jetzt auch AGO-Gottesdienste gefeiert werden.

Ab dem 22. November galt bis zum 12. Dezember wieder ein Lockdown, durch den die pfarrlichen Angebote mit Ausnahme der Gottesdienste und der Online-Veranstaltungen wieder abgesagt werden mussten.

An den Weihnachtstagen konnten die Gottesdienste in der gewohnten Form stattfinden und wurden gut besucht.

 

Auch 2021 mussten wir von lieben Menschen Abschied nehmen:

Am 26. Jänner starb Bernhard Linse nach langer Krankheit im 65. Lebensjahr. Seit Jahrzehnten mit der Pfarre Breitenfeld verbunden, hat er als Pastoralassistent gemeinsam mit Pfarrer Elmar Mayer die Pfarre 12 Jahre lang geprägt, bevor er 1999 als Vikariatssekretär vom damaligen Bischofsvikar Toni Berger in das Vikariat Wien-Stadt an den Stephansplatz geholt wurde. Am 5. Februar wurde er in unserer Kirche verabschiedet, aufgrund des zu dieser Zeit geltenden Lockdowns haben wir die Auferstehungsmesse im August gefeiert.

Am 20. Juli starb Michael Lugger nach längerer Krankheit im Alter von 69 Jahren. Neben seinem vielfältigen gesellschaftlichen Engagement insbesondere in der Erwachsenenbildung und im interreligiösen Dialog war er über viele Jahre als ehrenamtlicher Organist in unserer Pfarre tätig. Sein musikalisches Markenzeichen war das instrumentale „Salve Regina“ am Ende jeder Abendmesse, die er gespielt hat. Er hat auch seit vielen Jahren die Jahresschlussmesse musikalisch gestaltet. Am 31. Juli wurde er am Zentralfriedhof verabschiedet, die Auferstehungsmesse feierten wir am 9. Oktober.

 

Einige Zahlen:

2021 wurden 22 Kinder getauft, davon 7 in unserer Kirche und 15 auswärts.
Die Feier der Erstkommunion wurde 2021 in allen Pfarren des Dekanats ausgesetzt, die aktuelle Erstkommunion-Vorbereitung begann im November mit den Kindern der 3. Klassen Volksschule.
Am 16. Oktober spendete Gen.-Sekr. Peter Schipka 27 Jugendlichen das Firmsakrament, wovon 12 Jugendliche sich bereits 2020 vorbereitet hatten.
14 Brautpaare aus der Pfarre haben sich das Sakrament der Ehe gespendet, allerdings haben alle auswärts ihre Hochzeit gefeiert.
Eine Person ist wieder in die Kirche eingetreten, leider haben 130 Personen ihren Kirchenaustritt erklärt.
42 Pfarrangehörige sind im Jahr 2021 verstorben.

Am 31. Dezember 2021 leben 4.302 Katholik_innen in unserer Pfarre.

 

Gott, der die Zeit in Händen hält, möge das kommende Jahr 2022 mit seinem Segen begleiten!

Corona-Hilfe für Indien

Einige werden sich noch erinnern, dass wir vor dem Sommer eine Sonderkollekte für die von der Covid19-Pandemie besonders betroffene Heimatpfarre unseres Kaplans P. Shaiju Mathew durchgeführt haben. Damals sind 4.400 € erreicht worden, die wir dem Pfarrer, Fr. Sebastian Kizhakkethil überwiesen haben.

Am Morgen des 24. Dezember hat uns Fr. Sebastian einen Bericht geschickt, wie die Unterstützung eingesetzt wurde: Fünf an Covid19 erkrankten Personen wurde die medizinische Versorgung ermöglicht. Darüber hinaus erhielten 70 besonders armutsbetroffene Familien eine dreimonatige Lebensmittel-Unterstützung.

Fr. Sebastian bedankt sich sehr herzlich für die Unterstützung, die direkt bei den besonders Betroffenen angekommen ist, und wünscht allen in der Pfarre Breitenfeld gesegnete Weihnachten und ein gutes Neues Jahr.

Sein Bericht (in englischer Sprache) kann hier nachgelesen werden: PROJECT REPORT

Aktuelle Corona-Regeln für die Pfarre

Mit Wirkung vom 12.12.2021 (aktualisiert 4.2.2022) sind folgende Änderungen der bisherigen Regelungen in Kraft:

Gottesdienste:

Für Gottesdienste gilt weiterhin für alle Mitfeiernden die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen (ausgenommen sind wie bisher Kinder unter 6 Jahren sowie Personen, die mit ärztlicher Bestätigung aus gesundheitlichen Gründen keine FFP2-Maske tragen können; Kinder ab dem 6. bis 14. Lebensjahr sowie Schwangere dürfen auch einen MNS tragen).
Der erforderliche Mindestabstand wurde auf 1 Meter zu Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, verkürzt.
Alle Personen, die liturgische Dienste übernehmen, müssen einen „3G-Nachweis“ erbringen.

Alle Regelungen sind in der Rahmenordnung der Österreichischen Bischofskonferenz nachzulesen.

 

Andere pfarrliche Veranstaltungen:

Für alle nicht-gottesdienstliche Zusammenkünfte (Gruppenstunden, Seniorenrunden, Chor, Sakramentenvorbereitung …) gilt die 2G-Regel und FFP2-Maskenpflicht. In Innenräumen dürfen maximal 50 Personen teilnehmen.
Alle Teilnehmer haben diesen Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.

Konsumation:
Für die Konsumation gelten folgende Regelungen:

  • Einlass gemäß dem Prinzip Geimpft – Genesen (2G) (siehe oben)
  • Es gilt zusätzlich Maskenpflicht für die Bedienung, sowie für alle Gäste abseits des Sitzplatzes
  • Der Verantwortliche hat einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept zu erstellen
  • Außerdem müssen die Kontaktdaten erhoben werden (s. nächster Punkt)
  • Selbstbedienung ist zulässig, wenn geeignete Hygienemaßnahmen gesetzt werden (z.B. Desinfektionsmittel vor dem Buffet)

 

Kontaktdatenerhebung:

Für alle Veranstaltungen unabhängig der Teilnehmerzahl gilt die Pflicht zur Erhebung der Kontaktdaten (§ 19 der 6. COVID-19-SchuMaV):

–  von Personen, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten am betreffenden Ort aufhalten
–  Vor- und Familienname, Telefonnummer und wenn vorhanden E-Mail-Adresse
– Bei Besuchergruppen, die ausschließlich aus im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen bestehen, ist die Bekanntgabe der Daten von nur einer volljährigen Person ausreichend
– Die Daten sind mit Datum und Uhrzeit des Betretens zu versehen
– Die Daten sind der Bezirksverwaltungsbehörde auf Verlangen zur Verfügung zu stellen, eine sonstige Verarbeitung ist nicht erlaubt
– Es ist sicherzustellen, dass die Daten nicht durch Dritte einsehbar sind
– die Daten sind für die Dauer von 28 Tagen vom Zeitpunkt ihrer Erhebung aufzubewahren und danach unverzüglich zu löschen
– Bitte dafür das Kontaktdatenformular bzw. bei festen Gruppen eine Anwesenheitsliste verwenden.

Die Kontaktdatenerhebung liegt in der Zuständigkeit der jeweiligen Gruppenverantwortlichen.

 

Die in Wien aktuell gültigen Regeln sind hier zusammengefasst:
https://coronavirus.wien.gv.at/neue-corona-regeln/

 

Regelungen für Kinder und Jugendliche:

Ausgenommen von der 2G-Regel sind Kinder unter 6 Jahren.
Für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren ist der sog. Ninja-Pass weiterhin als „2G-Zertifikat“ gültig.
Für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren gilt der Ninja-Pass nicht als Eintrittstest. In Wien benötigen sie am Wochenende einen PCR-Test.
Jugendliche über 15 Jahren sind Erwachsenen gleichgestellt.

 

Pfarrkanzlei, Einzelgespräche:

In der Pfarrkanzlei sowie bei (seelsorglichen) Einzelgesprächen ist eine FFP2-Maske zu tragen.

 

Da sich die Vorgaben entsprechend der Pandemie-Entwicklung weiter verändern können, bitte ich die Gruppenverantwortlichen darum, die jeweils aktuellen Regelungen im Auge zu behalten.

Alle aktuellen Richtlinien der Erzdiözese Wien sind hier zusammengestellt:
https://www.erzdioezese-wien.at/pages/inst/14428131/gemeindeentwicklung/themenjahre/corona/article/83044.html

 

Gregor Jansen
Stand: 04.02.2022

Absage der pfarrlichen Präsenz-Veranstaltungen – Gottesdienste finden statt

Schon vor einer Woche haben wir das für diesen Sonntag geplante MitarbeiterInnen-Dankfest auf einen (noch zu definierenden) Zeitpunkt verschoben, an dem wir uns wieder unbeschwert treffen können. Der nun ausgerufene allgemeine Lockdown führt dazu, dass wir alle pfarrlichen Präsenz-Veranstaltungen vorerst absagen müssen.

Gottesdienste werden weiterhin öffentlich zugänglich sein. Hierfür wird wieder die 2m-Abstandsregel eingeführt, das gemeinsame Singen wieder stark reduziert und die bereits vom Frühjahr bekannten Regeln reaktiviert. Danke, dass sich in unserer Pfarre alle bisher so gut an die Regelungen gehalten haben, so dass es keine sehr große Umstellung sein wird.

Die Wochentagsmessen werden wieder in der Kirche gefeiert, da in der Kapelle der vorgeschriebene 2m-Abstand nicht eingehalten werden kann.

Die Rahmenordnung der Bischofskonferenz kann hier heruntergeladen werden: Rahmenordnung Gottesdienste

Um all denen, die nicht zu den Gottesdiensten in die Kirche kommen wollen, die Mitfeier zu ermöglichen, werden wir bereits ab diesem Sonntag die 9:30-Messe wieder auf der facebook-Seite der Pfarre übertragen.

Der nun notwendig gewordene allgemeine Lockdown umfasst nach derzeitiger Planung die ersten drei Adventsonntage und auch den Feiertag am 8. Dezember. Ich wünsche uns allen trotz der Einschränkungen eine gute und gesegnete Zeit!

Aktualisierte Corona-Regeln (18.11.2021)

Mit Wirkung vom 14.11. (bundesweite Regelungen; Rahmenordnung für Gottesdienste) bzw. 19.11. (zusätzliche Regelungen für Wien) sind folgende Änderungen der bisherigen Regelungen in Kraft:

 

Gottesdienste:

Für Gottesdienste gilt weiterhin für alle Mitfeiernden die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen (ausgenommen sind wie bisher Kinder unter 6 Jahren sowie Personen, die mit ärztlicher Bestätigung aus gesundheitlichen Gründen keine FFP2-Maske tragen können; Kinder ab dem 6. bis 14. Lebensjahr sowie Schwangere dürfen auch einen MNS tragen).
Alle Personen, die liturgische Dienste übernehmen, müssen einen „3G-Nachweis“ erbringen.

Alle Regelungen sind in der Rahmenordnung der Österreichischen Bischofskonferenz aufgeführt: https://www.bischofskonferenz.at/dl/NOnlJmoJkKMKJqx4KJKJKJKLMlNN/Rahmenordnung_der_OEBK_zur_Feier_oeffentlicher_Gottesdienste_ab_13112021_pdf

 

Andere pfarrliche Veranstaltungen:

Es ist zu beachten, dass für Personen, die weder geimpft noch genesen sind, eine Ausgangsbeschränkung besteht („Lockdown“), die natürlich auch die Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen (mit Ausnahme der Gottesdienste) umfasst.

Für alle nicht-gottesdienstliche Zusammenkünfte (Gruppenstunden, Seniorenrunden, Chor, Sakramentenvorbereitung …) gilt somit die „2G-Regel“ bzw. bei Zusammenkünften von mehr als 25 Personen die „2G+“-Regel.
Alle Teilnehmer haben diesen Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.

Wenn die „2G+“-Regel nicht gilt, muss in Innenräumen eine FFP2-Maske getragen werden.

Für alle Bereiche, in denen Speisen oder Getränke konsumiert werden (Pfarrcafé, aber auch in Gruppenstunden), gilt neben der „2G-Regel“ zusätzlich die Pflicht, abseits des Sitzplatzes eine FFP2-Maske zu tragen.

 

Regelungen für Kinder und Jugendliche:

Ausgenommen von der 2G-Regel sind Kinder unter 6 Jahren.
Für Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren gilt 3G mit erweiterten Testgültigkeiten: 48 Stunden beim Antigen-Schnelltest und 72 Stunden beim PCR-Test. In dieser Altersgruppe gilt auch ein vollständig ausgefüllter Ninja-Pass als Eintrittsberechtigung bis zum jeweiligen Ende der Woche.
Für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren gilt der Ninja-Pass nicht als Eintrittstest. In Wien gilt für sie 2,5G und jeder Schultest einzeln für sich.

 

Kontaktdatenerhebung:

Für alle Veranstaltungen ab einer Teilnehmerzahl von 26 Personen gilt die Pflicht zur Erhebung der Kontaktdaten (§ 18):
–  von Personen, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten am betreffenden Ort aufhalten
–  Vor- und Familienname, Telefonnummer und wenn vorhanden E-Mail-Adresse
– Bei Besuchergruppen, die ausschließlich aus im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen bestehen, ist die Bekanntgabe der Daten von nur einer volljährigen Person ausreichend
– Die Daten sind mit Datum und Uhrzeit des Betretens zu versehen
– Die Daten sind der Bezirksverwaltungsbehörde auf Verlangen zur Verfügung zu stellen, eine sonstige Verarbeitung ist nicht erlaubt
– Es ist sicherzustellen, dass die Daten nicht durch Dritte einsehbar sind
– die Daten sind für die Dauer von 28 Tagen vom Zeitpunkt ihrer Erhebung aufzubewahren und danach unverzüglich zu löschen
– Bitte verwenden Sie dafür das Kontaktdatenformular bzw. bei festen Gruppen eine Anwesenheitsliste

Die Kontaktdatenerhebung liegt in der Zuständigkeit der jeweiligen Gruppenverantwortlichen. Sinnvoll und daher dringend empfohlen ist die Kontaktdatenerhebung auch für Gruppen unter 25 TeilnehmerInnen.

 

Pfarrkanzlei, Einzelgespräche:

In der Pfarrkanzlei sowie bei (seelsorglichen) Einzelgesprächen ist eine FFP2-Maske zu tragen.

 

Da sich die Vorgaben entsprechend der Pandemie-Entwicklung weiter verändern können, bitte ich die Gruppenverantwortlichen darum, die jeweils aktuellen Regelungen im Auge zu behalten: https://www.erzdioezese-wien.at/dl/rNnsJKJnLollJqx4KJK/2021-11-12_Tabelle_Stand_17112021_pdf

Alle aktuellen Richtlinien sind hier zusammengestellt:
https://www.erzdioezese-wien.at/pages/inst/14428131/gemeindeentwicklung/themenjahre/corona/article/83044.html

 

Gregor Jansen
Stand: 18.11.2021

VERSCHIEBUNG des Dankfestes

Liebe ehrenamtlich in der Pfarre Engagierte!

Nach Rücksprache im Pfarrleitungsteam bin ich zu der Entscheidung gekommen, dass es besser ist, am kommenden Christkönigs-Sonntag das Dankfest für die Ehrenamtlichen nicht stattfinden zu lassen. Selbst wenn es nach den verschärften Regeln erlaubt wäre, erscheint es mir nicht sinnvoll, angesichts der momentan explodierenden Infektionszahlen ein Fest mit über 50 Personen auszurichten, die über einen längeren Zeitraum im Pfarrsaal eine fröhliche Zeit verbringen.
Ich habe in meinem persönlichen Umfeld erlebt, dass auch vollständig geimpfte und getestete Personen sich mit Covid19 infiziert haben, obwohl sie alle Schutzmaßnahmen befolgt haben. Wir leben nun einmal in einer Zeit, in der jeder zusätzliche Kontakt ein potentielles Risiko darstellt angesichts einer deutlich ansteckenderen Virus-Variante.

Daher wollen wir die jetzigen Entwicklungen abwarten und planen, im Frühjahr ein Dankfest ausrichten zu können, bei dem wir wieder in unbeschwerterer Runde zusammenkommen können.

Danke für Euer Verständnis!
Euer Gregor

Wir trauern um Dr. Michael Lugger (09.05.1952 – 20.07.2021)

[Bild: Amita und Michael Lugger, Mai 2019]
 
UPDATE:
Für alle, die nicht persönlich zur Verabschiedung am Zentralfriedhof kommen können, wird ein Live-Stream zur Verfügung gestellt:
https://trauerfeier.tv/livestream/michael-lugger-31-07-2021/
 
Am 20. Juli ist unser lieber Michael Lugger nach längerer, schwerer Krankheit, die er in tiefem Gottvertrauen ertragen hat, im AKH verstorben.
Neben seinem vielfältigen gesellschaftlichen Engagement insbesondere in der Erwachsenenbildung und im interreligiösen Dialog war er über viele Jahre als ehrenamtlicher Organist in unserer Pfarre tätig. Sein musikalisches Markenzeichen war das instrumentale „Salve Regina“ am Ende jeder Abendmesse, die er gespielt hat.
Von meinem ersten Tag in Breitenfeld an war er ein guter Freund und Gesprächspartner.
In tiefer Anteilnahme teilen wir die Trauer mit seiner geliebten Frau Amita, die ihn während der Spitalsaufenthalte der letzten Monaten hingebungsvoll unterstützte.
 
Die stv. Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert schreibt in ihrem persönlichen Nachruf:
Dr. Michael Lugger, langjähriger Bezirksrat und Vorsitzender des Bezirksparlaments, ist von uns gegangen. Es war ein Glück, einen derart respektvollen, besonnenen und klugen Menschen um sich zu wissen. Michael ist allen zuerst als Mensch begegnet – ungeachtet ihrer Herkunft, Religion oder politischen Gesinnung. Besonders dankbar bin ich für Michaels großes Engagement für unser Bezirksmuseum, die Volksbildung und den Interreligiösen Dialog! Ruhe in Frieden!

Wir verabschieden uns von unserem Freund Michael Lugger:
 
– am Samstag, 31. Juli 2021, 11:00 Uhr:
  Verabschiedung am Zentralfriedhof, Halle 2 (Tor 2)
 
– am Samstag, 9. Oktober 2021, 18:30 Uhr:
  Auferstehungsmesse in der Pfarrkirche Breitenfeld (Uhlplatz)

 
Lieber Michael! Mögest du in Frieden ruhen!
Traurig und dankbar,
Dein Pfarrer, Cartellbruder und Freund Gregor Jansen
 
Ein Radio-Feature aus dem Jahr 2019 lässt Michael gemeinsam mit Amita noch einmal zu Wort kommen – ich erinnere mich gern an viele Gespräche mit ihm:

Sonntag 27. Juni 2021: Church Pride Day

Im März wurde die Österreich-weite Initiative „Segen für alle“ gegründet. Sie will in vielen Pfarren Zeichen der Toleranz und des Respekts gegenüber LGBTIQ*-Personen setzen.

An diesem Sonntag 27. Juni lädt die Initiative dazu ein, anlässlich des LGBTIQ*-Pride Day (28. Juni) auch in den Kirchen deutlich zu sagen, dass Menschen jeder sexuellen Orientierung und Identität willkommen sind. Das soll der „Church Pride Day“ zum Ausdruck bringen, den wir in der Messe um 9:30 begehen wollen.

Wenn wir vom „Segen für alle“ sprechen, bedeutet das vor allem, dass alle Menschen, die sich die Begleitung und den Segen durch die Kirche wünschen, bereits ein Segen sind: Füreinander in ihrer Partnerschaft und Familie und auch für die Kirche.

 

„Der Segen ist nicht eine Belohnung dafür, dass wir so gut sind und so toll sind, sondern wir bitten um den Segen, weil wir ihn brauchen. Alle. Alle, ausnahmslos.“ (Christoph Kardinal Schönborn)

Der Segen ist keine Belohnung für moralisch einwandfreies Verhalten.
Kein Machtmittel der Kirche. Kein magischer Zauberspruch.
Segen ist vor allem ein Gebet. Eine Zusage. Eine Sendung.
Die Stärkung alles Guten, das da ist.
Segen will empfangen werden. Gespendet werden. Gelebt werden.

Lebe so, dass dein Leben ein Segen ist für andere. Dass du ein Segen bist für die Welt. So wird durch dich / durch uns / durch die Gemeinschaft der Kirche der Segen herabgerufen auf alle, denen wir begegnen.

Gott, der uns Vater und die uns Mutter ist, ist mit euch. Sie behütet euch.
Er wendet euch sein Angesicht zu, erbarmt sich eurer und schenkt euch Frieden.

Hören wir nicht auf, zu segnen!

www.segenfueralle.at

Church Pride Day 2021

Kriminalkomödie mit Monika Schmatzberger

In guten wie in schlechten Tagen – eine spannende Kriminalkomödie

mit Monika Schmatzberger& Sebastian Kolinam

Klavier: Gabor Rivo

Freitag, 18. Juni 2021, 19:30 Uhr
Sonntag, 20. Juni 2021, 18:00 Uhr
Montag, 21. Juni 2021, 19:30 Uhr
Pfarrsaal der Pfarre Breitenfeld
8, Uhlplatz 6
Reservierungen: 0676/418 39 18 oder
email@monika-schmatzberger.at
EintriI frei – Spenden erbeten

Das war die Lange Nacht der Kirchen

Sie können die einzelnen Programmpunkte unserer Langen Nacht der Kirchen hier auch online (nocheinmal) anschauen:

Orgelmusik für vier Hände und vier Füße
https://www.youtube.com/watch?v=ufa5RO8bHjo

„Lingua – mit vielen Zungen sprechen“ – eine interaktive Kunstinstallation in der Breitenfelder Kirche

https://www.facebook.com/PfarreBreitenfeld

When you wish upon a star – Disney-Klassiker auf der Orgel

https://www.youtube.com/watch?v=ufa5RO8bHjo

LINGUA – mit vielen Zungen sprechen

Die in der Josefstadt lebende Kärntner Künstlerin Ina Loitzl prägt mit ihrer Kunstinstallation LINGUA – mit vielen Zungen sprechen in den nächsten Wochen unsere Kirche: Über dem Altar schwebt weithin sichtbar eine aus Kunstleder und Latex gefertigte überdimensionale Zunge.

LINGUA steht dabei sowohl für die Zunge als auch für die Stimme bzw. Sprache: Passend zur Pfingsterzählung der Apostelgeschichte, wo berichtet wird, dass die Apostel in Jerusalem so predigten, dass „jeder sie in seiner/ihrer Sprache verstand“ wird die Installation bis Ende Juni zur Reflexion herausfordern, wo wir mit unserer Sprache oder Sprachlosigkeit an Grenzen stoßen oder wie wir diese überwinden können.

Darüber wollen wir ins Gespräch finden – sowohl in der Langen Nacht der Kirchen (28.05.2021), in der die Installation zwei Mal (um 19:30 und 20:15) präsentiert wird, als auch am Tag der Achtsamkeit (16.06.2021 17:00):

Lange Nacht der Kirchen:
28. Mai 2021 19:30 / 20:15:
Orgelimprovisationen mit Zungenregistern (Francesco Pelizza)
Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen: „Die Stimme Marias in der Wüste“ (Monika Schmatzberger)
Gespräch mit Ina Loitzl und Gregor Jansen

Tag der Achtsamkeit:
12. Juni 2021 17:00:
„Was macht uns sprachlos?“
Gesprächsrunde mit Ina Loitzl, Gregor Jansen und Matthias Wittig-Schön (Psychotherapeut)
Moderation: Lisa Nimmervoll
Musikalischer Auftakt: „Die Jungen Geiger“ (Leitung: Michael Trabesinger)

Treffpunkt Kunstinstallation LINGUA
mit Ina Loitzl:
jeden Mittwoch im Juni – 2., 9. und 16. Juni jew. um 19:00

(Alle Veranstaltungen finden unter Einhaltung der Covid19-Bestimmungen statt)

28.05.2021: Lange Nacht der Kirchen

Das gesamte Programm in Breitenfeld:
 
Für die Teilnahme in der Kirche gelten die Veranstaltungs-Regeln gemäß den Covid19-Verordnungen:
– Eingangstest (Nachweis der Impfung oder Genesung bzw. Vorweis eines aktuellen Testergebnisses)
– Erfassung der Kontaktdaten
– In der Kirche: Mindestabstand 2m zu Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, FFP2-Maske, Nutzen der markierten Sitzplätze
– max. 50 BesucherInnen bei den einzelnen Programmpunkten
 
Der Zugang erfolgt über die Rampe am Nordeingang (Uhlplatz).

Wallfahrt 2021

Für den kommenden Sommer planen wir wieder
+ von 23. bis 27. August 2021 eine Fußwallfahrt und
+ am 27. August 2021 eine Buswallfahrt
nach Mariazell.

Anmeldeschluss 2. Juli 2021 um 12:30 Uhr

Vorbereitungsteam: Max Angermann & Martina Aulehla

Wir sammeln Bücher – bis Mitte Mai

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Wir sammeln gut erhaltene Bücher für den Bücherflohmarkt am 12. Juni 2021 zum Tag der Achtsamkeit. Die Bücher kann man ab sofort – bis Mitte Mai – vor der Pfarrkanzlei (Florianigasse 70) abgeben, dort steht eine Kiste bereit. Danke für eure Bücherspende!

Solidarität mit LGBTIQ* – „Ja zur Vielfalt“ gilt weiterhin

Vom 17. März bis 30. April 2021 hing eine 5 m lange Regenbogenfahne weithin sichtbar am Südturm unserer Pfarrkirche.

Damit drückten wir unsere Solidarität mit LGBTIQ*-Personen aus, die durch die Erklärung der vatikanischen Glaubenskongregation, dass gleichgeschlechtliche Paare keinen kirchlichen Segen erfahren dürfen, verletzt wurden.

Unsere Erklärung „Ja zur Vielfalt!“ vom 17. März 2021 gilt weiterhin:

Die Vielfalt der Menschen, die bei uns leben und sich in der Pfarre engagieren, schließt auch die Vielfalt der Geschlechtsidentitäten ein.

Als Pfarre heißen wir daher LGBTIQ*-Personen ausdrücklich willkommen. Jede und jeder soll sich in unserer Pfarre heimisch fühlen dürfen. Wenn jemand um pastorale Begleitung, Unterstützung im Gebet oder um den Segen Gottes bittet, werden wir niemanden davon ausschließen.

Wir vernetzen uns mit anderen Pfarren und Personen in der katholischen Kirche, die sich offen, respektvoll und akzeptierend gegenüber Menschen unterschiedlicher sexueller Identitäten verhalten und eine Änderung der römischen Position gegenüber  LGBTIQ*-Personen erreichen wollen. Es bewegt sich etwas!

Hierbei fühlen wir uns ermutigt durch die zahlreichen positiven Reaktionen, die es – weit über unsere Pfarrgrenzen hinaus – zur Regenbogenfahne am Kirchturm gegeben hat, für die wir uns herzlich bedanken wollen.

Wir werden weiterhin Zeichen setzen: Zum Einen symbolisch wie mit dem Hissen der Fahne, vor allem aber durch die täglich gelebte Praxis.


Der Pfarrgemeinderat und Pfarrer Gregor Jansen

Sonderkollekte am 1./2. Mai: Breitenfeld hilft in Kerala

In den Medien sehen wir die schlimmen Bilder aus Indien, das aktuell in extremer Härte von der Corona-Pandemie getroffen wird. Unser Kaplan P. Mathew Shaiju berichtet aus seiner Heimat:
„Die Situation in Indien wird von Tag zu Tag erschreckender. Auch in meiner Heimatgemeinde ist es sehr dramatisch. Die katholische Kirche St. Thomas in Karimanthode, Pathanamthitta, Kerala, hat 76 Familien. Es ist ein kleines Bergdorf, fast 60 Kilometer von der Stadt entfernt. Die meisten Familien leben von ihrer kleinen Landwirtschaft. Jetzt ist dieser Ort isoliert erklärt worden und die Menschen leiden finanziell. Es wäre gut, wenn wir sie mit Lebensmitteln versorgen und denen, die es sich nicht leisten können, sofortige medizinische Hilfe zukommen lassen könnten. Der Pfarrer P. Sebastian John kann die Aktivitäten koordinieren. Es wäre eine große Unterstützung, wenn Breitenfeld eine helfende Hand ausstrecken könnte.“
Das Pfarrleitungsteam hat daher beschlossen, die Sonntagskollekte von diesem Wochenende als Soforthilfe der Heimatgemeinde von P. Mathew zukommen zu lassen.

Sie können Ihre finanzielle Unterstützung auch auf unser Pfarrkonto einzahlen:
IBAN AT63 2011 1000 0960 2224 (Erste Bank)
Verwendungszweck: Sonderkollekte Kerala

Danke!